Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 25. Juni 2019 13:00 Uhr
Hoch „Ulla“ bringt die Hitze mit
Dienstag, 25. Juni 2019 10:45 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Waldbrände gefährden Lebensräume für Tiere und Pflanzen und Erholungsräume für uns Menschen. Jedoch entstehen nur fünf Prozent durch natürliche Ursachen wie Blitzschläge. Der Waldbrandgefahrenindex liegt aktuell in großen Teilen NRWs auf der zweithöchsten Stufe. Zum Schutz der Wälder ist ein gemeinsames Handeln von Waldbesuchern, Autofahrern, Forst- und Feuerwehrleuten erforderlich. Ausgestattet mit Mobiltelefonen haben Waldbesucher die Chance aktiv bei der Waldbrandbekämpfung zu helfen, wenn sie Waldbrände über die Telefonnummer 112 melden. „Entscheidend ist, dass sich Waldbesucher der Gefährdung bewusst sind und vorsichtig verhalten. Leider Gottes ist das mit Verzicht auf Rauchen, Grillen und Feuern verbunden“, sagt Alfred Edelhoff, Experte für forstliche Gefahrenabwehr bei Wald und Holz NRW. Raucherinnen und Raucher drücken bitte Ihre Zigaretten im Aschenbecher aus. Das gilt auch beim Autofahren: Glimmende Kippen entzünden immer wieder dürres Gras im Straßengraben, Wind treibt die Flammen dann in den Wald. Wenn es dennoch brennt unterstützen die Forstleute von Wald und Holz NRW die Feuerwehren mit ihrer Ortskenntnis. Langfristig arbeiten die Förster von Wald und Holz NRW daran, klimastabile Mischwälder zu entwickeln, die durch eingemischte Laubbäume auch die Waldbrandgefahr mindern. Hauptmotivation ist dabei die Vitalität der Wälder im Klimawandel zu stärken; die Waldbrandvorsorge ist ein Teilaspekt davon. Besonders gefährdet sind Böden mit kleinem Wasserspeicher, also vor allem sandige Gebiete, Nadelholzreinbestände, vor allem der Kiefer sowie Waldgebiete mit intensiver Sonnenstrahlung auf den Waldboden mit dürren Gräsern und Geäst.


 

Dienstag, 25. Juni 2019 10:38 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Was für Menschen gilt, gilt auch für Tiere: Bei hochsommerlichen Temperaturen wie zurzeit ist die Flüssigkeitsaufnahme von besonderer Bedeutung. „Wasser ist lebenswichtig – es muss den Tieren auf der Weide und im Stall zur Verfügung stehen", betont Amtstierärztin Gundula Utzinger vom Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Kassel. Von besonderer Bedeutung sei, dass der Tierhalter seinen Tieren die für ihre Art passende Tränkenform in ausreichender Anzahl bereitstellt. Utzinger: „Die Tiere entscheiden, ob sie eine Wasserquelle annehmen – der Halter muss seinen Tieren bedürfnisgerechte Wasserstellen anbieten.“ Halter, die beruflich mit Tieren umgehen, wissen durch ihre Ausbildung, was die Tiere brauchen. Private Halter sind verpflichtet, sich die notwendigen Kenntnisse für die Bedürfnisse der Tiere anzueignen und dementsprechend zu handeln, so Utzinger weiter. Rechtsgrundlage für die anzueignende Sachkunde für die gehaltenen Tiere, eine ausreichende Wasserversorgung und Aufenthaltsmöglichkeiten im Schatten ist das Tierschutzgesetz und die Tierschutznutztierhaltungsverordnung. Danach müssen alle Tiere täglich entsprechend ihrem Bedarf mit Futter und Wasser in ausreichender Menge und Qualität versorgt sein. Säugetiere bestehen zu etwa zwei Drittel aus Wasser. Sie benötigen für eine ausgeglichene Wasserbilanz im Körper stets eine ausreichende Zufuhr von Trinkwasser in sauberer und gesundheitlich unbedenklicher Qualität. Wasser ist für alle Tiere das wichtigste und kostengünstigste Futtermittel. So trinkt ein Pferd im Durchschnitt 30 bis 50 Liter pro Tag. Bei Temperaturen über 30 Grad suchen Pferde bis zu zweimal pro Stunde die Tränke auf. Bei den aktuellen Temperaturen benötigt eine Milchkuh rund 150 Liter Wasserbedarf pro Tag. Die Tränke muss daher für die Tiere immer leicht erreichbar sein. Schafe und Ziegen benötigen ebenfalls Wasser in Trinkwasserqualität – während ausgedehnter Hitzeperioden kann sich der Wasserbedarf von Schafen von vier Litern am Tag auf bis zu 18 Liter steigern. Bei Ziegen beträgt der Wasserbedarf abhängig vom Gewicht bei den aktuellen Temperaturen rund vier Liter am Tag. Bei der Weidehaltung ist es für alle Tiere wichtig, ausreichend Schattenplätze zu schaffen, um die körperliche Belastung für die Tiere zu mindern. Von Behörden, den Berufsverbänden und Fachverbänden gibt es in Büchern, Zeitschriften und dem Internet vielfältige Veröffentlichungen und Ratgeber, wie insbesondere Weidehaltung bei Tieren bedürfnisgerecht gestaltet werden kann. Für spezielle Fragen stehen ebenso die Mitarbeiter des Fachbereichs Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Wolfhagen unter der Telefonnummer (werktags) 05692/987-3306 zur Verfügung.

