Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 26. Mai 2019 11:11 Uhr
Feierlichkeiten zur Eröffnung der neuen Nordschleife der Kloster-Garten-Route - Kloster-Garten-Route feiert Erweiterung in den Nordkreis
Samstag, 25. Mai 2019 09:40 Uhr

Steinheim (red). Zu einem besonderen Jubiläum wird am heutigen Samstag in das Städtische Familienzentrum Pusteblume herzlich eingeladen. Mit dem „Tag der offenen Tür“ wird das 10-jährige Jubiläum des Familienzentrums gefeiert. „Am 30. März 2007 bewarb sich unser Kindergarten beim Kreis Höxter um die Weiterentwicklung zum Familienzentrum. Im Mai 2008 erhielt die Stadt Steinheim dann den Zuschlag für ein Familienzentrum. Ab August machten wir uns auf den Weg zum Familienzentrum mit dem Gütesiegel des Landes NRW und wurden im Jahr 2009 das erste Mal zertifiziert. Demnach wird unser Familienzentrum dieses Jahr 10 Jahre alt“, erinnert sich Friederike Ellermeier. 

Ziel eines Familienzentrums sei es, über die Kindertageseinrichtung Angebote zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen bereitzustellen, erklärt Ellermeier weiter. Aus diesem Grund verfolge die Einrichtung einen familienorientierten Ansatz und versuche mit seinen Angeboten und Aktionen alle Familien im Umfeld anzusprechen, erklärt Ellermeier.

Rahmenprogramm zum 10-jährigen Jubiläum

Beginnen wird der „Tag der offenen Tür“ in der Billerbecker Straße 75 a in Steinheim heute um 11 Uhr mit der Begrüßung, bevor ab 11.30 Uhr der Auftritt einer Band für gute Laue sorgen wird. Zwischen 13 und 15 Uhr bieten die Organisatoren Führung durch den Kindergarten an - zwischen 12:15 und 16 Uhr gibt es zudem Aktionen für Groß und Klein, Ponyreiten und Stationen rund und das Thema Geburtstag. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch ausreichend gesorgt.

Freitag, 24. Mai 2019 08:56 Uhr

Brakel/Kreis Höxter (red). Starke Männer und Frauen sind beim Mobilitätstag des Kreises Höxter am Samstag, 1. Juni, in Brakel besonders gefragt: Unter anderem wird dort ein „Buspulling“-Wettbewerb stattfinden, bei dem ein Bus nur durch Muskelkraft gezogen werden muss. Daneben gibt es viele weitere tolle und interessante Aktionen rund um das Thema Mobilität. Diejenigen, die aus anderen Städten im Kreis Höxter mit dem Fahrrad nach Brakel anreisen möchten, sind herzlich zu einer gemeinsamen Sternfahrt eingeladen.

Der Mobilitätstag ist der Auftakt der Klimakampagne OWL und findet in Kooperation mit der Energie Agentur NRW während des Brakeler Stadtfestes statt, das am dem Wochenende vom 31. Mai bis zum 2. Juni zu tollen Aktionen einlädt. „Das ist ein hervorragender Rahmen. Der Mobilitätstag bietet ebenfalls einen Mix aus vielen Aktiv- und Informationsangeboten für alle Generationen“, freuen sich Carolin Röttger und Martina Krog, die in der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter die Themen Klimaschutz und Mobilität bearbeiten.

Los geht das Programm des Mobilitätstages um 12 Uhr auf dem Parkplatz an der Rosenstraße in der Brakeler Innenstadt. Dort warten verschiedene Aussteller mit Informationen und Materialien zum Thema Mobilität, E-Autos, E-Bikes und E-Lastenräder stehen für Testfahrten bereit und im RepairCafe am Marktplatz informieren die Energie Agentur NRW, die Verbraucherzentrale NRW und das Unternehmen Wallbe aus Schlangen über die Möglichkeiten von E-Mobilität für das Zuhause und den Alltag. Ein Highlight für alle Besucher wird das „Buspulling“, zu Deutsch „Busziehen“. Dabei treten verschiedene Teams in einem spannenden Wettstreit gegeneinander an. „Es geht darum, einen Linienbus von 12 Tonnen Gesamtgewicht der Firma Pollmann Reisen aus Nieheim 20 Meter weit an einem dicken Seil zu ziehen“, erklären Carolin Röttger und Martina Krog. „Die Teams können aus Männern und Frauen bestehen. Erforderlich sind maximal sieben aktive Teilnehmer, eine Ersatzperson und ein Teamchef. Gerne dürfen sich die Teams verkleiden und viele Fans mitbringen.“ 

