Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 19. Oktober 2019 09:38 Uhr
Zonta-Club und Gleichstellungsbeauftragte setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Samstag, 19. Oktober 2019 09:33 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Wer darf sich über den zweiten Integrationspreis des Kreises Höxter freuen? Diese Frage können ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger beantworten. Bis Sonntag, 10. November, haben sie die Möglichkeit, auf der Homepage des Kreises Höxter unter www.integration.kreis-hoexter.de in drei Kategorien für ihre Favoriten abzustimmen. Aus 23 eingereichten Bewerbungen hat eine Jury insgesamt zwölf Vereine, Projekte, Initiativen und Einzelpersonen ausgewählt, die auf der Internetseite des Kreises Höxter ausführlich vorgestellt werden. „Alle Bewerberinnen und Bewerber haben mit ihrer Arbeit einen wichtigen Anteil daran, dass die Integration im Kreis Höxter so gut gelingt. Mit dem Integrationspreis möchten wir dieses Engagement sichtbar machen, denn es trägt wesentlich zum guten nachbarschaftlichen Miteinander bei“, lobt Kreisdirektor Klaus Schumacher, der Mitglied der Integrationspreis-Jury ist.
In Kategorie 1 ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben konnten sich Projekte, die Einheimische, Zugewanderte und Neuankömmlinge, insbesondere Geflüchtete, zusammenbringen.

Die Nominierten sind hier:
der Förderverein Theresia Gerhardinger Berufskolleg Warburg mit dem Projekt „Bilden-Integrieren & Begleiten – Integration von jungen Geflüchteten in den Ausbildungsmarkt für Gesundheits- und Pflegeberufe“,
das Aktionsbündnis „Buntes Warburg – gemeinsam für Demokratie und Toleranz“,
das Ehrenamtsteam „Deutschkurs und Nachhilfe“ der Diakonie Paderborn-Höxter
die Gruppe „KraftART“ vom Berufskolleg Kreis Höxter Standort Brakel,
das Projekt „Integration (Neu-) Zugewanderten Schüler und Schülerinnen in das Bildungssystem der Peter-Hille-Realschule Nieheim“
der Verein „Zweite Heimat – Interkulturelle Begegnung für Einheimische und Geflüchtete Warburg“ und
das Projekt „Warburg als Heimat – Jugendliche helfen geflüchteten Kindern / Jugendlichen“ des Sozialdienstes katholischer Frauen Warburg.

Die Kategorien 2 und 3 sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Kategorie 2 richtet sich speziell an Zugewanderte und neu Angekommene, insbesondere Geflüchtete, die sich im Kreis Höxter bereits selbst ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren. Zur Abstimmung stehen:
Hasan Habeeb Al-Quadhi aus Brakel,
Melad Jalily aus Höxter und
Safaa Al Sabsabi aus Beverungen.

In der Kategorie 3 werden Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Integration von Zugewanderten und neu Angekommene in ihre neue Heimatstadt engagieren. Nominiert sind hier:
Edith Freifrau von Boeselager aus Nieheim und
Rita Esau aus Höxter.

Prämiert werden die Gewinner beim „Dankeschön-Fest“ am Mittwoch, 20. November, ab 16 Uhr in der Stadthalle in Beverungen. Der Integrationspreis 2019 wird gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

 

 