Dienstag, 25. Juni 2019 10:35 Uhr

Bad Driburg (red). Am Montag, 24.06.2019, erhielten mehrere Bad Driburger Anrufe von falschen Polizisten. Bislang sind aus dem Stadtgebiet Bad Driburg mehr als 25 Vorfälle bekannt geworden. Die Anrufe begannen gegen 20:30 Uhr und der letzte bekanntgewordene Anruf eines angeblichen Polizeibeamten erfolgte gegen 01:48 Uhr. In allen Fällen gab sich ein Mann als Kriminalbeamter aus und berichtete zunächst von angeblichen Einbrüchen oder Raubüberfällen in der Nachbarschaft. Im weiteren Verlauf versuchte der angebliche Kriminalbeamte Informationen über die Vermögensverhältnisse der Bürger zu erlangen. In allen bisher bekannt gewordenen Fällen beendeten die Angerufenen das Gespräch und es entstand kein finanzieller Schaden. Die Polizei warnt davor, unbekannten Anrufern Informationen über finanzielle Verhältnisse preiszugeben.

Dienstag, 25. Juni 2019 09:45 Uhr

Steinheim (red). Die Straßenbauarbeiten zur Instandsetzung der L616 (Hornsche Straße) vom Ortsausgang Steinheim-Vinsebeck bis zur Kreisgrenze bei Heesten im Stadtgebiet von Horn-Bad Meinberg verzögern sich. Die Vollsperrung wird nicht wie geplant Ende Juni, sondern voraussichtlich erst Mitte Juli aufgehoben. Zusätzliche Arbeiten an einer Straßenböschung, deren dauerhafte Standfestigkeit nicht gegeben war, sind nach Aussage der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift Grund für die Verlängerung der Bauzeit.

Blaulicht
Montag, 24. Juni 2019 14:41 Uhr
Steinheim: Wanderarbeiter unterwegs - Polizei warnt vor minderwertiger Arbeit
Mittwoch, 19. Juni 2019 11:31 Uhr

Nieheim (red). Gleich zwei Mal musste die Polizei am Montag zu einer Ruhestörung in der Marktstraße ausrücken. Gegen 18:45 Uhr wurde überlaute Musik aus einer Wohnung in der Marktstraße gemeldet. Zudem wurden aus einem Fenster der Wohnung offensichtlich Gegenstände (PET-Flaschen, Zigarettenschachteln) in einen angrenzenden Biergarten geworfen. Nach dem Eintreffen der Polizei war dort wieder Ruhe eingekehrt und an der entsprechenden Wohnung konnte niemand angetroffen werden. Gegen 20:15 Uhr wurde die Polizei erneut in die Marktstraße gerufen. Diesmal konnte laute Musik festgestellt und der Wohnungsmieter angetroffen werden. Er wurde zur Ruhe ermahnt. Noch während die eingesetzten Polizeibeamten das Mietshaus verließen, soll der Mann erneut Gegenstände von seinem Fenster aus in den Biergarten geworfen und haben. Zudem drang erneut überlaute Musik aus seiner Wohnung und er soll Gäste des Biergartens beleidigt haben. Da sich der offensichtlich angetrunkene Mann nicht beruhigen ließ und er uneinsichtig war, wurde er dem Polizeigewahrsam in Höxter zugeführt

