Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 06. Juni 2020 11:48 Uhr
Kreis Höxter: Zwei neue Corona-Fälle seit Donnerstag - Nur noch 16 aktive Infektionen im Kreis
Donnerstag, 04. Juni 2020 11:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Vier neue Coronafälle in den vergangenen zwei Tagen sind im Kreis Höxter aufgetreten. Neben zwei neuen Fällen in Bad Driburg, ist ein weiterer Fall in Brakel sowie ein Fall Willebadessen bekannt geworden. Insgesamt ist die Zahl der Coronainfektionen im Kreis Höxter binnen 48 Stunden von 354 auf 358 Fälle angestiegen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Genesenen von 313 auf 322, sodass aktuell 19 Infektionen aktiv sind (-5). 

Dienstag, 02. Juni 2020 11:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Wie haben sich die Coronazahlen im Kreis Höxter im Vergleich zum 25. Mai geändert? Nachdem am 25. Mai vonseiten des Kreises Höxter 349 Coronainfektion gemeldet worden sind, ist dieser Wert innerhalb einer Woche auf 354 gestiegen – ein Plus von fünf Infektionen. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Genesenen von 291 auf 313 – ein Plus von 22, sodass zurzeit nur noch 24 aktive Coronafälle im Kreis bekannt sind. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 41. Erfreulicherweise musste der Kreis Höxter über keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus berichten.

Samstag, 30. Mai 2020 12:12 Uhr

NRW (red). Ab dem heutigen Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen im Zuge des Nordrhein-Westfalen-Plans der Landesregierung weitere Öffnungen der Anti-Corona-Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen entsprechend der jüngsten Verständigung zwischen Bund und Ländern, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Seit den ersten Öffnungen am 20. April ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Lag sie im April im Wochendurchschnitt noch bei deutlich mehr als 500, liegt sie – Stand 27. Mai – landesweit bei 102.

Den Menschen in unserem Land gebührt ein großer Dank. Das verantwortliche, rücksichtsvolle Verhalten der übergroßen Mehrheit beim Umgang mit der Covid-19-Pandemie erlaubt es uns, weitere Schritte unseres Nordrhein-Westfalen-Plans umzusetzen. Wir können unseren umsichtigen Kurs stufenweiser Öffnungen fortsetzen und damit den nächsten Schritt in eine verantwortungsvolle Normalität gehen. Wir setzen dabei weiter auf die Vernunft und die Eigenverantwortung der Menschen in unserem Land. Unverändert gilt es, wo immer möglich Abstand zu halten und verantwortungsvoll sich selbst und anderen gegenüber zu handeln.“

Der Nordrhein-Westfalen-Plan sieht für einzelne Bereiche unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens umgesetzt werden sollen. Dieses Vorgehen bietet den Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen gleichzeitig Gesundheitsschutz sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit für das wirtschaftliche und öffentliche Leben. Öffnungen finden unter stetiger Evaluierung und ausdrücklichem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens statt. Bei den genannten Daten handelt es sich ebenfalls ausdrücklich um Zieldaten, bei denen auch von Abweichungen auszugehen ist.

Die entsprechende rechtliche Verordnung wurde am Mittwoch, 27. Mai 2020 verkündet und tritt am 30. Mai 2020 in Kraft. Sie ist hier abrufbar.

Die neuen Regelungen im Einzelnen Folgende Erleichterungen sieht die neue Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen ab dem 30. Mai 2020 vor:

  1. Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln
    Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist. Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

  2. Kultureinrichtungen
    Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

  3. Sport
    Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen.

  4. Ferienangebote
    Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

  5. Messen, Kongresse, Tagungen
    Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.
Montag, 25. Mai 2020 10:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit Freitag sind im Kreis Höxter wieder vier Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Nachdem Freitag 345 Infektionen gemeldet worden sind, stieg die Zahl über das Wochenende auf 349. Alle vier neuen Fälle sind in Willebadessen aufgetreten. Somit sind im Kreis Höxter zurzeit 41 aktuelle Infektionen (+3 im Vergleich zum Freitag) bekannt, da im gleichen Zeitraum eine weitere Person genesen ist.