Freitag, 18. Oktober 2019 10:26 Uhr

Steinheim (red). Angestoßen durch Veränderungen im Lebenslauf, wie dem Eintritt ins Rentenalter oder dem Auszug der Kinder, denken viele „junge Alte“ über eine Veränderung der Wohnsituation nach. In Zeiten des demographischen und sozialen Wandels erfreuen sich nachbarschaftliche Wohnprojekte als neue Form des Wohnens zunehmender Beliebtheit. In Anlehnung an Wohnen in früheren Zeiten, in denen es üblich war mit mehreren Generationen als Großfamilie in einer Gemeinschaft unter einen Dach zu leben, können Mehrgenerationen-Wohnprojekte soziale Ressourcen in der Gesellschaft aktivieren. Insbesondere jüngere Senioren, die noch aktiv und engagiert sind, können hier ein Betätigungsfeld zur Unterstützung der älteren und jüngeren Generationen finden. Insbesondere jüngere Menschen sind zunehmend an gemeinschaftlichen, vernetzten Wohnprojekten interessiert, welche ein soziales Sicherungssystem bieten. Durch gegenseitige Unterstützung können generationsübergreifend altersspezifische Benachteiligungen ausgeglichen und Vereinsamung entgegengewirkt werden. Von der gemeinsamen Freizeitgestaltung über Babysitting bis zur Hilfe beim Einkauf: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Gleichwohl es beim Mehrgenerationenwohnen Räume für Begegnung gibt, in den Menschen miteinander in Kontakt treten, wird die Eigenständigkeit durch abgeschlossene Wohneinheiten gewahrt. Wie solche Konzepte auch in ländlichen Regionen funktionieren können wird am 07. November 2019 im „Freiraum“ (1. OG) im Friedrich-Wilhelm-Weber-Forum in Steinheim diskutiert. Frau Anita Bünte vom Projekt „Pöstenhof“ in Lemgo sowie Karin Sielemann vom „Mehrgenerationenwohnen Papenstraße“ in Höxter werden ihre Projekte vorstellen. Außerdem werden Antje und Klaus Ovenhausen ihre Projektidee „Oven-Haus Steinheim“ präsentieren. Anschließend geht es in eine offene Diskussionsrunde. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 06.11.2019 gebeten. Ansprechpartner ist Steinheims Demographiebeauftragter Alexander Rauer (05233 21-181, a.rauer@steinheim.de), der die Veranstaltung mitorganisiert. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18. Oktober 2019 10:19 Uhr

Steinheim (red). Welche Schule soll mein Kind nach der Grundschule besuchen? Vor dieser Frage stehen in den kommenden Monaten wieder viele Eltern und Erziehungsberechtigte. Eine Entscheidungshilfe bietet deshalb die Realschule Steinheim mit dem Tag der offenen Tür am 23. November 2019 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr an. Eingeladen sind dazu Kinder und Eltern der 4. Jahrgangsstufe der benachbarten Grundschulen, Lehrerinnen und Lehrer der umliegenden (Grund)Schulen, ehemalige Schülerinnen und Schüler und alle Interessierten, die sich ein Bild von der Arbeit an der Realschule Steinheim machen möchten. „An diesem Tag bietet sich die Möglichkeit, das Schulleben an der Realschule Steinheim kennen zu lernen, da Ausstellungen und Darbietungen der einzelnen Fachbereiche Einblicke in unsere fachlichen und pädagogischen Schwerpunkte gewähren“ freut sich Schulleiterin Verena Speer-Ramlow und führt weiter aus, dass sich die Besucher aber auch auf besondere Aktionen wie die Vorstellung des überaus beliebten MINT-Profils für Schüler des 5. und 6. Jahrgangs freuen können. Bei diesem werden die Schülerinnen und Schülern praxisnah und mit Hilfe vieler Experimente und praktischer Übungen an spannende Phänomene der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik herangeführt. Darüber hinaus werden sich auch die vier Schwerpunktfächer Biologie, Technik, Französisch und Sozialwissenschaften präsentieren, denn jeder Realschüler hat die Chance, zu Beginn der 7. Klasse aus diesem Angebot und ganz nach den eigenen Interessen ein viertes Hauptfach zu wählen. Auch die seit diesem Schuljahr eingeführte Nachmittagsbetreuung wird ihre Arbeit vorstellen. Abgerundet wird der Vormittag durch viele Aktionen zum Ausprobieren und Mitmachen. Die Schulleitung und das gesamte Kollegium freuen sich auf Ihr Kommen und stehen gerne zu Gesprächen zur Verfügung. Weitere Informationen über den Tag der offenen Tür, zu den Anmeldungen oder die Realschule Steinheim erhalten Sie im Internet auf der Seite www.realschule.steinheim.net.