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 18. Juni 2019 08:18 Uhr

Brakel (red). Nachdem zur 1150 Jahr Feier der Stadt Brakel erstmalig die Werbetrommel für die Jugendfeuerwehr Brakel gerührt wurde, konnte die Gründungsversammlung am 20. August 1979 im Gerätehaus Brakel stattfinden. Als Betreuer waren zu dieser Zeit Herbert Sürig, Josef Mittelstädt und Winfried Remmert tätig. Ab September 1979 trafen sich die Jugendlichen dann regelmäßig im Gerätehaus. Im Januar 1980 wurde die Jugendfeuerwehr beim Deutschen Feuerwehrverband in Bonn angemeldet. In diesem Jahr nahm die Jugendfeuerwehr auch erstmalig an der Abnahme der Leistungsspange in Hallenberg teil, anlässlich des 40-jährigen Jubiläums findet die Abnahme der Leistungsspange nun in Brakel statt. Zur Zeit wird die Jugendfeuerwehr Brakel von Oberbrandmeister Mark Timmermann (Stadtjugendfeuerwehrwart), Brandinspektor Sören Krelaus (Jugendfeuerwehrwart) und Oberfeuerwehrmann Jeffrey Don(Jugendfeuerwehrwart) geführt. Derzeit verfügt die Jugendfeuerwehr Brakel über insgesamt 42 Mitglieder, davon 7 Feuerwehrkameradinnen.

Am Samstag, 22. Juni 2019 findet ab 9.00 Uhr im Brakeler Thermoglasstadion im Pahenwinkel die Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr statt, 30 Jugendfeuerwehren aus ganz NRW nehmen, somit insgesamt 500 Teilnehmer und Unterstützer, werden an diesem Tag in Brakel ihr Können unter Beweis stellen. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Sie wurde auf Empfehlung des Deutschen Jugendfeuerwehr-Ausschusses vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gestiftet. Die Verleihung erfolgt nach einer erfolgreichen Abnahmeprüfung an der jeder Jugendfeuerwehrangehörige zwischen 15 und 18 Jahren teilnehmen kann, sofern die Mitgliedschaft in der Feuerwehr seit einem Jahr besteht.

Die Bewertung innerhalb der Leistungsspange erstreckt sich unter anderem auf Schnelligkeit, Ausdauer, Körperstärke, Gewandtheit und auf ein umfangreiches feuerwehrtechnisches Wissen. Es sind Disziplinen wie Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Beantwortung von Fragenkatalogen, Löschangriffe und Schnelligkeitsübungen abzuleisten. Zuschauer sind während der gesamten Veranstaltung herzlich Willkommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Foto: Feuerwehr

Donnerstag, 13. Juni 2019 13:32 Uhr

Nieheim (red). Am Donnerstag, 13. Juni 2019, gegen 08:00 Uhr, hat ein defektes Getriebe für eine 250 Meter lange Ölspur auf der Hauptdurchgangsstraße von Nieheim gesorgt. Der Bagger eines Garten- und Straßenbauunternehmens befuhr gerade die Marktstraße, als der Schaden an dem Fahrzeug auftrat und das Getriebeöl die Straße großflächig verschmutzte. Die Marktstraße wurde für drei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt und durch eingesetzte Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr gereinigt.

Mittwoch, 12. Juni 2019 17:03 Uhr

Detmold/Lügde (red). Nachdem die 3. Strafkammer (Jugendschutzkammer) des Landgerichts Detmold die Anklagen der Staatsanwaltschaft Detmold betreffend den 56 Jahre alten Angeschuldigten aus Lügde sowie dem 49 Jahre alten Mann aus Stade zur Hauptverhandlung zugelassen hat, müssen sich die Angeklagten ab dem 27. Juni vor dem Landgericht Detmold verantworten. Ebenfalls verantworten muss sich ab diesem Zeitpunkt der 34 Jahre alte Mann aus Steinheim, dessen Anklage auch zugelassen wurde. Durch einen weiteren Beschluss hat die 3. Strafkammer die drei Anklagen zur gemeinsamen Verhandlung unter dem Aktenzeichen „23 KLs 14/19“ verbunden und hat zugleich den ersten Verhandlungstermin terminiert. Erstmals wird der Fall am Donnerstag, 27. Juni, um 9 Uhr, im Saal 165 in Detmold verhandelt.