Start ist um 14 Uhr auf der Straße Am Thy, jedes Team hat dann zwei Durchgänge von denen die bessere Zeit gewertet wird. Als Gewinn wartet ein Mobilitätspokal. Zudem erhält jedes Team eine Urkunde. Die Moderation übernimmt Julia Kleinekemper von Radio Hochstift. Das Anmeldeformular sowie die Regeln zum Wettbewerb sind im Internet unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de zu finden. Für eine Anmeldung sollte das Formular bis zum 29. Mai per E-Mail an klimaschutz@kreis-hoexter.de oder per Fax an 05271/965-4498 gesendet werden.

Sternfahrt für Radfahrer

Wer mit dem Fahrrad zum Mobilitätstag nach Brakel fahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich einer Sternfahrt anzuschließen. Dazu gibt es Touren mit Begleitpersonen, die sich gemeinsam auf den Weg machen. „Sternförmig radeln alle auf den organisierten Touren oder natürlich auch den individuell geplanten Routen zum Zielort. Dort wird dann jeder Teilnehmer mit einem erfrischenden Begrüßungsgetränk begrüßt“, sagen Carolin Röttger und Martina Krog vom Kreis Höxter. Hier sind die Treffpunkte und Abfahrtszeiten der Sternfahrten, die von Begleitpersonen geführt werden. 

  • Bad Driburg: 10.30 Uhr am Parkplatz der Touristik GmbH, Lange Straße 140
  • Höxter: 10.30 Uhr an der Plattform beim Schiffsanleger am Weserradweg
  • Nieheim: 11.30 Uhr am Richterplatz
  • steinheim: 11 Uhr am Rathaus der Stadt 
  • Warburg: 9 Uhr am Schützenplatz
  • Willebadessen: 11 Uhr an Kirche in Niesen

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung zu den Sternfahrten (Tel.: 05271/965-4215 oder per E-Mail an klimaschutz@kreis-hoexter.de) bis zum 29. Mai gebeten.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 23. Mai 2019 10:15 Uhr

Marienmünster (red). Zwei Abende mit erstklassiger Musik von der „grünen Insel“ erwarten die Besucher am 15. und 16. Juni 2019 im Schafstall der Abtei Marienmünster. Lebensfreude und Wehmut, Mythos und Glaube, Heldenepen und Hochgesänge auf derbe Getränke, das sind einige Schlagwörter, die den Inhalt der irischen und keltischen Musik perfekt beschreiben. Der „Konzertchor Vocale“ hat sich diese Musik zum Thema gemacht und präsentiert mit seinem Programm „Scarborough Fair“ ein Celtic Musikprogramm der Extraklasse.

Die „Kilkenny Bastards“ aus Iserlohn spielen am Samstagabend ein 3-stündiges Irish-Folk-Rock Konzert, bei dem kräftig gefeiert und getanzt werden darf. Dazu steht an beiden Abenden der Höxteraner „Nis Jesse“ in Begleitung seiner zauberhaften „Esmeralda“ auf der Bühne. Die beiden verzaubern das Publikum mit unterhaltsamer Musik und Erzählungen aus mittelalterlichen Geschehnissen und setzen dabei einige traditionelle Instrumente ein.

Das Programm bietet zwei abwechslungsreiche Abende für alle Altersklassen bei freier Platzwahl. Es gibt Steh- und Sitzplätze in ausreichender Anzahl in einem komplett barrierefreien Konzertsaal. Veranstalter ist die Agentur „OWL Booking“ aus Marienmünster, für das leibliche Wohl sorgt das Team vom „Zum Körter“ aus Rolfzen.

Tickets gibt es im Vorverkauf bei:

  • Schreibwaren Michael Nolte, Angerberg 6, 37696 Marienmünster-Vörden
  • Holz- & Pellet Ofenzentrum NRW, Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 3, 33039 Nieheim
  • Raiffeisenmarkt Steinheim, Lipper Tor 1, 32839 Steinheim
  • Krog Optik, Martin-Luther-Str. 11, 37671 Höxter
  • und online unter www.owl-booking.de/tickets
  • Preise: Vorverkauf je Abend 10 Euro - Abendkasse je Abend 15 Euro

Programm

Samstag, 15. Juni 19

  • Einlass ab 18 Uhr
  • 18.30 - 19.00 Vocale (Kurzkonzert)
  • 19.15 - 19.45 Nis Jesse & Esmeralda
  • 20.00 - 23.00 Kilkenny Bastards (Konzert)

