Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 23. Januar 2020 10:38 Uhr
„Sei mutig, es ist dein Leben!“ - Antonius-Dienstage 2020 erwarten wieder viele Besucher
Donnerstag, 23. Januar 2020 10:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf ist für Schülerinnen und Schüler oft mit vielen Fragezeichen verbunden: Welcher Job ist der Richtige? Welche Anforderungen werden gestellt? Wie läuft eine Ausbildung ab? Antworten erhalten sie in dem neuen Programm „backstage.AUSBILDUNG“ direkt von erfahrenen Auszubildenden. Organisiert wird es von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule und Beruf des Kreises Höxter und dem Verein Natur und Technik.

„Wir bieten Schülerinnen und Schülern einen besonderen Einblick in die Abläufe einer Berufsausbildung. Sie lernen sie sozusagen ‚backstage‘ kennen“, erklärt die Vereinsvorsitzende Petra Spier. Dabei stehen ihnen Auszubildende zur Seite und informieren, beraten und unterstützen. „Die Azubis wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben.“

Das Programm „backstage.AUSBILDUNG“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die aktuell die Jahrgangsstufe 9 und 10 an einer Real-, Sekundar- oder Gesamtschule beziehungsweise die Jahrgangsstufen 10 bis 12 (EF-Q2) eines Gymnasiums besuchen und an einer Berufsausbildung im Kreis Höxter interessiert sind.

Die Auszubildenden werden für ihren Einsatz als Mentoren von den Betrieben freigestellt und inhaltlich von den Organisatoren vorbereitet. Die vorgestellten Berufe sind Altenpfleger*in, Anlagenmechaniker*in, Bankkaufmann und -frau, Elektroniker*in, Industriemechaniker*in, Industriekaufmann und -frau, Mechatroniker*in, Medientechnolog*in, Metallbauer*in, Schilder- und Lichtreklamehersteller*in, Steuerfachangestellte*r, Technische*r Produktdesigner*in, Technische*r Systemplaner*in, Verfahrensmechaniker*in sowie Werkzeugmechaniker*in.

Diese Firmen machen bei dem Projekt mit:

  • Höxter: Becker, Ahrens Haustechnik, Konrad Reitz Ventilatoren, Gronemeyer Maschinenfabrik, Arntz Optibelt
  • Steinheim: Vereinigte Volksbank, Struck-Leuchten, Spier Fahrzeugwerk, Steuerberatung Siekendiek Ploghaus Brechmann Arning
  • Brakel: Franz Schneider Brakel (FSB)
  • Bad Driburg: Senioren-Park carpe diem

„Die Schülerinnen und Schüler teilen uns mit der Anmeldung mit, für welche Ausbildungsberufe sie sich besonders interessieren“, sagt Nina Eichhorn, Projektkoordinatorin vom Kreis Höxter. „Wir werden ihnen dann nach Möglichkeit einen Auszubildenden dieses Berufs zur Seite stellen, der sie durch das Programm begleitet.“

Der persönliche Austausch und die Praxiserfahrung im Betrieb werden abgerundet durch gemeinsame Aktionen wie etwa dem Besuch einer Berufsschule oder ein Bewerbungstraining. „Ziel ist, dass die Jugendlichen anschließend gut vorbereitet sind und sich um einen Ausbildungsplatz bewerben können“, fasst Spier zusammen. „Vielleicht ja sogar bei einem der teilnehmenden Betriebe, die regelmäßig Ausbildungsstellen ausschreiben.“

Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration im Kreis Höxter, der für die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule und Beruf sowie die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verantwortlich ist, ergänzt: „Das Programm ‚backstage.AUSBILDUNG‘ passt sehr gut zu den bereits etablierten Aktivitäten zur Berufsorientierung im Kreis Höxter, wie etwa die Berufsfelderkundungstage und den Tag der offenen Betriebstür.“

Der Programmstart ist im März 2020. Das Programm hat eine Laufzeit von vier Monaten. Von den Schülerinnen und Schülern wird Interesse an einer dualen Berufsausbildung, die Offenheit für neue Erfahrungen sowie die Bereitschaft erwartet, sich mindestens sechsmal innerhalb der Programmlaufzeit mit ihrem Ausbildenden beziehungsweise innerhalb des Rahmenprogramms mit den anderen Teilnehmern zu treffen. Die Treffen und Praxisphasen finden außerhalb der Schulzeit statt. Die Teilnahme an dem Programm ist kostenlos.