Blaulicht
Freitag, 05. Juni 2020 14:49 Uhr
Transporter-Fahrer verstirbt nach Verkehrsunfall bei Steinheim
Donnerstag, 04. Juni 2020 16:07 Uhr

Nieheim (red). Bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle an der Friedrich-Wilhelm-Weber-Straße in Nieheim ist Donnerstag, 4. Juni, um 9.45 Uhr ein Mann durch eine Baggerschaufel verletzt worden. Er wurde aufgrund seiner Verletzungen mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zur weiteren Klärung der Unfallursache wurde das zuständige Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet.

Dienstag, 02. Juni 2020 12:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehrere Unfälle, bei denen Pedelecs beteiligt waren, hat die Polizei im Kreis Höxter am Pfingstmontag aufnehmen müssen. 

Ein Überholvorgang zwischen Radfahrern auf dem Weserradweg bei Höxter am 1. Juni endete mit einem Sturz, wodurch sich beide Radfahrer leichte Verletzungen zuzogen. Beide Fahrradfahrer waren gegen 13 Uhr auf dem belebten Weserradweg zwischen der Weserbrücke Höxter und dem Freizeitsee Godelheim in Fahrtrichtung Godelheim unterwegs. Zunächst wollte ein 75-jähriger E-Bike-Fahrer eine Fahrradgruppe überholen, die vor ihm fuhr. Als er auf dem Radweg nach links ausscherte, um zum Überholen anzusetzen, stieß er mit einem 55-jährigen Radfahrer zusammen, der hinter ihm etwa zeitgleich zu einem Übervorgang angesetzt hatte und fast auf etwa gleicher Höhe mit ihm war. Beide Radfahrer stürzten durch den Zusammenstoß auf eine Grünfläche links neben dem Radweg und zogen sich jeweils leichte Verletzungen zu.

Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Quad und einem E-Bike kam es am 1. Juni, bei Marienmünster-Bredenborn. Der 51-jährige Quadfahrer fuhr auf der L 755 aus Richtung Bredenborn in Richtung Nieheim. Als er um 15.15 Uhr mit seinem Geländefahrzeug an der Einmündung "Bornholz" nach links in Richtung Holzhausen abbiegen wollte, bemerkte er eine E-Bike-Fahrerin zu spät, die mit ihrem Pedelec den Fahrradweg neben der L755 befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, durch den sich die 59-jährige Pedelec-Fahrerin schwer verletzte und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste.

In Beverungen-Dalhausen war am Pfingstmontag, 1. Juni, um 15.55 Uhr ein 80-Jähriger mit seinem Pedelec gestürzt, als er die Untere Hauptstraße in Richtung Kirche überqueren wollte. Weitere Unfallbeteiligte gab es offenbar nicht. Der 80-jährige wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. 

Außerdem verletzte sich am 1. Juni eine 40-Jährige auf dem Weserradweg bei Beverungen-Wehrden. Sie war mit ihrem Pedelec auf dem Radweg von Höxter in Richtung Beverungen unterwegs, als sie gegen 17.20 Uhr über zwei kleinere Bodenschwellen fuhr. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Elektro-Fahrrad, bremste stark ab und stürzte. Ein Notarzt versorgte die gestürzte Radfahrerin, die dann mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. 