Sonntag, 16. Juni 19

  • Einlass ab 16 Uhr
  • 16.45 - 17.30 Vocale “Scarborough Fair” (Teil 1)
  • 17.45 - 18.45 Nis Jesse & Esmeralda
  • 18.45 - 19.15 Pause
  • 19.15 - 20.00 Vocale “Scarborough Fair” (Teil 2)

Kurzinfo „Konzertchor Vocale“

Der Konzertchor Vocale wurde im Jahr 1891 als Evangelischer Männergesangverein „Treue“ in Steinheim gegründet. Mitte der Sechziger wurden der Chor zum „Gemischten Chor Treue“ umgewandelt und schließlich im Jahr 2003 umbenannt in Konzertchor Vocale. Das Repertoire der letzten 20 Jahre umfasste Oratorien und Acapella-Musik, europäische und südamerikanische Musik, Pop und Klassik, mit und ohne Choreografie. Immer wieder werden neue Musikräume erschlossen. Dies berührt auch immer wieder junge Stimmen, sodass bei Vocale Menschen von 15 bis 80 Jahren anzutreffen sind. Wie jeder Chor freut sich auch Vocale über Zuwachs – Gäste dürfen gerne zum Schnuppern kommen: Dienstags um 19:45 Uhr im Ev. Gemeindehaus in der Pyrmonter Str.11 in Steinheim. 

Foto: Konzertchor Vocale

Kurzinfo „Kilkenny Bastards“

Voller Power, voller Lebensfreude. Mal lauter, mal leiser. Mal ausgelassen, mal in sich gekehrt, aber immer mit ganzem Herzen bei der Sache. Diese sieben 'irischen Bastarde' stehen mit den Beinen voll im Hier und Jetzt. Das gibt der Band ihre erdige Schwerkraft und Glaubwürdigkeit. Ehrlicher Irish Folk Punk, der von der ersten Minute zum Tanzen und mitsingen lockt. Da wird es einem auch ohne Whiskey warm ums Herz.

Foto: Kilkenny Bastards 

Kurzinfo „Nis Jesse“

Nis Jesse wird mit dem Dudelsack schottische, sphärische Melodien blasen und schönste irische Balladen zur Gitarre singen. Seine Esmeralda begleitet die Balladen mit der indischen Bordun Orgel 'shruti-box', die etwas fetzigeren irischen Lieder mit der Trommel.

Foto: Nis Jesse

Donnerstag, 23. Mai 2019 08:50 Uhr

Kreis Höxtzer (red). LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Dévelopement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume. Ziel von LEADER ist es, innovative Ideen zu entwickeln, damit ländliche Regionen sich zukunftsfähig entwickeln. Dazu haben sich in den Regionen Lokale Aktionsgruppen gegründet, die sich aus Sozial- und Wirtschaftspartnern, aber auch aus Partnern der Verwaltung zusammensetzen. Gemeinsam entscheiden sie über die Verwendung eines LEADER-Budgets, für das sie sich zuvor beworben haben. Das bereit gestellte LEADER-Budget reicht dabei - je nach Bundesland und LEADER-Region - von 1,5 bis über 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld können die Ideen der Akteure vor Ort umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, müssen alle Regionen vorher ein Entwicklungskonzept verfassen. Dieses Konzept wird in der Regel mit Beteiligung der Einwohner in einem guten Jahr geschrieben. Das Konzept enthält eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, außerdem meist ein Leitbild oder eine Vision sowie Ziele und Maßnahmen. Es wird auch dargelegt, wie und zu welchen Bedingungen gefördert wird.

Unserer LEADER-Region Kulturland Kreis Höxter stehen von der EU bis 2020 Projektgelder in Höhe von 2,4 Mio. Euro zur Verfügung. Damit hat sie schon 25 Projekte in Angriff genommen, weitere stehen auf der Agenda der nächsten Gremiensitzungen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im Juni. Zu den laufenden Projekten zählen beispielsweise der Coworking-Space in Godelheim, bei dem aus Räumen der alten Schule ein gemeinschaftlicher Arbeitsbereich gestaltet wird und das Projekt der Gemeinwohl-Ökonomie, um Unternehmen, Kommunen und Bildungsreinrichtungen gemeinwohlorientiert zu zertifizieren. Aber auch der ehemalige Löschteich in Manrode und der Bleichplatz in Dalhausen werden dank der EU-Förderung zu Begegnungstreffs für Bürger und Radfahrer umgestaltet. Pflegelotsen und Obstwiesenberater werden ausgebildet und das ein oder andere Konzept entwickelt wie beispielsweise für die Landgenuss-Radrouten und für den Komplex Hardehausen. Großvolumige Projekte wie das Bildungshaus Modexen und der Ludowinengarten in Bökendorf profitierten ebenso von den LEADER-Geldern.