Freitag, 18. Oktober 2019 10:14 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Wenn die Rente nicht reicht: Immer mehr Menschen im Kreis Höxter sind neben ihren Altersbezügen auf staatliche Stütze angewiesen. Die Zahl der Empfänger von „Alters- Hartz-IV“ stieg innerhalb von zehn Jahren um 38 Prozent. Gab es im Kreis Höxter 2008 noch 1.095 Bezieher von Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, so waren es im vergangenen Jahr bereits 1.507. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf Angaben des Statistischen Landesamtes. Danach erhielten in ganz Nordrhein-Westfalen zuletzt rund 280.000 Rentnerinnen und Rentner Grundsicherung – 44 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Armin Wiese, Geschäftsführer der NGG-Region Detmold-Paderborn, sieht den Trend mit Sorge – und fordert eine „rentenpolitische Kurskorrektur“. Insbesondere die von der Bundesregierung angekündigte Grundrente müsse rasch angepackt werden, um ein Ausufern der Altersarmut im Kreis zu verhindern. „Die amtlichen Zahlen zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Denn sehr viele Menschen, die wegen Mini-Renten eigentlich einen Anspruch auf die Grundsicherung haben, schrecken aus Scham vor einem Antrag zurück“, sagt Wiese. So sind nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bundesweit aktuell bereits 16,8 Prozent der Rentner von Armut bedroht. Ohne die Einführung einer Grundrente könnte das Armutsrisiko laut DIW bis zum Jahr 2039 auf 21,6 Prozent steigen – selbst bei einer weiterhin positiven Konjunkturentwicklung. „Eine entscheidende Ursache für dürftige Renten sind niedrige Einkommen. Auch wer Jahrzehnte in einer Bäckerei oder einem Restaurant gearbeitet hat, landet im Alter oft unter der Armutsschwelle. Das liegt auch an der Praxis vieler Unternehmen, aus Tarifverträgen auszusteigen und so die Löhne zu drücken. Hinzu kommt der Trend zu Teilzeit und Minijobs“, erklärt Gewerkschafter Wiese. Hier setze die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geplante Grundrente an: Danach sollen die Bezüge von Menschen, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben und bei der gesetzlichen Rente trotzdem unter die Grenze von 896 Euro kommen, um bis zu mehrere Hundert Euro im Monat aufgebessert werden. „Das Modell wäre ein wichtiger Beitrag für mehr Gerechtigkeit im Rentensystem. Es würdigt die Leistung von denen, die ein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt haben“, betont Wiese. Ausschlaggebend sei aber, dass es dabei keine Bedürftigkeitsprüfung gebe. „Wer eine solche Prüfung fordert, trifft die Falschen, weil es in den allermeisten Fällen um Haushalte mit kleinen Einkommen geht. Eine Bedürftigkeitsprüfung steht auch dem Rentenprinzip entgegen, nach dem Beitragszahler einen individuellen Leistungsanspruch erwerben“, so Wiese. Die NGG fordert die Große Koalition auf, bei dem Thema jetzt „ernst zu machen“. Wer Jahrzehnte gearbeitet habe, habe mehr verdient als die bloße Grundsicherung. Am Ende stehe ein Stück des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf dem Spiel. „Für Tausende Beschäftigte allein im Kreis Höxter stellt sich die Frage, ob ein würdiger Lebensabend in Zukunft noch möglich ist“, warnt Wiese. Diese Sorge dürfe die Politik nicht ignorieren. Sie müsse jetzt die nötigen Mittel aufbringen, um Altersarmut im großen Stil zu stoppen. Das Bundesarbeitsministerium geht bei der Grundrente von jährlichen Kosten von etwa fünf Milliarden Euro aus. Armin Wiese: „Allein die Bankenrettung im Jahr 2008 hat den Steuerzahler rund 60 Milliarden Euro gekostet.“

Blaulicht
Donnerstag, 26. September 2019 10:43 Uhr
Arbeitsmaschinen aus Container entwendet
Freitag, 20. September 2019 10:19 Uhr

Kreis Höxter/Beverungen (red). Ein in der Straße Zum Stadtgraben in Beverungen abgestellter Mercedes ist am Montag, 16.09.2019, zwischen 16:00 Uhr und 17:40 Uhr, von einem unbekannten Täter erheblich beschädigt worden. Das Fahrzeug stand zur Tatzeit auf einem Parkplatz eines ehemaligen Getränkemarktes und wies an den Türen, der Fahrerseite, den vorderen Kotflügeln und der Beifahrertür Beschädigungen am Fahrzeuglack auf. Da derzeit nicht bekannt ist, wer für diese Sachbeschädigungen in Frage kommt, bittet die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, um Zeugenhinweise.