Anmeldeschluss ist der 16. Februar. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind zu finden auf www.natur-und-technik.org/backstage. Rückfragen beantwortet Nina Eichhorn (eichhorn@kreis-hoexter.de, 05271/965-3615).

Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Höxter

Die Kommunale Koordinierungsstelle spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ im Kreis Höxter. Das Ziel von KAoA ist, dass alle Schülerinnen und Schülern eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive wie z.B. einen Ausbildungs- oder Studienplatz nach dem Schulabschluss haben.

Um das zu erreichen, wurde an allen allgemeinbildenden Schule ein verbindlicher Prozess der Berufs- und Studienorientierung eingeführt, der ab der 8. Klasse beginnt. Die Kommunale Koordinierungsstelle vernetzt alle an KAoA vor Ort beteiligten Akteure und Partner, das sind u.a. die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsagenturen, die Schulen und Berufskollegs, Jugendhilfe, Bildungsträger, Wirtschaftsorganisationen und Kammern.

Sie stellt sicher, dass Zielsetzungen, Absprachen und Regeln bzgl. Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren getroffen, Schnittstellen optimiert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden. Die Umsetzung der Landesinitiative im Übergang Schule-Beruf erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Mittwoch, 22. Januar 2020 09:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Lampenfieber steigt: 77 junge Musiktalente zeigen am Wochenende ihr musikalisches Können und stellen sich dem Urteil einer fachkundigen Jury. Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn wird in der Musikschule Höxter und der Abtei Marienmünster öffentlich ausgetragen. „Der Wettbewerb wird wieder eine hohe Qualität zeigen“, betont Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Gäste sind herzlich willkommen.“

Für das Jahr 2020 konnten sich junge Talente in den Solo-Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) sowie den Ensemble-Kategorien Bläser-Ensemble, Streicher-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik bewerben.

So sieht der Zeitplan für die Musikvorträge in den verschiedenen Kategorien und Altersklassen aus:

Am Samstag, 25. Januar 2020, finden von 9.00 bis 18.00 Uhr der Wettbewerb in der Kategorie Klavier solo im Konzertsaal der Abtei Marienmünster und von 9.45 bis 14.00 Uhr die Ensemblewertungen in der Aula der Musikschule Höxter statt.

Am Sonntag, 26. Januar 2020, wird von 09.00 bis 14.00 Uhr der Wettbewerb Klavier solo im Konzertsaal der Abtei Marienmünster fortgesetzt. Von 14:45 bis 17.00 Uhr wird dort der Regionalentscheid in der Kategorie Gesang durchgeführt.

„Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Zuhörer sind herzlich willkommen“, freut sich der Leiter der Musikschule Höxter, Martin Leins, auf beeindruckende Musikerlebnisse. Gemeinsam mit Romana Papenkordt hat er die musikalische und organisatorische Leitung für den regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ übernommen. Turnusmäßig wird der Regionalentscheid Detmold-Süd mit Beteiligung junger Musikerinnen und Musiker aus den Kreisen Höxter, Lippe und Paderborn in diesem Jahr noch einmal vom Kreis Höxter ausgetragen.

Kreisdirektor Klaus Schumacher spricht allen, die zum Erfolg des Wettbewerbs beitragen, seinen Dank aus. „Der Fleiß der teilnehmenden Musiktalente bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb ist anerkennenswert“, sagt er. Zu danken sei nicht nur den Organisatoren des Wettbewerbs, sondern auch den pädagogischen Förderern und Eltern, die sich für den musikalischen Nachwuchs in vielfältiger Weise engagierten.