Gefördert werden in Nordrhein-Westfalen pro Region zusätzlich 1,5 Stellen für regionale Ansprechpartnerinnen (Regionalmanagerinnen), die die Projektideen der Einwohner aufnehmen und diese intensiv bis zur Antragsstellung durch den LEADER-Prozess begleiten. Einzelne Projekte werden vom Regionalmanagement zudem direkt vor Ort mit Akteuren entwickelt. Sofern möglich, werden Projekte und Menschen miteinander vernetzt, auch über LEADERRegionen hinweg wie es durch den geplanten Wanderweg im Diemeltal geschieht. Vielleicht haben Sie keine Idee, was Europa alles für uns tut, aber Europa ist Alltag. Es sind nicht nur die freien Grenzen und die gemeinsame Währung, es sind gemeinsame Wertevorstellungen, die hier erarbeitet werden. Jede Region hat die Möglichkeit sich durch selbstbestimmte Entwicklungsschwerpunkte und eigene Ideen zu profilieren und positiv zu entwickeln - für ein nachhaltiges und demokratisches freies gemeinsames Europa, das sich auch in Zukunft für unsere Region und die Menschen, die darin leben, engagiert.

Vielleicht interessieren auch Sie sich für LEADER? Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der www.leaderin-hx.eu

Foto: LEADER

Blaulicht
Sonntag, 26. Mai 2019 11:37 Uhr
Neuen Teilnehmerrekord aufgestellt: 5. Höxteraner Feuerwehrlauf wartet mit 578 Läufern auf
Sonntag, 26. Mai 2019 10:56 Uhr

Sommersell (red). Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstagabend, gegen 21 Uhr, auf der Kreisstraße 71 bei Sommersell gekommen. Nach Angaben der Polizei befuhr ein 38 Jahre alter Mann aus Nieheim die Kreisstraße in Richtung Entrup, als der silberne Ford Focus am Ortsausgang aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn gekommen ist. Im weiteren Verlauf stieß der Ford gegen eine Steinmauer, überschlug sich und kam am Straßenrand auf den Rädern zum Stillstand. Der Fahrer erlitt hierbei glücklicherweise nur leichte Verletzungen und konnte durch den eintreffenden Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich jedoch Hinweise auf einen vorangegangenen Drogenkonsum, sodass dem Pkw-Fahrer eine Blutprobe entnommen werden musste. Zudem ergaben die weiteren Ermittlungen, dass der Mann gar nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten binden und die Straße reinigen. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 4500 Euro.

Foto: Polizei

Samstag, 25. Mai 2019 10:59 Uhr

Nieheim (red). Auf Zigaretten hatte es offenbar ein unbekannter Täter abgesehen, der in eine Tankstelle in Nieheim eingedrungen ist. Am Donnerstag, 23. Mai, verschaffte sich der Unbekannte gegen 3.09 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Verkaufsraum der Tankstelle an der Straße Alersfelde. Dabei wurde unter anderem eine gläserne Eingangstür zerstört. Während der Wert der erbeuteten Zigarettenschachteln im dreistelligen Eurobereich liegt, beträgt der angerichtete Sachschaden mindestens 3.900 Euro. Die Polizei in Höxter ermittelt und bittet mögliche Zeugen, sich unter Telefon 05271/962-0 zu melden.

Samstag, 25. Mai 2019 09:46 Uhr

Steinheim (red). Bei einem Verkehrsunfall in Steinheim wurde der Fahrer eines roten Renault Twingo schwer verletzt. Der 49-jährige Fahrer aus Horn-Bad Meinberg befuhr die Billerbecker Straße ortsauswärts und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dabei geriet er gegen einen Zaun und einen Verteilerkasten. Der Pkw überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er schwer verletzt verblieb. Da in der Atemluft Alkoholgeruch festgestellt wurde musste der Twingo Fahrer eine Blutprobe abgeben, der Führerschein wurde sichergestellt. An dem Pkw, Zaun und Verteilerkasten entstand ein Schaden von 5.800 Euro.