Freitag, 13. September 2019 08:08 Uhr

Marienmünster (r). Zwei Autofahrer wurden am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 13.50 Uhr, bei einem Verkehrsunfall in Höhe der Abtei Marienmünster verletzt. Ein 66-Jähriger aus Marienmünster befuhr mit seinem VW die Landstraße von Vörden in Richtung Abtei und wollte an der Einmündung zur Bundesstraße 239 nach links Richtung Steinheim abbiegen. Dabei übersah er den Ford Fiesta einer 39-Jährigen aus Steinheim, die in Richtung Höxter unterwegs war. Die Ford-Fahrerin versuchte noch auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der 66-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, die 39-Jähirge begab sich selbst in ambulanten Behandlung. Die Fahrzeuge, an denen ein Sachschaden von ca. 6.000 Euro entstand, mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Foto: Symbolbild

Freitag, 13. September 2019 08:06 Uhr

Steinheim (r). Eine Zeugin stellte am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 23.45 Uhr, fest, dass bisher unbekannte Täter gewaltsam in eine Tankstelle an der Rolfzener Straße in Steinheim eingedrungen waren. Dazu hatten die Täter einen Gullideckel genutzt, den sie zuvor aus der Fahrbahn der Rolfzener Straße ausgehoben und damit noch eine Gefahrenstelle hinterlassen hatten. Aus dem Verkaufsraum wurden eine bisher unbekannte Menge an Zigaretten sowie Bargeld entwendet. Der angerichtete Sachschaden wird mit ca. 1.300 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei in Höxter, 05271-9620, fragt, wer am Abend des 12.09.2019 im Tatortbereich verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 12. September 2019 11:53 Uhr

Kreis Höxter (r). Derzeit beschäftigt sich die Kriminalpolizei Höxter mit mehreren besonderen Fällen der Wirtschaftskriminalität. Die Geschädigten beschrieben, dass sie in den vergangenen Monaten im Internet nach einer Möglichkeit gesucht hätten, Geld zu investieren. Die "Opfer" wurden fündig und trugen sich auf der Homepage von FXNobels in einem Kontaktformular ein.

Nach einem Eintrag meldete sich eine angebliche Mitarbeiterin und schilderte verschiedene Investitionsmöglichkeiten. Mit einem DEMO über die Erlangung von Kursgewinnen konnte die angebliche Mitarbeiterin des Unternehmens die Opfer schließlich überzeugen. Im weiteren Verlauf des Kontakts wurden 5-stellige Summen auf ein Konto in Litauen überwiesen. In diesem DEMO wurde professionell dargestellt, wie man mit Spekulationen in Differenzgeschäften (contract for difference - CFDs), binären Optionen, den sog. Termingeschäften und mit der Cryptowährung Bitcoin erhebliche Gewinne machen könne.

Entweder erhielten die Opfer telefonisch oder mittels Messanger-Dienst die Mitteilung, an welches Unternehmen unter welchem Verwendungszweck die jeweiligen Zahlungen zu leisten wären. Die Einlagen stiegen durch vorgetäuschte Kursgewinne auf über 70.000 Euro.

Nach einiger Zeit wollten sich die Opfer schließlich einen höheren Geldbetrag auszahlen lassen. Sie wurden zunächst vertröstet, anschließend brach der Kontakt vollkommen ab. Die Experten für Wirtschaftskriminalität und Finanzermittlungen nahmen ihre Arbeit auf und stellten im Rahmen ihrer ersten Ermittlungsmaßnahmen fest, dass bei der Überprüfung der vielen Daten eine litauische Bankverbindung auffällig wurde und dass diese bundesweit, in bereits diversen anderen Ermittlungsverfahren, im Zusammenhang mit Anlagebetrug steht.

Die Betreiber des Unternehmens FXNobels, sollen ihren Sitz angeblich auf Malta haben, der Betreiber soll Glencoe Partners Ltd. mit Sitz auf den Marshall Inseln sein. Auch zu diesem Unternehmen bestehen bereits Warnmeldungen der Bankenaufsichten von Malta und Spanien. Die dort bislang angezeigten Anlagebetrugstaten zeigen, dass die Bankverbindung mit einer Vielzahl anderer Unternehmensnamen genutzt wurde bzw. wird.

Seit Dezember 2018 warnt das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor dem Handel mit CFDs und binären Optionen, die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von binären Optionen an Privatpersonen ist seit Juli 2018 europaweit untersagt. Seit August 2018 unterliegen die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von CFDs an Privatleute ebenfalls stärkeren Beschränkungen.

Die Kriminalpolizei Höxter warnt dringend davor, in derartige Geschäfte zu investieren. Sie sind hochspekulativ und bergen auch im Falle einer korrekten Abwicklung ein hohes Verlustrisiko, so die Warnung der Ermittler!