Fortsetzungstermine (jeweils Saal 165) sind:

  • Freitag, den 28.06.2019 12:00 Uhr
  • Donnerstag, den 04.07.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 05.07.2019 09:00 Uhr
  • Freitag den 12.07.2019 12:00 Uhr
  • Donnerstag, den 01.08.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 09.08.2019 12:00 Uhr
  • Donnerstag, den 15.08.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 16.08.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 30.08.2019 09:00 Uhr
  • Sollten weitere Fortsetzungstermine anberaumt werden oder sollten Termine wegfallen, so wird dies umgehend mitgeteilt
Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 12. Juni 2019 09:52 Uhr
Frauen Union Kreisverband Höxter: „Upskirting - das voyeuristische Fotografieren unter den Rock einer Frau - vollumfänglich unter Strafe stellen!"
Mittwoch, 29. Mai 2019 12:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Zur aktuellen Debatte über die politische Kultur im digitalen Zeitalter erklärt der Bundesvorsitzende der KPV Christian Haase MdB: „Am 26. Mai 2019 fand die Europawahl gleichzeitig mit Kommunalwahlen in zehn Bundesländern statt. Tausende Menschen sind gewählt geworden und bereit, im Ehrenamt dauerhaft Verantwortung zu übernehmen. Dafür gebührt ihnen Respekt, Anerkennung und Aufmerksamkeit. Aber wenn allein aus Sorge vor schutzloser Diffamierung und persönlicher Verunglimpfung im Internet womöglich Debatten nicht mehr geführt werden, wenn auf den ersten Blick unkonventionelle Ideen und Lösungsvorschläge vor Ort im Keim ersticken, dann müssen wir die Frage nach der politischen Kultur und dem Umgang miteinander im Internet stellen.

Diese Debatte ist überfällig und die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat diese Debatte zu Recht angestoßen. Während kommunale Amts- und Mandatsträger mit Namen, Gesicht und realem Freundes- und Familienkreis agieren, können Menschen und Maschinen im Internet anonym agieren. Soziale Netzwerke stellen dafür die Plattformen bereit und müssten Hasskommentare und Diffamierungen unterbinden. Die Meinungsfreiheit ist dadurch im digitalen Zeitalter in Gefahr. Wir müssen Regeln für das Internet umsetzen, die bereits heute auf der Straße bei Demonstrationen gelten: Die freie Meinungsäußerung gilt für Menschen und nicht für Bots. Wer seine Meinung öffentlich verbreitet und weiterverbreitet, muss Ross und Reiter nennen, also mit Vor- und Zunamen und ggf. mit IP- Adresse sichtbar sein. Das Vermummungsverbot muss auch im Internet gelten. Ich würde mir darüber hinaus wünschen, dass sich auch Influencer überlegen, ob sie sich einer Selbstverpflichtung, einer Netiquette, unterwerfen wollen. Diese Regeln müssen dann im Netz selbst zwischen Influencern und Usern entstehen.

Das ist aber nur ein Teil der Aufarbeitung der Europawahl. Wir müssen in der Sachpolitik klarere Antworten auf die Sorgen und Herausforderungen der Menschen geben. Wenn im ländlichen Raum Pflege- und Entbindungsstationen wegen Personalmangel schließen, Infrastrukturprojekte im Planungsdschungel hängen bleiben und Mobilfunkgespräche einem Schweizer Käse gleichen, muss Politik Antworten geben. Daran arbeiten wir. Auch im Klimaschutz sind die Kommunen bereit, Vorreiter zu sein. Hier geht es um konkrete Projekte. Die Fridays for Future-Demonstranten sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten.“

Montag, 27. Mai 2019 11:21 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (mhn). Tausende Wahlberechtigte sind am gestrigen Sonntag bundesweit in die Wahllokale gegangen, um ihre Stimme einer Partei für die Europawahl im Jahr 2019 zugeben. Parallel zur Europawahl wurde die Juniorwahl im Rahmen der Europawahl durchgeführt, die die politische Meinungsbildung der nicht wahlberechtigten Jugendlichen aufzeigen soll. Über 2.750 Schulen und über 450.000 Junioren im Bundesgebiet haben an dieser Juniorwahl teilgenommen, darunter das Gymnasium St. Xaver aus Bad Driburg und die St. Kaspar-Schule aus Bad Driburg-Neuenheerse sowie die Gesamtschule Brakel, und die Schulen der Brede sowie das Berufskolleg im Kreis Höxter.