Freitag, 24. Mai 2019 09:18 Uhr

Lügde (red). Im sogenannten „Lügder Missbrauchsfall“ hat die Staatsanwaltschaft Detmold gestern Anklage gegen einen dritten Beschuldigten erhoben. Die zuständige 3. Strafkammer – Jugendschutzkammer – des Landgerichts Detmold wird nun die Zustellung der Anklageschrift an den Angeschuldigten veranlassen und wird prüfen, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Weiterhin hat die 3. Strafkammer des Landgerichts Detmold gestern gegen den 56-jährigen Angeschuldigten aus Lüdge einen neuen, inhaltlich an die Vorwürfe aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Detmold vom 10. Mai angepassten Haftbefehl verkündet. Im Hinblick auf den Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Höchstdauer der Untersuchungshaft von sechs Monaten am 6. Juni 2019 betreffend den Angeschuldigten aus Lüdge wird die Strafkammer die Akten nunmehr dem Oberlandesgericht Hamm zur Entscheidung über die Verlängerung der Untersuchungshaft vorlegen.

Unsere Videothek
Politik
Samstag, 25. Mai 2019 09:14 Uhr
Europawahl am 26. Mai 2019: Vorläufige Wahlergebnisse am Wahlabend online
Donnerstag, 16. Mai 2019 11:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Bis zum März 2019 haben insgesamt 82.800 junge Familien mit niedrigem Einkommen einen Antrag auf Baukindergeld gestellt, davon 18.264 in Nordrhein-Westfalen. Das sind deutlich mehr Anträge als in anderen Ländern. Nach der Auswertung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die dafür zuständig ist, profitieren davon 60 Prozent der Haushalte, die ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von weniger als 40.000 Euro aufweisen. Im Kreis Höxter wurden 55 Anträge positiv beschieden (mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,1 Mio. Euro) und im Kreis Lippe 164 (mit einem Fördervolumen von insgesamt 3,8 Mio. Euro). Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich: „Die Anzahl der Anträge in ganz Deutschland, und besonders in Nordrhein-Westfalen und unserer Region, ist ein sehr starker Indikator, dass es einen großen Bedarf an Baukindergeld gibt. Es freut mich, dass so viele Familien mit diesem Geld gefördert werden und dass unser Programm zielgenau wirkt. Mit dieser Maßnahme steigern wir die Anzahl der jungen Leute, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können.“

Samstag, 11. Mai 2019 09:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Jahr 2017 hatte es für den Wahlkreis Höxter-Lippe II die höchste Fördersumme seit Beginn der Städtebauförderung im Jahr 1971 gegeben. Auch 2018 erhielten die Kommunen im Kreis Höxter und im südlichen Teil Lippes wieder 2,87 Mio. Euro für die nachhaltige Stadtentwicklung. Zum „Tag der Städtebauförderung“ am 11. Mai 2019 erklärt der heimische CDU-Abgeordnete Christian Haase MdB: „Die Programme der Städtebauförderung zählen zu unseren wichtigsten Instrumenten, wie wir unsere Kommunen nachhaltig fördern können. Jeder ausgegebene Euro zieht sieben Euro Folgeinvestitionen von Land, Kommunen und privaten Investoren nach sich. Als Mitglied des Haushaltsauschusses setze ich mich dafür ein, dass die Städtebauförderung weiterhin den ländlichen Raum besonders berücksichtigt. Es ist unser Ziel, das lebendige Miteinander in Städten, Dörfern und Gemeinden zu erhalten und zu stärken. Daher begrüße ich den Beschluss des Deutschen Bundestages in dieser Woche, dass die Bundesregierung die Städtebauförderung mindestens auf dem derzeitigen Niveau fortführen soll.“

Im Kreis Höxter haben im letzten Jahr Brakel, Höxter, Steinheim und Warburg profitiert. Bis auf Steinheim kam die Förderung jeweils aus dem Teilprogramm Denkmalschutz West. Insgesamt flossen 2018 650.000 Euro in den Kreis Höxter. Zum fünfjährigen Jubiläum des Tags der Städtebauförderung werden in rund 750 Städten und Gemeinden verschiedene Veranstaltungen stattfinden, um die erfolgreiche Umsetzung der Städtebauförderung in den Städten und Gemeinden erlebbar zu machen. Der bundesweite Aktionstag stärkt die Bürgerbeteiligung, indem er die Städtebauförderung als ein erfolgreiches Instrument der Stadt- und Gebietsentwicklung stärker in die Öffentlichkeit bringt. In Höxter wird es wie im vergangenen Jahr kostenlose öffentliche Führungen durch das Welterbe Corvey geben, in denen das Förderprojekt Corvey mit den abgeschlossenen, den laufenden und den noch geplanten Baumaßnahmen vorgestellt wird.