Foto: Symbolbild

Politik
Donnerstag, 26. September 2019 10:52 Uhr
Gebäudereiniger streiken
Sonntag, 15. September 2019 06:00 Uhr

Kollerbeck (r). Die öffentliche/nicht öffentliche Sitzung des Ortsausschusses Kollerbeck findet am Montag, den 23.09.2019, um 19:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Kollerbeck statt.

Tagesordnung: 

  1. Eröffnung der Sitzung
  2. Zwischenbericht zur „Zukunftswerkstatt Kollerbeck“
  3. Spielplätze in Kollerbeck*
  4. Die Zukunft der Sportplätze in Kollerbeck: Modernisierung des Umkleidegebäudes
  5. Information über die Baumaßnahmen 2019 in Kollerbeck
  6. Verwendung der Ortspauschale 2020
  7. Maßnahmen für den Haushaltsplan 2020
  8. Unterhaltungsmaßnahmen in Kollerbeck im Winter 2019/20 inkl. Baumpflege- und Schneidearbeiten
  9. Mitteilungen und Anfragen
  10. Fragen von Einwohnern

Foto: Symbolbild

Samstag, 14. September 2019 06:00 Uhr

Erwitzen (r). Der Ortsausschuss Erwitzen (10/4) tritt am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 um 18:00 Uhr zunächst auf dem Friedhof Erwitzen, im Anschluss in der Alten Schule in Erwitzen zu einer Sitzung zusammen.

Tagesordnung: 

  1. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung sowie der Beschlussfähigkeit
  2. Feststellung der Tagesordnung und ggf. Änderung oder Erweiterung
  3. Friedhofsangelegenheiten Etablierung neuer Bestattungsformen auf dem Friedhof der Ortschaft Erwitzen
  4. Mitteilungen der Verwaltung
  5. Anfragen und Mitteilungen
  6. Fragestunde für Einwohner gem. § 18 (1) der Geschäftsordnung

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Montag, 05. August 2019 10:18 Uhr
Zuschüsse zum Schulbedarf beantragen
Dienstag, 16. Juli 2019 10:38 Uhr

Holzminden/Steinheim (red). Auf über 20 erfolgreiche Jahre, gute und zielführende unternehmerische Entscheidungen und auf viel Arbeit wird Walter Päuser am 01.08.2019 zurückblicken können. Für ihn selbst markiert dieses Datum gleichzeitig seinen Rückzug aus den jeweiligen Unternehmen, die er mit diesem Tag in die erfahrenen Hände von Daniel Wenzel übergeben wird. Daniel Wenzel ist seit langen Jahren bereits als Betriebsleiter im Unternehmen W. Schnitger GmbH in Northeim (ebenfalls ein Unternehmen der Päuser Unternehmensgruppe) tätig und wird die Unternehmen nun unter dem Dach der NuFaTec Service Group zusammenführen.

Im Zuge dieser Zusammenführung wird es auch einige Anpassungen bei den Namen einzelner Gruppenunternehmen geben, so wird aus der Päuser Nutzfahrzeugtechnik e.K. Holzminden künftig die NuFaTec Holzminden GmbH und die Firma Truck & Trailer Servicepoint Steinheim wird künftig unter dem Namen NuFaTec Holzminden GmbH – Niederlassung Steinheim am Markt agieren. Seit mehr als 25 Jahren stehen die Firmen der NuFaTec Service Group zuverlässig als Partner im Bereich der Vermietung, Verkauf und Instandsetzung von Nutzfahrzeugen, Kranen und Hubarbeitsbühnen in der Mitte von Deutschland an Ihrer Seite.

Nicht nur für die bereits oben genannten Protagonisten stellt der 1. August 2019 eine Zäsur dar, auch für die über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sechs Gruppenunternehmen mit einem Jahresumsatz über 30 Mio. EUR, ist es ein besonderes Datum. Mit dem Wechsel in der Führungsebene wird auch ein rechtlicher Überbau geschaffen, der die einzelnen Unternehmensteile mit der jeweiligen Leistungsfähigkeit, Erfahrung und den Potentialen vereinen und stärken wird. Es versteht sich von selbst, dass die Unternehmen auch in dieser neuen Zusammensetzung und mit den teilweise neuen Namen die gewohnt hohe Qualität für die Kunden erbringen, denn an der Motivation, der Kundenorientierung und der fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter ändert der bevorstehende Schritt nichts. Der jeweilige Anspruch an die eigene Leistung und Qualität bleibt unverändert hoch.