Musiziert wird beim Regionalentscheid um Punkte und Preise. Wer beim Regionalwettbewerb erfolgreich ist, hat die Chance, im März 2020 am Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen in Essen teilzunehmen. Die ersten Preisträger aller Bundesländer werden zum Bundeswettbewerb eingeladen, der vom 28. Mai bis zum 4. Juni 2020 in Freiburg stattfinden wird.

Dienstag, 21. Januar 2020 14:00 Uhr

Steinheim (red). „Das war sehr lustig. Wir haben richtig viel gelacht“, berichteten die Bewohner freudestrahlend bei der Wiederkehr im Helene-Schweitzer-Zentrum in Steinheim.

Mit Pflegedienstleiterin Natascha Reiter sind insgesamt 12 Senioren und Mitarbeiter im Rahmen der „Aktion Tapetenwechsel“ des Evangelischen Johanneswerks zu einem besonderen Theaterbesuch nach Bellersen gefahren.

Vor der gelungenen Aufführung genossen die Ausflügler zunächst ein gemütliches Kaffeetrinken beim Buffet mit verschiedensten Kuchen und raffinierten Torten.

Auf diese Weise hatte die Reisgruppe die Gelegenheit sich außerhalb der gewohnten vier Wände ausgelassen zu unterhalten und genoss dabei die Stimmung nach Herzenslust.

„Neurosige Zeiten“ hieß die irre Komödie, die dann folgte und vom regional beliebten Ensemble „TuS 20 Bellersen“ in drei Akten zum Besten gebracht wurde. Die mit schrägen Humor gespickt Szenen und bissigen wie auch wortwitzigen Dialoge lösten langanhaltende Lachsalven aus.

Ganz besonderer Moment für die Bewohner war dann der Augenblick, in dem sie unter den spielbegeisterten Laiendarstellern ihre Pflegefachkraft Christina Markus wiedererkannten.

„Ein Theaterbesuch ist für mich auch so schon immer etwas ganz besonderes. Aber ich habe gar nicht gewusst, dass unsere Christina so ein Talent hat. Es ist toll eine Pflegekraft nicht immer nur beruflich, sondern auch mal in einer ganz anderen Rolle zu erleben“, erklärte eine Bewohnerin im Gespräch.

Zusätzliches i-Tüpfelchen des Tages war der Kontakt mit den Schauspielern nach Ende der Vorstellung. Christina Markus begrüßte die Ausflügler gemeinsam mit ihren Ensemble-Kollegen, so dass die Senioren mit den Künstlern ein wenig plaudern und ein gemeinsames Foto für das heimische Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen konnten.

„Tapetenwechsel“ –ist nicht nur ein Begriff, mit dem der gelungene Ausflug beschrieben werden kann. Dieser Begriff ist der Name eines durch Spenden finanzierten Projekts des Ev. Johanneswerks. Ziel des Projekts ist es, Angebote in den Vordergrund zu stellen, die den Alltag in den Einrichtungen der Altenhilfe und Behindertenhilfe bereichern. Somit wird Bewohnerinnen und Bewohnern ein positives Erlebnis ermöglicht, das schöne Erinnerungen produziert, die lange nachhallen und Abwechslung vom Alltag bieten.

Foto: Monika Müller

Dienstag, 21. Januar 2020 10:15 Uhr

Kreis Höxter (red). Für Facharbeiter der Bereiche Metall, Elektro- und Informationstechnik bietet das Berufskolleg Kreis Höxter eine berufsbegleitende Weiterbildung mit dem Schwerpunkt „Digitale Produktionstechnik“ an. Der Studiengang startet am 4. Februar. Anmeldungen sind noch bis zum 25. Januar 2020 möglich.

Die Digitalisierung führt nicht nur zu einem rasanten Wandel im Alltag, sondern verändert auch betriebliche Prozesse. Der Studiengang bietet die Möglichkeit, sich auf neue Entwicklungen und technische Bedingungen vorzubereiten. Als künftige Expertinnen und Experten für die Industrie 4.0 werden die Studierenden fit gemacht, um digitale, vernetzte, und automatisierte Fertigungs­prozesse zu entwickeln und zu steuern.