In diesem Zusammenhang empfiehlt die Polizei im Kreis Höxter, grundsätzlich Fahrradhelme zu tragen, um sich vor Kopfverletzungen zu schützen. Da insbesondere Pedelecs höhere Geschwindigkeiten erreichen, können im Falle eines Sturzes auch die möglichen Unfallfolgen schwerwiegender sein. Neubesitzern von Elektrofahrrädern empfehlen die Verkehrsexperten der Polizei, sich zunächst in sicherer Umgebung mit den besonderen Fahreigenschaften von E-Bikes vertraut zu machen, die meist mehr Gewicht, einen anderen Schwerpunkt und vor allem ein anderes Beschleunigungsverhalten haben als herkömmliche Fahrräder

Sonntag, 31. Mai 2020 13:10 Uhr

Steinheim (red). Einen Sachschaden von ca. 2.000 Euro hat ein bisher unbekannter Fahrzeugführer an einem BMW hinterlassen, der in Steinheim an der Hospitalstraße geparkt war. Die Eigentümerin des BMW hatte das Fahrzeug am Pfingstsamstag, 30.05.2020, gegen 18.30 Uhr am Fahrbahnrand geparkt und stellte den Schaden gegen 20.15 Uhr fest. An der Fahrerseite des silbernen BMW befinden sich in niedriger Höhe Kratzspuren, die immer wieder neu ansetzen. Möglicherweise ist ein anderer Verkehrsteilnehmer mit einem Fahrzeug mit ausragender Ladung oder mit einem landwirtschaftlichem Anbaugerät wie einem Heuwender an dem BMW entlang gefahren und dabei mehrfach gegen diesen geschlagen. Das Verkehrskommissariat der Polizei in Höxter, 05271 - 9620, bittet um Hinweise auf den Unfallverursacher.

Donnerstag, 28. Mai 2020 12:13 Uhr

Bad Driburg (red). Mit Fahndungsfotos aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei einen Täter nach einem Diebstahl und Computerbetrug mit einer entwendeten EC-Karte. Am Dienstag, 18.02.2020, wurde in der Filiale eines Discounters an der Straße "Am Siedlerplatz" in Bad Driburg einer Kundin das Portemonnaie gestohlen. Mit der erbeuteten EC-Karte hob der unbekannte Täter offenbar unmittelbar nach der Tat um 11:36 Uhr und um 11:37 Uhr an einem Geldautomaten an der "Dringenberger Straße" Bargeld in vierstelliger Höhe ab. Dabei wurde der Täter von der Überwachungskamera aufgezeichnet. Der unbekannte Mann hat kurze dunkle Haare, trägt eine Sonnenbrille und ist bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke. Mittlerweile hat das Amtsgericht die Bilder zur öffentlichen Fahndung freigegeben. Wer Hinweise zu dem abgebildeten Mann geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Warburg unter der Rufnummer 05641/78800 zu melden.

Foto: Polizei

Politik
Freitag, 05. Juni 2020 12:22 Uhr
Goeken: Strukturelle Entlastung der Kommunen, auch nach der Corona-Krise
Donnerstag, 04. Juni 2020 13:51 Uhr

Marienmünster (red). Schnell reagiert hat die Bürgermeisterkandidatin Sybille Mocker-Schmidt nach der Bekanntgabe des Konjunkturpakets der Bundesregierung. Sie sieht neue Hoffnung für die Sportstätten in Marienmünster. So zitiert sie aus dem Maßnahmenkatalog: "Für die Jahre 2020 und 2021 werden zusätzliche 150 Millionen Euro für Sportstätten zur Verfügung gestellt. Dazu wird der Investitionsplan Sportstätten von 110 Millionen Euro auf 260 Millionen Euro aufgestockt." Die SPD-Fraktion in Marienmünster hat entsprechend reagiert. „Wir haben einen entsprechenden Antrag bei der Stadtverwaltung eingereicht und fordern die Verwaltung auf, Nutzbarkeit dieses Pakets für unsere Stadt zu prüfen und die leider von der CDU-UWG-Mehrheit abgeschmetterten Sportstätteninvestitionen 2020 doch zu ermöglichen“, so die Ratsfrau. Ziel der SPD sei es, die Sportplätze zukunftsfähig zu gestalten. Sybille Mocker-Schmidt: „Im 50. Jahr seit Bestehen der Stadt können wir kraftvolle Signale für Sport und Lebensqualität aussenden. Verzagtheit und Investitionsstopp sind falsche Rezepte.“