Insbesondere den Erhalt des Know-Hows, die Kontinuität und die langjährigen guten Beziehungen zu Kunden und Lieferanten der jeweiligen Unternehmen ist dem neuen Inhaber Daniel Wenzel und den bekannten Gesichtern des Teams überaus wichtig.

Als starker Servicepartner von MAN – SCANIA – Bronto Skylift – PartnerLift - HOEFLON – TadanoFaun – Haulotte und Hammar mit exzellenter Kenntnis über Produkte und Technik, ausgestattet mit modernster Analyse- und Diagnosetechnik werden die bekannten und geschätzten Leistungen von den Mitarbeitern erbracht und kontinuierlich durch Schulung und Stärkung der Motivation verbessert.

Mit diesem Schritt ist die NuFaTec Service Group erfolgreich für die Zukunft ausgerichtet. Die unter einem Dach der Holding zusammengeführten Unternehmen sind namentlich die W. Schnitger GmbH Autokran- u. Arbeitsbühnenservice, sowie die Südstadt Nutzfahrzeuge GmbH in Northeim, die NNH Niedersächsischer Nutzfahrzeug Handel GmbH & Co.KG in Deensen, die Spedition TKN Transport- Kontor GmbH in Niedersachsen in Holzminden sowie die beiden neu benannten Firmen NuFaTec Holzminden GmbH (vormals Päuser Nutzfahrzeugtechnik e.K.) und NuFaTec Holzminden GmbH – Niederlassung Steinheim (vormals Truck & Trailer Servicepoint Steinheim).

Er wird weiter in die Gruppe investieren und expandieren um Arbeitsplätze in der Region zu sichern und zu schaffen. Um Fachkräfte zu gewinnen und langjährig zu halten, liegt der Focus weiter auf der Ausbildung junger Menschen in allen Bereichen, berichtet Daniel Wenzel. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nufatec.group

Foto: Nufatec

Freitag, 05. Juli 2019 08:43 Uhr

Steinheim (red). Happy Birthday, Steinheim News! Die Online-Zeitung Steinheim News feiert ihren zweiten Geburtstag. Seit zwei Jahren gibt es aktuelle Lokalnachrichten aus Steinheim und der Umgebung - rund um die Uhr und kostenfrei. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unseren Leserinnen und Lesern, unseren Freunden und Bekannten und natürlich unseren Geschäftspartnern und Anzeigenkunden. Danke für den 2. Geburtstag!

Sport
Montag, 09. September 2019 10:09 Uhr
Trainingslager und Sommerfest 2019 des Karatevereins Steinheim
Donnerstag, 05. September 2019 10:26 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Freitag, 14. Juni 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Thema Kindeswohlgefährdung - Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen ist ein gesellschaftliches Querschnitts-Problem, dem sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft stellen muss und auch tatsächlich stellt. Es ist unser Schutzauftrag als Verbände und Vereine sowie als Trainerin oder Trainer, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema Kinderschutz im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren. Zum Schutzauftrag der Sportvereine und Sportverbände für die besonders zu schützende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen ist es wichtig, Maßnahmen zur Prävention und Intervention zum Kinderschutz im Sport zu erarbeiten, diese zu kennen und innerhalb der Vereinsstrukturen zu verankern.

Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter bietet daher Sportlern, Trainern und Mitarbeitern aus den Sportvereinen die Möglichkeit, sich beraten, fortbilden und im Verdachtsfall auch unterstützen zu lassen. Wir sehen "Kinder- und Jugendschutz im Sport" als Querschnittsaufgabe und setzen auf Vernetzung mit den örtlichen Fachberatungsstellen im Kreis Höxter.

Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt Höxter führt die Sportjugend im KSB Höxter zwei Informationsveranstaltungen in diesem Jahr durch. Die erste Veranstaltung wird am Dienstag, 25.06.2019 ab 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle des FLVW Kreis Höxter stattfinden. Anmeldungen sind über die Internetseite des KSB Höxter www.ksb-hoexter.de noch bis zum 23.06.2019 möglich.