Der Bildungsgang umfasst acht Semester, wobei das letzte Semester als Praxissemester im Betrieb mit Projektaufgabe angelegt ist. Der Unterricht erfolgt während der Woche berufs­beglei­tend am Abend. Der erfolgreich absolvierte Studiengang führt zum Abschluss „staatlich geprüfter Techniker/staatlich geprüfte Technikerin“, der mit dem Bachelorabschluss gleichwertig ist.

„Wir qualifizieren damit engagierte Facharbeiter für die vernetzte Zukunft und für Führungsaufgaben in der digitalen Fabrik“, erklärt der Leiter des Berufskollegs Kreis Höxter, Michael Urhahne. Der innovative Studiengang, der 2018 vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen als Schulersuch genehmigt wurde und ab 1. Februar bereits im dritten Durchgang an den Start geht, erfahre eine positive Resonanz bei Studierenden und Betrieben. An den ersten beiden noch laufenden Jahrgängen nehmen berufsbegleitend derzeit 42 Fachkräfte teil. Vom Berufskolleg Essen sei das erfolgreiche Konzept bereits übernommen worden.

Ansprechpartner ist der Leiter der Fachschule Technik, Nicolas Fiekens, Email: technik@bkhx.de.

Weitere Informationen: www.bkhx.de

 

Blaulicht
Mittwoch, 22. Januar 2020 15:00 Uhr
Erschreckende Bilanz: Mehr als 300 Tempo-Sünder an einem Tag
Samstag, 18. Januar 2020 11:20 Uhr

Steinheim (red). Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden kam es am Donnerstag, 16. Januar, in Steinheim. Einer der Unfallbeteiligten zeigte sich an der Unfallstelle gegenüber den Rettungskräften jedoch als renitent und flüchtete dann zu Fuß, während er sein beschädigtes Fahrzeug an der Unfallstelle zurückließ. Der Unfall ereignete sich gegen 11.10 Uhr in Steinheim an der Kreuzung Detmolder Straße/Sedanstraße. Im Kreuzungsbereich war ein Mercedes Vito gegen einem BMW gestoßen, beide Autos waren durch den Aufprall erheblich beschädigt worden.

Der 41-jährige Fahrer des BMW wurde verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär verblieb. Der Mercedes-Fahrer wurde von den eintreffenden Rettungskräften noch kurz angetroffen, er war dann aber zu Fuß in Richtung Wallstraße geflüchtet und über einen Zaun gesprungen. Die Polizeibeamten fahndeten im Umfeld nach dem flüchtigen Fahrer und entdeckten auf einer Wiese einen Mann, der reglos auf dem Boden lag.

Der 36-Jährige, der sich als Fahrer des Mercedes Vito herausstellte, hatte offensichtlich Schnittverletzungen, war unterkühlt und nur schwer ansprechbar. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest zeigte, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Er wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf insgesamt 37.000 Euro geschätzt.

Sonntag, 12. Januar 2020 12:01 Uhr

Brakel/Höxter/Nieheim (red). Am Sonntagmorgen gegen 00.45 Uhr wurde ein Fahrradfahrer in Brakel auf der Nieheimer Straße kontrolliert, da er durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Der 32-jährige Nieheimer musste nach der Entnahme einer Blutprobe sein Fahrrad schieben. Ein 24-jähriger Mann aus Beverungen wurde gegen 4.55 Uhr in Lütmarsen überprüft da er ebenfalls sehr unsicher mit seinem Fahrrad unterwegs war. Auch er musste eine Blutprobe abgeben und sein Fahrrad schieben. Auf beide Fahrradfahrer wartet nun ein Strafverfahren.