Die Förderung im Detail:

  •  Brakel - Programm: Denkmalschutz West - Maßnahme: Historischer Stadtkern mit 387.000 €
  • Höxter - Programm: Denkmalschutz West - Maßnahme: Sanierung Innenstadt mit 149.000 €
  • Steinheim - Programm: Stadtumbau West - Maßnahme: Stadtkern Steinheim mit 68.000 €
  • Warburg - Programm: Denkmalschutz West - Maßnahme: Historischer Stadtkern mit 44.000 €
  • Ingesamt 648.000 €
Wirtschaft
Freitag, 24. Mai 2019 09:06 Uhr
IHK ehrt Ausbildungsbotschafter und deren Unternehmen
Sonntag, 19. Mai 2019 09:30 Uhr

Steinheim (red). „Für mich bedeutet der Tag der Pflege, ihre Arbeit mit den Bewohnern einmal in ein besonderes Licht zu rücken. Die Leistung, die sie alle bringen, besonders hervorzuheben und ihnen als Pflegende Danke zu sagen.“ - Mit diesen Worten sprach Annette Wennrich, Hausleitung des Helene-Schweitzer-Zentrum anlässlich des internationalen Tags der Pflege allen Mitarbeitern der Einrichtung Lob und Anerkennung aus und ehrte sie mit einem Anstecker als „Alltagshelden“. Darauf folgend führte sie neue Leitungskräfte in ihr Amt ein. Als neue Pflegedienstleitung begrüßte Wennrich die langjährige Pflegefachkraft Natascha Reiter, die ihren Tätigkeitsbereich zuletzt als Bereichsleitung in der Einrichtung gehabt hatte. Als Bereichsleitungen wurden Melanie Nolte und Gudrun Hamann willkommen geheißen.

In der Laudation an ihre Mitarbeiter bezog sich Wennrich auf die Worte von Staatssekretär Karl-Josef Laumann, der mehr Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte in Deutschland fordert. "Die Pflege ist ein anspruchsvoller und komplexer Beruf. Unsere Pflegekräfte verfügen über ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und Professionalität. Gleichzeitig braucht es viel Empathie, um Patienten und Pflegebedürftige ihren Bedürfnissen entsprechend zu versorgen. Gerade der Tag der Pflege sollte daher ein Tag des ganz besonderen Dankes für dieses Engagement sein.", zitierte Wennrich den Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale und regt traditionell zur Diskussion über Themen in der Pflege an.

Foto: Maya S. Mangiacapr

Donnerstag, 16. Mai 2019 11:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Schlechtere Bezahlung, längere Arbeitszeiten, weniger Urlaub: Beschäftigte, die im Kreis Höxter in einem Unternehmen arbeiten, in dem kein Tarifvertrag gilt, sind im Job klar benachteiligt. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Nach Einschätzung der NGG hält sich mittlerweile ein Großteil der rund 3.500 Betriebe im Kreis nicht mehr an Tarifverträge. Das hat auch Folgen für die Unternehmen selbst, warnt Gewerkschafter Armin Wiese: „Tariflose Firmen haben in puncto Motivation und Produktivität der Mitarbeiter meist schlechtere Karten. Auch die Suche nach Fachkräften fällt ihnen schwerer“, so der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn mit Blick auf aktuelle Studien der Hans-Böckler-Stiftung. 

Wiese ruft die Firmen in der Region dazu auf, sich zur Sozialpartnerschaft und zur Mitbestimmung zu bekennen. „Gerade beim digitalen Wandel der Arbeitsplätze muss man die Belegschaften mitnehmen. Gewerkschaften und Betriebsräte sichern nicht nur Jobs. Sie helfen auch dabei, die Zukunft zu gestalten – von neuen Arbeitszeitmodellen bis hin zur Weiterbildung der Mitarbeiter.“

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) arbeiteten zuletzt 62 Prozent der Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen in einem Betrieb mit Tarifvertrag. In ganz Westdeutschland liegt die Quote bei 57 Prozent – im Jahr 2000 waren es noch 70 Prozent. Nach Beobachtung von Gewerkschafter Wiese greift die „Tarifflucht“ auch im Kreis Höxter um sich: „Immer mehr Betriebe versuchen, sich um Tarifverträge zu drücken. Damit setzen sie bewährte Standards aufs Spiel und bieten ein Einfallstor für Dumping-Konkurrenz.“ Besonders niedrig ist die Tarifbindung nach Angaben des IAB dabei in kleinen Firmen: Nur 26 Prozent der nordrhein-westfälischen Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern halten sich aktuell an einen Tarifvertrag. In Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten liegt die Quote hingegen bei 77 Prozent.