Montag, 01. Juni 2020 11:24 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Donnerstagabend hat der Deutsche Bundestag eine Änderung des Bundeswahlgesetzes beschlossen, das den Zuschnitt der Wahlkreise für die nächste Bundestagswahl bestimmt. Im Bundeswahlgesetz ist festgelegt, dass die Bevölkerungszahl eines Wahlkreises nicht mehr als 15 Prozent nach oben oder unten von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl der Wahlkreise abweichen soll. Wenn die Abweichung mehr als 25 Prozent beträgt, muss der Wahlkreis neu abgegrenzt werden. Bei der Einteilung sollen die Grenzen der Gemeinden, Kreise und kreisfreien Städte nach Möglichkeit eingehalten werden.

„In Ostwestfalen hat die Prognose aus diesem Frühjahr ergeben, dass der Wahlkreis Paderborn – Gütersloh III die Höchstgrenze überschreitet. Aus nachvollziehbaren Gründen wird der Kreis Paderborn eine Einheit bleiben und die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock aus dem Wahlkreis gelöst“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase.

Da die nördlich gelegenen Wahlkreise Gütersloh und Bielefeld bereits zu groß sind, bleiben die östlich gelegenen Wahlkreise Höxter und Lippe als Option. Momentan liegt der Höxteraner Wahlkreis mit 3 Prozent über dem Durchschnitt der Wahlkreise fast auf der richtigen Größe. Der Lipper Wahlkreis liegt allerdings mit minus 17 Prozent deutlich darunter.

„Daher hat man sich dafür entschieden, nicht Schloß Holte-Stukenbrock zum Wahlkreis Lippe I hinzufügen, sondern die größere Stadt Detmold, die bisher Teil meines Wahlkreises Höxter – Lippe II ist. Das hat den weiteren Vorteil, dass die lippische Kreisstadt Detmold dann auch zum Wahlkreis Lippe I gehören wird“, so Haase. 

„Ab 2021 wird Schloß Holte-Stukenbrock also zum Wahlkreis Höxter gehören, den Detmold dann leider verlassen wird. Bei der nächsten Bundestagswahl wird mein Wahlkreis als Höxter – Lippe II – Gütersloh III geführt. Wahlkreisveränderungen sind immer eine sensible Angelegenheit. Ich denke aber, dass hier die Bundeswahlkommission zu einem guten Ergebnis gekommen ist. Ich freue mich, sobald es die aktuelle Lage zulässt, die ersten Gespräche und Treffen im neuen Teil meines Wahlkreises zu führen“, sagt Haase abschließend.

 

Wirtschaft
Mittwoch, 27. Mai 2020 11:46 Uhr
Neuer Partner in der Neurochirurgie: Dr. Robert Luckner und Dr. Rainer Lüttmann führen Wirbelsäulen-OPs in Brakel durch
Sonntag, 24. Mai 2020 12:23 Uhr

OWL (red). Das CHE-Hochschulranking bescheinigt der Technischen Hochschule OstwestfalenLippe sehr gute Studienbedingungen. Vor allem, wenn es um die Betreuung durch die Lehrenden und die Kontakte zur Berufspraxis geht, also den künftigen Arbeitgebern der Studierenden. Interessierte können sich noch mindestens bis zum 15. August für ein Studium einschreiben.

Die TH OWL erreicht Spitzenplätze in allen von ihr angebotenen Studiengängen, die das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in diesem Jahr bewertet hat. Bewertet wurden an der TH OWL in diesem Jahr die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Studiengang BWL erreicht Spitzenplätze bei der Unterstützung der Studierenden zu Beginn des Studiums und bei der Betreuung durch die Lehrenden: „Das ist eine tolle Auszeichnung für die Arbeit und das Engagement, das wir in unsere Vorlesungen und Seminare stecken“, sagt Professor Daniel Nordhoff, Studiengangsleiter für Betriebswirtschaftslehre an der TH OWL.