Doch entgegen dem bundesdeutschen Trend sehen die Jugendlichen nicht die CDU vorne. Hat die CDU/CSU bei der offiziellen Wahl 22,6 Prozent geholt, gaben nur 10,7 Prozent der jungen Menschen ihre Stimmen der CDU/CSU. Als Sieger der Juniorwahl dürfen sich die GRÜNEN freuen, die 33,9 Prozent der Stimmen bekommen haben. Die SPD kommt auf 12,2 Prozent. Die Wahlberechtigten in Deutschland hatten den GRÜNEN „nur“ 20,5 Prozent gegeben, die SPD erhielt 15,8 Prozentpunkte. Bei der Partei DIE LINKE sind sich die Erwachsenen und Junioren mit 5,5 und 5,4 Prozent relativ einig. 

Die AfD konnte am Sonntag deutschlandweit 11 Prozent holen, die Junioren gaben der „Alternative für Deutschland“ 6,5 Prozent. Doch vor allem in den neuen Bundesländern konnte die AfD bei den Jugendlichen stets zweistellige Werte erreichen. Spitzenwerte holte die Partei in Thüringen, wo rund 15 Prozent erreicht wurden.

Wie haben die Junioren in NRW gestimmt?

Die Junioren in Nordrhein-Westfalen sehen ebenfalls die GRÜNEN mit 34,6 Prozent deutlich vorne. Die SPD erhält 14,6 Prozent und die CDU 10,6 Prozent. Es folgen die FDP mit 8,5 Prozent und die AfD mit 6,1 Prozent sowie DIE PARTEI mit 5,6 und DIE LINKE mit 5,3 Prozent. 

Im Vergleich zur Europawahl im Jahr 2014 können die GRÜNEN ein Plus von 16,7 Prozent für sich beanspruchen. Die CDU verliert 13,8 Prozent und die SPD verliert 9,2 Prozent. Die FDP gewinnt 4,4 Prozent, die Piraten verlieren 5,2 Prozent und die AfD legt um 3 Prozent zu. 

Träger des Projektes „Juniorwahl“ ist der gemeinnützige und überparteiliche Verein Cumulus e. V. aus Berlin. Der 1999 initiierte Verein möchte mit seinen Tätigkeiten Jugendliche für Politik begeistern. Die Juniorwahl findet immer parallel zu allen Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen statt. Die Jugendlichen können zu jeder Wahl eigene Wahlvorstände bilden, um die eigene Wahl realitätsnah durchführen. Im Unterricht der Klassen sieben bis zwölf breiten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen aus den Bereichen Demokratie und Wahlen vor. Ziel ist es das Interesse der Jugendlichen an Politik und die Meinungsbildungsprozesse zu fördern sowie das Urteilsvermögen zu stärken und eine Wertschätzung des demokratischen Systems zu vermitteln.

Quelle: Juniorwahl.de

Wirtschaft
Samstag, 22. Juni 2019 11:37 Uhr
NGG: Mehrwegflaschen für Klimaschutz und Arbeitsplätze im Kreis Höxter
Mittwoch, 19. Juni 2019 10:22 Uhr

Paderborn (red). Digitalisierung ist ein Schlagwort, das aus dem aktuellen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken ist. Die Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter haben sich in ihrem diesjährigen Sommergespräch unter dem Motto „Intelligente Automation. Zwischen Hype und Realität“ damit auseinandergesetzt, ob genau dadurch nicht der Blick für das Wesentliche verlorengeht. Hauptreferenten auf dem Gut Ringelsbruch in Paderborn waren Hendrik Koch und Reinhard Frigger von der international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Beide Gastredner, die in ihrer Praxis täglich den Umgang von Unternehmen mit der durch die Digitalisierung bereits ausgerufenen industriellen Revolution 4.0 erleben, warben dafür, das Thema wieder auf ein vernünftiges Maß herunterzuschrauben. „Wenn man ehrlich ist, dann haben wir in Deutschland vielleicht gerade einmal die zehn Prozentmarke der Möglichkeiten erreicht, welche uns die Digitalisierung bietet. In vielen Unternehmen fehlt es noch an den Grundlagen und am Mut zu den nächsten Schritten“, so Koch in seiner Einschätzung. Angst vor den Veränderungen der Unternehmensstruktur und vor den Veränderungen für die Mitarbeiter, würden Firmenchefs oftmals zögern lassen, auf Digitalisierung zu setzen. Häufig werde ihr aber auch noch mit einer gewissen Naivität gegenübergetreten. „Die Digitalisierung bietet viele Chancen, aber eben auch Risiken, wenn zum Beispiel Daten nicht gesichert oder Virenprogramme nicht aktuell sind. Klingt banal, ist aber in vielen Unternehmen noch ein großes Problem“, betont Koch.