Panorama
Dienstag, 13. August 2019 12:18 Uhr
Forum Sucht mit neuem Termin
Freitag, 02. August 2019 10:55 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Das Hautkrebs-Screening wird im Kreis Höxter immer weniger genutzt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach gingen im vergangenen Jahr lediglich 16,6 Prozent der AOK-Versicherten zur Früherkennung von Hautkrebserkrankungen. Der Anteil der Frauen lag mit 54,3 Prozent höher als der der Männer ( 45,7 Prozent). Über die Jahre ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2015 lag die Quote noch bei 18,0 Prozent. „Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Daher raten wir unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Nach den aktuellsten Zahlen des NRW-Krebsregisters erkrankten landesweit im Jahr 2015 mehr als 53.800 Menschen neu an Hautkrebs, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Außerdem wurden 775 Todesfälle registriert. Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät Wehmhöner. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NordWest bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an. Größter Risikofaktor für Hautkrebs ist zu viel und zu starke UV-Strahlung. Daher sollte im Freien immer an ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnencremes mit UV-A- und UV-B Filter mit Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) oder Sonnenschutzkleidung gedacht werden. Mehr Informationen zum Thema Hautkrebs und zur Früherkennung gibt es im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

 

 

Freitag, 26. Juli 2019 10:30 Uhr

Lemgo (red). Feiern ist beim „Lippe Open Air“ natürlich Dauerthema und Motto zugleich. Dieses Mal haben LOA-Organisatoren und Besucher noch einen Grund mehr zur Freude. Das Festival auf der Liemerheide wird 10 Jahre alt. Als Geschenk gibt es am Samstag, 3. August, die besten Bands der bisherigen Ausgaben komprimiert an einem Abend. Bei so viel Glanz und Gloria will auch der zweite Teil des Kult-Events nicht zurückstehen. Wenn es am Freitag, 2. August, wieder heißt „Mallorca meets Ibiza“, fliegen einige Szenegrößen direkt von den Urlaubsinseln ein. Hatte man in Lemgo sonst meist einen DJ von internationalem Top-Format am Start, ist bei der Jubiläumsausgabe gleich ein Star-Trio dabei. Angesichts dieses Line-Ups und ein entsprechendes Geburtstagswetter vorausgesetzt, scheint ein neuer Zuschauerrekord realistisch. Das Organisationsteam rät daher auch unbedingt, den Vorverkauf zu nutzen – vor allem für die Freitagsparty. Jeweils 3000 Menschen dürfen laut Sicherheitskonzept auf das Festivalgelände hinter dem Industriegebiet West in Lieme. Bereits im vergangenen Jahr sei man am Freitag quasi ausverkauft gewesen. „Die ,Mallorca meets Ibiza´-Party ist zuletzt richtig durch die Decke gegangen“, geht Michael Nolting das Herz auf, wenn er über sein „Baby“ redet. Kein Wunder – trägt der Lemgoer doch als „DJ Mino“ einen Teil zum musikalischen Programm bei und darf dabei selbst die für Lippe einmalige Atmosphäre in tiefen Zügen auf der Bühne inhalieren. Doch vor dem Vergnügen liegt die Arbeit. Der harte Kern um die LOA-Gründungsväter Andreas Kramp und Jobst Lenniger rackern schon seit Wochen und Monaten. Jetzt langsam geht es in die heiße Phase. Unter anderem gilt es, 25.000 Festivalflyer und 1000 Großplakate zu verteilen. Die mehr als 200 Helfer finden sich in ihren Teams zusammen und das ganze Dorf Lieme fiebert dem Start entgegen. Genau das ist es auch, was für die Veranstalter den Charme des „Lippe Open Air“ ausmacht und das Ganze, trotz der Größe, noch herzlich und familiär ist und jedes Jahr wieder Spaß macht. Es bleibt ein Festival für die ganze Familie, egal ob alt oder jung, ob heavy oder funk.“. Eine Besonderheit ist die Gemeinnützigkeit. „Das Festival ist nicht gewinnorientiert ausgelegt, sondern die Veranstalter möchten mit dem Erlös Gutes tun und regionale Projekte unterstützen. Dabei ist es ihnen wichtig, Lippe und seine Menschen kennenzulernen und dann konkret zu helfen“, berichtet Rüdiger Sturhahn vom Veranstalter. „Vielleicht können wir ja alle ein wenig helfen?“ In welcher Liga das „Lippe Open Air“ angekommen ist, zeigt ein Blick aufs Budget. Mittlerweile stemmen die Veranstalter eine sechsstellige Summe für das zweitägige Freiluft-Spektakel. Die Qualität auf den Bühnen ist entsprechend. Headliner am rockigen Samstag ist John Diva. Die schrille Formation im 80er Style reist mit der Empfehlung mehrerer Auftritte beim legendären „Wacken Open Air“, einem Top-20-Album und einer großen Pyro-Show im Gepäck nach Lippe. Ein weiteres Highlight sind „HEROcks“ mit der Frontfrau von Luxuslärm. Damit keine Umbaupausen die Stimmung bremsen, gibt es wieder zwei Bühnen, die im Wechsel bespielt werden. Lediglich die allererste der insgesamt neun Formationen hat in den vergangenen neun Jahren noch nie ihre Visitenkarte beim LOA abgeben: „Soul Crying Out“ aus Lemgo bekommen diesmal die Nachwuchsband-Wildcard. Für den Freitag hat Michael Nolting seine Kontakte in der europäischen DJ-Szene voll ausgespielt. So dürfte der Name Topic vielen Musikfans spätestens seit seinem Tophit „Home“ mit Nico Santos ein Begriff sein. Er ist zwei Wochen vor dem „Lippe Open Air“ noch beim „Parookaville“ im Einsatz, dem größten Festival für elektronische Tanzmusik in Deutschland. Auch Niels van Gogh ist normalerweise auf den ganz großen Festivals der Szene zu Hause. Dritter im Star-Trio ist Mashup Germany. Bis diese Dance-Acts den Ibiza-Part krönen, gibt es zu Beginn des Abends und der Nacht wie gewohnt die Partywelle im Mallorca-Style. Hierbei sorgen neben Isi Glück und Ikke Hüftgold von der Baleareninsel, wieder die besten DJs aus der Region für Stimmung.