Die Note „Sehr gut“ bekommt der Studiengang BWL auch für den Kontakt zur Berufspraxis. In diesem Bereich bewerten die Studierenden für das Ranking zum Beispiel, wie praxisorientiert ihre Vorlesungen und Seminare sind, ob es Exkursionen gibt und wie gut die Kontakte der Hochschule in die Wirtschaft sind. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erreichte ebenfalls Spitzenwerte beim Praxiskontakt. „Wir freuen uns über die sehr gute Bewertung und darüber, dass Angebote wie unsere „Lernfabrik“, bei denen wir den Stoff in einer realistischen Produktionsumgebung vermitteln, gut ankommen“, sagt Professor Reinhard Grell, Dekan des Fachbereichs Produktions- und Holztechnik.

Auch bei der Betreuung der Studierenden am Studienanfang punktet der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. In diesem Bereich bewerten die Studierenden beispielsweise, wie gut die Vorkurse und Beratungsangebote der Hochschule sind, ob es Mentoren und digitale Lernplattformen gibt. „Damit schneiden die Studiengänge unserer Hochschule im CHE-Ranking zum wiederholten Mal hervorragend ab“, sagt Professor Jürgen Krahl, Präsident der Technischen Hochschule OWL.

„Wer an der TH OWL studiert, wird ausgezeichnet und mit hohem Engagement der Lehrenden betreut. Das gilt in besonderer Weise für das aktuelle Sommersemester, das noch gar nicht in das Ranking eingeflossen ist und bisher überwiegend digital stattfindet.“

Die TH OWL stellt ihren Studierenden im aktuellen Semester ein umfangreiches digitales Lehrangebot zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Vorlesungen per Videokonferenz und als Download, sondern auch Online-Lernforen und Tests um den eigenen Lernerfolg zu überprüfen. Insgesamt bietet die Technische Hochschule OWL über 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter an. Neu eingeführt werden in diesem Jahr zum Beispiel die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftspsychologie, Energietechnologie und Virtuelle Produktentwicklung.

Bei den Master-Studiengängen kommen der Gründer-Studiengang Applied Entrepreneurship und Smart Health Siences neu dazu. Für alle Studiengänge läuft die Einschreibungsfrist bis mindestens zum 15. August 2020 und wird bei Bedarf verlängert, wenn sich die Abiturprüfungen weiter verschieben. Interessierte können sich unter onlinebewerbung.th-owl.de einschreiben.

Foto: TH OWL

Montag, 18. Mai 2020 11:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Vereinigten Volksbank eG haben beschlossen, die diesjährige Vertreterversammlung in das zweite Halbjahr des Jahres 2020 zu verschieben. Grund dafür ist die Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen, insbesondere das aktuell noch bis Ende August bestehende Versammlungsverbot. „Die Gesundheit aller Teilnehmer steht an erster Stelle“, betont Paul Löneke, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank. Die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Genossenschaftsbank tagen also nicht wie geplant am 27. Mai 2020, sondern stattdessen am Mittwoch, den 11. November 2020. „Wir halten an dem Konzept einer Präsenzveranstaltung fest. Jedoch ziehen wir eine Durchführung in virtueller Form unter Benutzung elektronischer Hilfsmittel in Erwägung, sollte das Versammlungsverbot im November noch fortbestehen“, sagt Vorstand Birger Kriwet.