Auch Reinhard Frigger forderte dazu auf, beim Thema Digitalisierung genau hinzuschauen: „Wir wollen, dass Maschinen selbständig lernen, um danach Dinge ausführen zu können. Die Prozesse hinter der künstlichen Intelligenz sollten wir aber schon noch überblicken können.“ Aus seiner Sicht dürfe es beim Thema Digitalisierung nicht darum gehen, Mitarbeiter durch Maschinen zu ersetzen, sondern es den Menschen durch Fortbildungen, Kommunikation und Training zu ermöglichen, auf einem höheren Niveau, als bisher zu arbeiten. „Wenn wir das schaffen, dann haben wir schon viel erreicht, in den nächsten Jahren. Wir sind in gewissen Bereichen digital, brauchen aber noch nicht über Flugtaxis nachzudenken, wie es Teile der Politik bereits machen. Es geht aktuell um die Grundlagenarbeit“, so Frigger.

Ein Schlusswort ganz im Sinne von Christian Hake, dem ersten Vorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter: „Digitalisierung muss für die Möglichkeit des bedarfs- und lösungsorientierten Arbeitens stehen.Auf dieser Basis kann KI ein effektives Mittel für Unternehmen sein.“ Mit Lars Arendt, Fabian Böddeker, Matthias Dziewior, Dr. Giovanni Provenzano, Sabrina Schepers, Ludmila Stepanova, Nina Schweninger, Richard Kleeschulte und Maximilian Kleeschulte konnte Hake im Rahmen der Veranstaltung zudem einige Neumitglieder im Kreis der Wirtschaftsjunioren begrüßen.

Foto: Heinemann

Freitag, 14. Juni 2019 09:33 Uhr

Kreis Höxter (TKu). In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum „Frau und Beruf OWL“ hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) im Kreis Höxter nun erneut acht Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Verwaltungen mit dem Gütesiegel „Familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter“ ausgezeichnet. Die Zertifikate wurden durch Landrat Friedhelm Spieker, durch Alexandra Wachendorfer von der Agentur „ar Priori“, den Geschäftsführer der GfW, Herrn Michael Stolte sowie durch Gerrit Fischer, als Projektleiterin vom Kompetenzzentrum „Frau und Beruf“, übergeben.

Expertin Alexandra Wachendorfer hat den gesamten Prozess als Expertin begleitet. Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ werde es mit dem Siegel auch nach außen hin deutlich, das familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter bestehen, sagt der Landrat in seiner Ansprache. Für die vielumworbenen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei in Zeiten des Fachkräftemangels die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium für die Berufswahl, so der Landrat. Das gelte auch für Beschäftigte, die zu Hause pflegebedürftige Angehörige versorgen müssen. Der Kulturlandkreis Höxter sei in Puncto Familienfreundlichkeit und Lebensqualität ganz vorne mit dabei und auch die beruflichen Chancen wären hier hervorragend, so Spieker. Nach der Begrüßung durch GfW-Geschäftsführer Michael Stolte und einer kleinen Interview-Runde mit den Vertretern der Unternehmen durch Alexandra Wachendorfer sind die Zertifikate an die ausgezeichneten Unternehmen übergeben worden.

Ausgezeichnet wurden die Stadt Warburg, die Caspar-Heinrich-Klinik, die Stadt Marienmünster, die Bäckerei Engel, an Hobatex GmbH Industrial Partners in Brakel, den Senioren-Park Carpediem GmbH, die Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG in Albaxen sowie die Gebrüder Becker GmbH & Co. KG in Höxter. Die Stadt Warburg legt ein besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Die Caspar-Heinrich-Klinik Klinik hat ein Team „Beruf und Familie“ gegründet, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voran bringen soll, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Die Stadt Marienmünster hat eine Möglichkeit zur Telearbeit geschaffen und einen weiten Gleitzeitrahmen geschaffen. Die Bäckerei Engel unterstützt ihre Beschäftigten mit einem möglichst individuellen Arbeitsplan sowie mit Beratung und Betreuung in jeder Lebenslage. Hobatex GmbH Industrial Partners hat sich in einem verdient gemacht, als der Verwandte eines Mitarbeiters in einen Unfall verwickelt war nach dem Motto „Sag Bescheid, wenn ein Notfall bei dir eintritt wir kümmern uns um den Rest“.