Mittwoch, 01. Januar 2020 15:55 Uhr

Kreis Höxter (red).In der Silvesternacht kam es im Kreisgebiet zu 24 Einsätzen der Polizei im Zusammenhang mit Sylvester Feierlichkeiten bzw. deren Folgen. In Höxter machten sich mehrere Anwohner Sorgen darüber dass Feuerwerkskörper zwischen den Fachwerkhäusern gezündet wurden. Es gab eine Sachbeschädigung an einem Verkehrszeichen und eine Hausfassade wurde durch einen Böller beschädigt. Mehrere Streitigkeiten konnte die Polizei durch beruhigende Gespräche schlichten. In Brakel kam es zu drei leichten Körperverletzungsdelikten und einer Beschwerde über eine zu laute Feier in den frühen Morgenstunden. In Beverungen wurden in drei Fällen Anzeigen wegen Sachbeschädigung aufgenommen, da Briefkästen durch Böller beschädigt wurden. In Bad Driburg wurde eine leichte Körperverletzung bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Mittwoch, 01. Januar 2020 15:48 Uhr

Nieheim (red). Anwohner bemerkten kurz nach Mitternacht den Brand des Dachstuhls eines Stallgebäudes im Ortskern von Erwitzen. Die Flammen schlugen bereits aus dem Dach heraus. Die freiwilligen Feuerwehren aus Nieheim und den umliegenden Ortschaften waren mit einem Großaufgebot vor Ort und versuchten den Brand zu löschen. Der Dachstuhl brannte jedoch komplett aus. In dem Stall - ein altes Fachwerkgebäude - waren circa 40 Kühe untergestellt. Fast alle Tiere konnten durch Helfer aus dem Gebäude gebracht werden, eine Kuh verendete leider in dem Gebäude.

Nach Polizeiangaben entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 150.000 bis 200.000 Euro. In einem unmittelbar gegenüber liegenden Gasthof fand eine Silvesterfeier statt. Vor dem Gasthof wurden reichlich Feuerwerkskörper gezündet. Ob der Brand durch Feuerwerkskörper verursacht wurde, werden die eingeleiteten Ermittlungen der Polizei zeigen.

Foto: Feuerwehr Höxter

Politik
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr
FrauenRat NRW: Gleichstellung stärkt Demokratie – Verbündete suchen und finden
Freitag, 10. Januar 2020 10:39 Uhr

Höxter (red). Die nächste Bürgersprechstunde in der Kreisverwaltung Höxter wird am Mittwoch, 15. Januar 2020, angeboten. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in Zimmer F 3 der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, mit ihren Anliegen an Herrn Kreisdirektor Klaus Schumacher wenden, der Herrn Landrat Friedhelm Spieker krankheitsbedingt vertreten wird.

Samstag, 04. Januar 2020 12:56 Uhr

NRW (red). Staatsminister a.D. Guntram Schneider ist tot. Er war von 2010 bis 2015 Minister für Arbeit, Integration und Soziales und zuvor Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Nordrhein-Westfalen.
 
Ministerpräsident Armin Laschet sagte zum Tod von Guntram Schneider: „Nordrhein-Westfalen trauert um eine Persönlichkeit mit Herz für das Land und Herzblut für die Sache. Für Guntram Schneider stand bei all seinem Engagement in der Gewerkschaft und der Politik der Mensch im Mittelpunkt. Als langjähriger DGB-Vorsitzender kämpfte der Ostwestfale leidenschaftlich für Chancengerechtigkeit in allen Phasen eines schulischen und beruflichen Lebens. Die Idee vom Aufstieg durch Bildung war für Guntram Schneider während seines gesamten Wirkens zentral.“
 