Der Aufsichtsrat wird die aus dem neuen Covid-19-Gesetz hervorgehenden Ausnahmeregelungen in Anspruch nehmen und über die Feststellung des Jahresabschlusses in einer zeitnah stattfindenden Sitzung entscheiden. „Den Abschluss des Geschäftsjahres 2019 wird der Aufsichtsrat feststellen, aber die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses, inklusive Dividendenzahlung, obliegt weiterhin der Vertreterversammlung. Folge dessen kann die Dividende - nach jetzigem Stand - erst nach dem 11. November 2020 ausgeschüttet werden“, erklärt der Generalbevollmächtigte Sascha Hofmann

„Jede Ausnahmesituation verlangt nach ungewöhnlichen Lösungen. Deshalb hoffen wir auf Verständnis für unser Vorgehen. Gemeinsam werden wir diese Zeit meistern“, zeigen sich sowohl die beiden Vorstände, als auch Sascha Hofmann, zuversichtlich.

Foto: Vereinigte Volksbank

Sport
Dienstag, 02. Juni 2020 12:04 Uhr
Sportvereine im Kreis Höxter können sich bis zum 19. Juni anmelden: ‚AOK-VEREINSBEWEGUNG‘ - eine Benefizaktion für Gesundheit und Vereine in der Corona-Krise
Freitag, 29. Mai 2020 10:49 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Zur Desinfektion von Händen und Sportgeräten hat jetzt der Warburger Hersteller von Wäschepflegemitteln Brauns-Heitmann den Sportvereinen im Kreis Höxter 3.888 Flaschen Desinfektionsmittel zum Einstandspreis überlassen. Die Organisation und Verteilung erfolgt über den Kreissportbund Höxter, den geringen Kaufpreis übernahm der Kreis Höxter aus einem Sonderfonds.

Seit wenigen Wochen können die Sportvereine des Landes unter strengen Hygieneregeln einige Sportarten wieder ausführen. Eine der wichtigen Auflagen ist die Desinfektion von Händen und benutzten Sportgeräten. „Mancherorts melden die Supermärkte, dass solche Mittel ausverkauft sind“, wusste Thorsten Schiller, Geschäftsführer des Kreissportbundes Höxter und wandte sich vertrauensvoll an Stefan Kremin vom Warburger Unternehmen Brauns-Heitmann. Der Marktführer für Stoff- und Wäschepflege und -färbemittel hatte schon kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie begonnen, ein spezielles Desinfektionsmittel zu produzieren und den besonders systemrelevanten Bereichen der Gesundheitspflege in Krankenhäusern und Arztpraxen zu stiften.

So kam jetzt ein erfreulicher Deal zustande. Bei der symbolischen Übergabe der Sprühflaschen stellte Stefan Kremin heraus: „Wir sehen uns in der Verpflichtung, uns „rund um unseren Kirchturm“ zu engagieren. Schließlich kommen unsere Beschäftigten aus dem Warburger Umland, viele von ihnen treiben in den örtlichen Vereinen ihren Freizeitsport. Darum war es keine Frage, dass wir hier unbürokratisch, schnell und gezielt helfen konnten.“ Im Namen des KSB bedankte sich Vorsitzender Reiner Stuhldreyer für die Unterstützung und übergab der Brauns-Heitmann-Geschäftsführung etwas KSB-Infomaterial „damit Sie sehen können, was wir sonst noch als Dienstleister für unsere angeschlossenen 246 Sportvereine tun.“ Die gespendeten Flaschen werden jetzt im ganzen Kreisgebiet über die Städte oder Stadtsportverbände an die Vereine verteilt. Als Vertreter des Kreises Höxter und Leiter des Corona-Krisenstabes bestätigte Matthias Kämpfer, gerne den Ankauf der fast 4.000 Flaschen zu unterstützen.

Foto: KSB

Dienstag, 19. Mai 2020 09:55 Uhr

NRW (red). Die Soforthilfe Sport der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird fortgesetzt. Die Antragsfrist ist bis zum 15. August 2020 verlängert worden. Insgesamt stehen für die Soforthilfe Sport zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Panorama
Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr
Hochschulen: Studierende in Nordrhein-Westfalen können länger BAföG beziehen
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

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