Der Senioren-Park Carpediem hat unbürokratisch eine Kinderferienbetreuung ins Leben gerufen, die Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG Konrad Reitz Ventilatoren hat trotz Schichtbetrieb eine flexible Gleitzeit eingeführt und die Gebr. Becker GmbH & Co. KG unterstützt werdende Eltern, wenn diese Zeit für die Kinder benötigen. Es gibt hier ein Lebensarbeitszeitkonto, mit dem man private Engpässe überbrücken kann.

Fotos: Thomas Kube

Sport
Freitag, 14. Juni 2019 09:25 Uhr
Infoveranstaltung „Kinder- und Jugendschutz im Sportverein“ - Sportjugend im KSB Höxter bietet mit Kreisjugendamt Höxter zwei Infoveranstaltungen an
Sonntag, 09. Juni 2019 11:09 Uhr

Steinheim (red). Am 28. Mai hat die Schulmannschaft des Städtischen Gymnasiums Steinheim, bestehend aus sechs Mädchen und Jungen, in Höxter auf der Weserkampfbahn mit großem Erfolg an den Schulkreismeisterschaften der Wettkampfklasse IV teilgenommen. Sie bestritt den Wettkampf, der ein Vielseitigkeitswettkampf , bestehend aus sechs Disziplinen (Pendelstaffel, Hochsprung, Zonenweitsprung, Tennisringwurf, Medizinballstoßen und 8-Minuten-Lauf), bei denen jeweils fünf Mädchen und Jungen der Mannschaft antreten müssen, sehr motiviert. + Insgesamt nahmen 9 Schulmannschaften aus dem Kreis Höxter an diesem Wettkampf teil. Mit hervorragenden Leistungen konnte sich unsere Mannschaft gegen 7 andere Mannschaften des Kreises durchsetzen. Vor der letzten Disziplin (8-Minuten-Lauf) lag unsere Mannschaft mit brillanten Leistungen in den Technikdisziplinen unangefochten auf Platz 1. Im 8-Minuten-Lauf konnte die Mannschaft der Brede (Brakel) durch ein sehr starkes Rennen viele Punkte aufholen und somit erreichten beide Mannschaften letztendlich die gleiche Punktanzahl. 

Die Vorbereitung auf die Kreismeisterschaften erfolgte im Rahmen des Sportunterrichts und kurz vor dem Wettkampf auch in den Pausen durch Maria Behler und Christiane Rüther-Kluwe. Nach der Erstplatzierung auf Kreisebene wird unsere Schule bei den Westfalenmeisterschaften im September in Bünde antreten.

Foto: Christiane Rüther-Kluwe

Sonntag, 02. Juni 2019 19:05 Uhr

Daseburg (red). In eine hervorragende Ausgangsposition haben sich die Fußballer des SV 21 Steinheim am heutigen Sonntag im ersten Relegationsspiel für den Aufstieg erspielt. Gegen die Reserve der Kreisstädter aus Höxter siegte Steinheim in Daseburg mit 3:0. Eine Minute vor dem Pfiff zur Halbzeitpause konnte Marius Nolte per Kopf die 1:0-Führung für Steinheim erzielen. Rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff vollendete Ismail Musayer einen Konter für die Steinheimer zum 2:0. Vier Minuten vor dem Ende der Partie durften sich die Steinheimer Zuschauer sogar über das 3:0 durch Mahmut Abdioglu freuen. Am 6. Juni treffen nun der SV Daseburg und der SV Höxter II in Steinheim aufeinander, bevor die siegreichen Steinheimer am 13. Juni gegen Daseburg spielen werden.

Panorama
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr
20. Mai ist Weltbienentag - "Weniger Wildbienen bedeuten weniger Ernten, weniger Singvögel, weniger Vielfalt. Diese Negativkette müssen wir durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse."
Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

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