Der Ministerpräsident weiter: „Guntram Schneiders Verdienste um die Sozialpartnerschaft in Nordrhein-Westfalen, sein Einsatz für die berufliche Bildung sowie das Ermöglichen von Integration, bleiben unvergessen. Auch als Mensch wird er zahlreichen Weggefährten in besonderer Erinnerung bleiben: Als Mann des klaren Wortes und der Gradlinigkeit. Persönlich bleiben mir viele Begegnungen in Erinnerung, in denen er als DGB-Chef mit seiner markanten Stimme für die Schwächeren kämpfte. Solidarität war bei ihm nicht wissenschaftliche Theorie, sondern gelebte innere Haltung. Als Integrationsminister fand ich bei ihm immer einen Partner, der das Motto der Gewerkschaften aus den 70er Jahren „Mach meinen Kumpel nicht an“ in seiner täglichen Arbeit lebte. Als er 2010 den Vorsitz des DGB aufgab um selbst in die Landesregierung zu wechseln, wusste ich, dass der große Grundkonsens aller Demokraten in Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik erhalten bleibt. Er hat ihn auf die ihm eigene Weise geprägt. Dabei hat Guntram Schneider auch denjenigen wertgeschätzt, der anderer Meinung war. Ich werde ihn vermissen.“
 
Guntram Schneider wurde am 2. Juli 1951 in Gütersloh-Isselhorst geboren. Er machte eine Lehre als Werkzeugmacher und trat schon früh der Gewerkschaft IG Metall bei. Dort engagierte er sich in der Gewerkschaftsarbeit und wurde Betriebsratsmitglied. Später hatte er verschiedene Funktionen beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) inne und wurde 1985 Vorsitzender des DGB-Kreises Dortmund. Zwischen 1995 und 2006 war er 1. Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Münster. In 2006 wurde er zum Landesvorsitzenden des DGB in Nordrhein-Westfalen gewählt.

Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft ernannte Guntram Schneider am 15. Juli 2010 zum Minister für Arbeit, Integration und Soziales. Er leitete das Ressort bis September 2015.

Foto: Ralph Sondermann/NRW

Wirtschaft
Mittwoch, 22. Januar 2020 10:47 Uhr
Anmeldung an Fachschule Technik des Berufskollegs Kreis Höxter noch möglich - Berufsbegleitender Studiengang „Digitale Produktionstechnik“ startet im Februar 2020
Dienstag, 21. Januar 2020 10:32 Uhr

Bad Driburg (red). Nach fast sechs Monaten wurde am Samstag der Pferdestall im Gräflichen Park in Bad Driburg wieder eröffnet. Mit einem neuen Konzept als Weinstube werden Speisen aus regionaler Herstellung und ausgewählte Weine des Weinguts Matthias Gaul angeboten.

Hoch her ging es am Samstagabend im Pferdestall: Mit über 100 Gästen war die Eröffnung der neuen Gastronomie im Gräflichen Park in Bad Driburg ausgebucht. Zu einem 4-Gänge Menu von Küchenchef Thomas Blümel gab es zehn ausgewählte Weine des mehrfach ausgezeichneten Weinguts Matthias Gaul, darunter auch die Besonderheiten Gaul Cabernet Franc und Gaul Grand Jeté Cuvée rot. Als Weinstube neu konzipiert wird hier ab sofort von Mittwoch bis Samstag kulinarisches aus der Region geboten. Eine Winzerkooperation mit Matthias Gaul sorgt für den richtigen Tropfen zum Essen. In der offenen Showküche können Gäste dabei zusehen, wie Grillspezialitäten und westfälische Küche frisch zubereitet werden.

In Zukunft auch Degustationsmenus mit Winzer

„In Zukunft werden wir auch Degustationen mit Matthias Gaul anbieten“, kündigt Dieter Rademacher, Repräsentant des Weinguts Matthias Gaul am Abend an. „Wir freuen uns, mit dem Konzept in Bad Driburg und Umgebung etwas Neues und eine zusätzliche gastronomische Alternative geschaffen zu haben“, so das Fazit von Volker Schwartz, Geschäftsführer des Gräflicher Park Health & Balance Resort.