Info: Die Tickets für das Lippe Open Air gibt es ab sofort im Vorverkauf für jeweils 10 Euro pro Tag und Person. Vor Ort kostet der Eintritt dann 15 Euro. Die Veranstaltung „Mallorca meets Ibiza“ am Freitag, 2. August 2019 beginnt um 17 Uhr, das „Lippe Open Air“ am Samstag, 3. August 2019 um 15 Uhr. Alle Infos zu Bands, Zeiten und Vorverkauf unter www.lippe-open-air.de.

 

Mittwoch, 26. Juni 2019 10:52 Uhr

Steinheim (red). Am 13. Juli ist es wieder soweit: Der Verein „Junge Kultur Steinheim e.V“ veranstaltet zusammen mit der Firma „Hanf-Zeit“ wieder das „Reggae im Hanffeld“ - ein Open-Air-Konzert und viele Informationen rund um das Thema Hanf. Viele internationale Reggae-Künstler werden auf der Bühne am Lipper Tor 6 in Steinheim für karibische Gefühle sorgen. In dem drei Meter hohen Nutzhanf ist diese Location einzigartig. Natürlich gibt es wieder viele Infos zum Thema Hanf und das beliebte Hanflabyrinth. Zahlreiche leckere Hanf-Food Stände, Info- und Verkaufsstände rund um das Thema Hanf warten auf Interessierte, und mit Aktionen wie Hüpfburg, Kinderschminken oder Zöpfe flechten ist auch für junge Gäste etwas dabei. In diesem Jahr startet das umfangreiche Musikprogramm bereits am Nachmittag. Einlass ist von 13 Uhr an. On Stage sind ab 14 Uhr: Jahcoustix, Ganjaman, Uwe Banton, The Evolution Band, Andrew Murphy & Band, ManaTapu, Yah Meek & The Uprising, Reggae Round Table feat. Ali Safari & Manda Bala & Jahco Dread, Passing Glance, Salossi & Selassikai. Die Workshops und Vorträge rund um Hanf als Medizin, Rohstoff, Ernährung, Baustoff, Faser oder Kleidung werden im Hanf-Zelt auf dem Gelände stattfinden. Es wird wieder ein großartiges Festival mit hochkarätiger Besetzung und tollen Acts. Tickets gibt es im Vorverkauf für 14€ direkt bei der Firma Hanfzeit am Lipper Tor oder über Eventim zzgl. Vorverkaufsgebühr oder für 19€ an der Tageskasse. Kinder und Jugendliche in Begleitung eines erziehungsberechtigten Erwachsenen haben übrigens den ganzen Tag freien Eintritt. Weitere Infos unter: www.reggae-im-hanffeld.de

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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