Um diesen Trend zu stoppen, macht sich die NGG insbesondere für Flächentarifverträge stark. Solche habe man etwa in Brauereien, in der Getränkeabfüllung und in der Nährmittel- und Süßwarenindustrie durchgesetzt. Zugleich sei die Politik gefordert. Landes- und Bundesregierung sollten sich für eine höhere Tarifbindung einsetzen: „Wer sich um die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft sorgt, muss sich darum kümmern, dass die Tarifpartner gestärkt werden“, sagt Wiese. Unternehmen, die im Arbeitgeberverband seien, müssten dazu verpflichtet werden, sich an Tarifabschlüsse zu halten. Außerdem müsse es einfacher werden, Tarifverträge für ganze Branchen verpflichtend zu machen. Davon profitiere am Ende auch der Staat – durch höhere Einnahmen etwa bei der Renten-, Kranken- und Sozialversicherung. 

Allerdings ist die Zahl der Tarifverträge, die für alle Betriebe einer Branche per Gesetz gelten, zuletzt stark gesunken. Eine so genannte Allgemeinverbindlichkeit wurde im Jahr 2017 lediglich 25 Mal vom Bundesarbeitsministerium erteilt. Im Jahr 2000 waren es noch 133 Fälle. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor (Bundestags-Drucksache 19/8626).

Foto: NGG

Sport
Sonntag, 26. Mai 2019 10:46 Uhr
TuS Hembsen zieht Seniorenmannschaft aus Kreisliga A zurück
Freitag, 03. Mai 2019 08:23 Uhr

Höxter (TKu). Die Planungen zum zweiten sportlichen Großereignis in Höxter laufen: Am Sonntag, den ersten September 2019 findet in Höxter zum zweiten Mal der Weserbergland Triathlon rund um die Freizeitanlage Höxter-Godelheim statt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hatten es die Veranstalter ja bereits noch während des laufenden Triathlons bekannt gegeben, das es eine zweite Auflage geben wird. Ausrichter ist erneut der Kreissportbund Höxter e.V. mit Unterstützung des Kreises Höxter und der Stadt Höxter.

Tatkräftig und finanziell unterstützt wird diese Veranstaltung auch durch den WSV Beverungen e.V., die Sparkasse Höxter, die VerbundVolksbank OWL, die Bäckerei Engel, die GWH sowie die Unternehmen Wittrock und Waldhoff. Die Resonanz von Seiten der Teilnehmenden im vergangenen Jahr sei einfach herausragend gewesen, es gab unzählige positive Rückmeldungen, berichtet die Baudezernentin Claudia Koch bei einem Pressegespräch. „Auch für das Publikum wird der Weserbergland Triathlon Höxter wieder ein spannender Wettkampf“, da ist Kreisdirektor Klaus Schumacher überzeugt. Er ruft alle Sportbegeisterten in der Region dazu auf, sich den 1. September 2019 schon jetzt im Kalender vorzumerken.

„Dieser Triathlon soll ein Markenzeichen für Höxter und die gesamte Region werden“, betont Reiner Stuhldreyer vom Kreissportbund Höxter e.V.. Der Wettkampf soll ähnlich aufgezogen werden, wie die erste Auflage, jedoch mit einigen Verbesserungen und wesentlich mehr Teilnehmern. Die Planungen rund um den Triathlon stellten nun Kreisdirektor Klaus Schumacher, die Baudezernentin Claudia Koch von der Stadt Höxter, Reiner Stuhldreyer vom Kreissportbund Höxter e.V. sowie Polizeihauptkommissar Norbert Lammers näher vor. Es wird 700 Meter durch den Freizeitsee geschwommen, 20,5 Kilometer Rad gefahren und fünf Kilometer gelaufen. Start und Ziel sind jeweils an der Freizeitanlage Höxter-Godelheim. Ein Zuckerschlecken wird das sportliche Großereignis für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewiss nicht. Nach dem Schwimmen im Freizeitsee geht es rauf aufs Rad und damit vom Parkplatz an der Freizeitanlage aus über die Bundesstraße B64 Richtung Godelheim, weiter über die B83 in Richtung Beverungen bis zum Sportplatz Wehrden und wieder zurück zur Freizeitanlage Godelheim. Die Bundesstraßen sollen für den Zeitraum des Triathlons voll gesperrt werden.