Den Namen hat die neue Weinstube im Übrigen von der ursprünglichen Funktion der Räumlichkeiten: Hier befand sich der 1870 erbaute ehemalige Pferdestall der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Mit seinen alten Pferdetränken aus Marmor und der hohen Gewölbedecke bietet der Pferdestall eine besondere Atmosphäre. Im Sommer gibt es reichlich Sitzplätze im Schatten der imposanten Bäume des Gräflichen Parks. Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise unter www.graeflicher-park.de

Foto: UGOS

Montag, 20. Januar 2020 10:59 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub Paderborn + Höxter wagen auf ihrem Neujahrsempfang einen Blick in die Zukunft. Am Sonntag, 2. Februar, steht um 10.30 Uhr das Thema "New Work! Zukunft schon heute und warum es genial ist" auf dem Programm. Gastreferent ist der Marketingexperte Sven L. Franzen. Dazu wird sich der neue Vorstand erstmalig in großer Runde präsentieren. Veranstaltungsort ist das Hotel Vivendi in Paderborn.

Der Terminus "New Work" fasst alternative Arbeitsmethoden zusammen, die aus der heutigen global vernetzten und digitalen Welt heraus entstehen. Darunter fallen unter anderem das Arbeiten in virtuellen Teams, das Aufbrechen der üblichen Fünf-Tage-Woche, die Kombination individueller Bedürfnisse mit dem Arbeitsleben und die Möglichkeit der Selbstbeteiligung der Mitarbeiter an Verantwortungs- und Entwicklungsprozessen in Unternehmen. Mit Sven L. Franzen haben die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub Paderborn + Höxter einen Gastreferenten gewinnen können, der über eine langjährige Expertise im Bereich "New Work" verfügt und es in seiner 2005 gegründeten Tiger Marketing Group GmbH selbst lebt.

Darüber hinaus wird sich der neue Vorstand um den Vorsitzenden Kevin Taron vorstellen und einen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre geben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. WJ und Club-Mitglieder können sich über die Homepage www.wj-pb-hx.de anmelden, interessierte Gäste per Mail an info@wj-pb-hx.de

 

Sport
Mittwoch, 08. Januar 2020 11:35 Uhr
Ehrungen für Übernahme der Bezirksstandarte
Dienstag, 07. Januar 2020 08:22 Uhr

Vinsebeck (red). Beim alljährlichen Vergleichsschießen der Schützenvereine in Vinsebeck trafen die erbitterten Konkurrenten um die Dorfkrone erneut aufeinander. Ausrichter im diesjährigen Showdown waren die Jungschützen der St. Josef Schützenbruderschaft, die mit gestärktem Selbstvertrauen dem Vorjahressieger, den Altschützen der St. Johannes Schützenbruderschaft, gegenübertreten. In einem erbitterten Wettstreit, in dem es lange günstig für die Gastgeber stand, konnten sie sich dennoch nicht gegen die jahrzehntelange Schießerfahrung der Altschützen durchsetzen.

Mit knappem Vorsprung errangen die St. Johannes Schützenbrüder den Sieg im diesjährigen Duell. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat die St. Josef Schützenbruderschaft in Vinsebeck das traditionelle Preis- und Pokalschießen ausgerichtet. 20 Schützenbrüder konnten sich im Preisschießen, Pokalschießen und Preisknobeln messen. Als beste Würfler stellten sich John Regier (Platz 1), Jungschützenkönig Julien Fricke (Platz 2) und sein Fahnenoffizier Hendrik Schamber (Platz 3) heraus. Sie durften sich über einen deftigen Präsentkorb freuen.

Das Pokalschießen hatte Benedikt Tilly mit 98 Ring für sich entscheiden, auf den Plätzen 2 und 3 folgten Jens Hannibal und Ex-König Pascal Schnelle. Wie beim Preisschießen üblich werden alle teilnehmenden Schützen mit kleinen Präsenten bedacht. Hier konnten ebenfalls Benedikt Tilly, Jens Hannibal und Pascal Schnelle das Treppchen besteigen und sich aus dem reichhaltigen Fundus die Rosinen herauspicken. Der Vorstand bedankt sich recht herzlich bei Hofstaat und Schießmeistern für die Preise und die gelungene Organisation.

Foto: St. Josef Schützenbruderschaft Vinsebeck e. V.

Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten.

Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen. Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block. Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

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