Eine Autofreie Strecke könnten die Veranstalter jedoch nicht garantieren, weswegen Polizeihauptkommissar Norbert Lammers darauf hinweist, das die Teilnehmer die Strecken mit erhöhter Vorsicht benutzen sollten und die Straßenverkehrsordnung gilt. Wenn die Sportlerinnen und Sportler danach noch immer nicht erschöpft sind, geht es weiter auf die Laufstrecke, fünf Kilometer über den Weserradweg in Richtung Höxter, durch die Höxteraner Innenstadt und wieder zurück auf den Radweg bis zum Freizeitsee, wo die Teilnehmenden von den Veranstaltern und den Zuschauern anschließend beim Zieleinlauf bejubelt werden. „Es können sich in diesem Jahr 200 Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr anmelden. Angedacht ist eine Teilnehmeranzahl von 500, die falls nötig noch auf 600 erhöht werden kann“, erklärt Reiner Stuhldreyer vom Kreissportbund Höxter e.V.. Laut Kreisdirektor Klaus Schumacher sind bereits ohne besondere Werbung für das Großereignis schon jetzt mehr als 220 Anmeldungen aus ganz Deutschland bei den Organisatoren eingegangen. Anmeldeschluss wird der 11. August 2019 sein. Nachmeldungen sind nicht mehr möglich. Eine Altersklassenwertung wird es nicht geben, dafür aber eine getrennte Wertung nach Frauen und Männern. Für die Sicherheit an Land und im Wasser stehen das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche-Lebens-Rettungsgesellschaft und ein ärztlicher Notdienst in Bereitschaft. Mehr Infos zu den Anmeldungen gibt es auf der Internetseite www.weserberglandtriathlon.de.

Fotos: Thomas Kube

Dienstag, 23. April 2019 10:31 Uhr

Höxter (TKu). Laufen sei für das Betriebsklima gut, das jedenfalls behaupten die Initiatoren des sechsten Höxteraner Firmenlaufes, der am 13. September in Höxter an den Start geht. Anmeldungen für den Lauf, der vom Modehaus Klingemann initiiert und von der AOK-Nordwest und der Sparkasse Höxter unterstützt wird, sind ab sofort auch online möglich. Mitmachen können sowohl Firmen, wie auch Vereine.

Die Anmeldung erfolgt entweder im Team (3 Läufer pro Team) oder als Einzelsportler ab einem Alter von 15 Jahren. Der Rundkurs durch die Innenstadt erstreckt sich beim Firmenlauf erneut über etwa 1250 Meter und wird insgesamt vier Mal absolviert – die schnellsten Läufer schaffen die insgesamt fünf Kilometer erfahrungsgemäß in einer Zeit zwischen 15 und 20 Minuten. Im Ziel wird Verpflegung angeboten. Die Zeitmessung erfolgt wie gewohnt über einen Chip, mit dem jeder Läufer ausgestattet wird. Anschließend können durch diese Erfassung auch Urkunden im Internet ausgedruckt und Videos vom persönlichen Zieleinlauf heruntergeladen werden.

Als Preise winken sowohl Sachpreise wie auch Warengutscheine im Wert von mehr als 1000 Euro. Am Veranstaltungstag erhalten die Teilnehmer bereits ab 17 Uhr am Pavillon der AOK auf dem Marktplatz ihre Startnummer sowie den Chip für die elektronische Zeiterfassung. Gestartet wird wie in den Jahren zuvor auch vor der Dechanei in Höxter ab 18 Uhr. Mit dem Firmenlauf möchten die AOK Nord-West, das Mode- und Sporthaus Klingemann sowie die Sparkasse Höxter zu mehr Bewegung verhelfen und für eine gesunde Lebensweise werben. „Wer sich regelmäßig für eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegt, der tut nicht nur etwas für Herz, die Muskeln und Gelenke, sondern kann auch den persönlichen Stresslevel nachweislich senken", erläutert AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner und stellt die Bedeutung von ausreichend Bewegung für ein gesundes Leben heraus.

Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts seien heute 62 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen übergewichtig. Fast jeder fünfte Erwachsene sei inzwischen adipös. Das liege vor allem daran, dass die Menschen mehr Energie aufnehmen als sie letzendlich verbrauchen und sich einfach zu wenig bewegen. Mehr Infos dazu gibt es auch im Internet unter: www.aok-firmenlauf.de

Foto: Thomas Kube

Panorama
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr
20. Mai ist Weltbienentag - "Weniger Wildbienen bedeuten weniger Ernten, weniger Singvögel, weniger Vielfalt. Diese Negativkette müssen wir durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse."
Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

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