Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 16. November 2019 14:52 Uhr
Zukunftswerkstatt Integration geht in zweite Runde
Samstag, 16. November 2019 11:59 Uhr

Brakel (red). An der Kreisleitstelle in Brakel finden derzeit umfassende Baumaßnahmen statt. Unter anderem wird die erste Etage durch einen Anbau vergrößert. Hier sollen in Zukunft mehr Disponenten-Arbeitsplätze verfügbar sein, an denen die eingehenden Notrufe angenommen werden. Auch das Erdgeschoss wird umfangreich saniert und optimiert. „Mit der Baumaßnahme reagieren wir auf die neuen Aufgaben, vor denen der Bevölkerungsschutz steht“, sagt Landrat Friedhelm Spieker beim Startschuss der Arbeiten.

Im Zuge der Arbeiten wird das Obergeschoss der Kreisleistelle umfangreich ausgebaut und um eine Fläche von rund 400 Quadratmetern erweitert. Dies geschieht im laufenden Betrieb in mehreren Bauabschnitten. „Bei diesem Bauvorhaben wurde ein spezieller Sicherungsmaßnahmenplan entwickelt, um die durchgehende Notrufversorgung der Bürger im Kreis Höxter zu gewährleisten“, sagt die Architektin Ines Koßmann.

Im Zuge der Arbeiten entsteht unter anderem ein großer funktionaler Leitstellenraum. „Die Ausstattung wird technisch auf dem neusten Stand sein. Auch in räumlicher Hinsicht werden wir alle Anforderungen erfüllen, die jetzt und in Zukunft an eine moderne Einsatzleitung und -koordination gestellt werden“, sagt Matthias Kämpfer, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr des Kreises Höxter. Herzstück des neuen Leitstellenraumes wird der Disponenten-Arbeitsbereich mit bis zu sieben Einsatzleitplätzen sein. Bisher konnten Notrufe von maximal vier Disponenten gleichzeitig angenommen werden.

Zudem wird ein neuer Sozialtrakt unter anderem mit Umkleide, Dusch- und Ruhemöglichkeiten für die Disponenten im 24-Stunden-Dienst entstehen. Die bisherigen Aufenthaltsräume werden zu Büroräumen und Räumen für EDV-Technik umfunktioniert. Darüber hinaus werden im Erdgeschoss Räume für technische Mitarbeiter der Kreisfeuerwehrzentrale hergerichtet.

Mit dem Umbau der Kreisleitstelle werde auch die interkommunale Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz weiter vorangetrieben, sagte Landrat Spieker beim symbolischen ersten Spatenstich zum Start der Baumaßnahme. „Die gesellschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum verlangt eine immer engere Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg. Deshalb sind die Leitstellen der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn in den letzten Jahren immer stärker vernetzt worden. Fällt beispielsweise eine Leitstelle aus oder ist der Notruf überlastet, springen die Partner-Kreise ein. Der Bürger, der die 112 wählt, merkt davon nichts. Alles läuft automatisch im Hintergrund. Egal, ob jemand in Brakel, Blomberg oder Büren wohnt: Sein Notruf wird sofort angenommen. Damit können die betroffenen Bürgerinnen und Bürger der drei Kreise, also rund 814.000 Menschen, auch in Ausnahmesituationen auf bestmögliche und vor allem auf schnelle Hilfe vertrauen.“

Auch Matthias Kämpfer verdeutlichte, wie sich die Einsatzzahlen verändert haben, die von der Kreisleitstelle aus koordiniert werden. „Im Jahr 1998 hatten wir insgesamt 15.000 Einsätze. In 2016 waren es schon 25.000 – und bis heute mit steigender Tendenz. Diese Entwicklung sehen wir auch in anderen Kreisen“, erklärt er. Ein Grund sei der demografische Wandel. „Wenn die Gesellschaft insgesamt älter wird, nehmen auch die altersbedingten Krankheiten zu. Das bedeutet etwa für den Rettungsdienst mehr gesundheitliche Notfälle.“

Der erste Bauabschnitt des Leitstellen-Umbaus soll aller Voraussicht nach im Sommer 2020 beendet werden.

Info-Kasten: Investitionen in Sicherheit und Bevölkerungsschutz

Die Kosten der Baumaßnahme an der Kreisleitstelle belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. „Dies ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms zur Steigerung des Bevölkerungsschutzes und der öffentlichen Sicherheit im Kreis Höxter. In diesem Zuge sind auch die Rettungswachen in Peckelsheim, Warburg, Beverungen und Bad Driburg neugebaut worden“, erklärte Landrat Friedhelm Spieker. Noch folgen werden die Neubauten der Rettungswachen in Steinheim sowie in Brakel, hier zusätzlich mit einer Rettungsdienstzentrale. „Das sind sinnvolle Investition in die Zukunft“, so Landrat Spieker.

Foto: Kreis Höxter / Architekturbüro Ines Koßmann

Freitag, 15. November 2019 10:08 Uhr

Steinheim (red). Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen unter dem Motto „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen – Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ referieren am 23. November die Kardiologen des Klinikum Weser-Egge Dr. Eckhard Sorges, Chefarzt am St. Ansgar Krankenhaus Höxter, und Dr. Thomas Köhler, Chefarzt am St. Rochus Krankenhaus Steinheim, im evangelischen Gemeindezentrum in Steinheim. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr. In dem Arzt-Patienten-Seminar klären die Mediziner über Ursachen, Präventionsmöglichkeiten und lebensrettende Sofortmaßnahmen auf. Patienten können ihre Fragen stellen. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der AOK Nordwest und der Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte OWL statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 15. November 2019 09:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kurve des Diagramms geht steil nach oben. Sie zeigt die Entwicklung der globalen Erwärmung vom Jahr 1880 bis 2017. Diese und weitere unbequeme Wahrheiten standen im Mittelpunkt des Klima-Schulkongresses, der in der Aula des Gymnasium Marianum stattgefunden hat. Rund 120 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 nahmen teil.

Moderiert wurde der Kongress von den Schülern Patrick Spisse und Karolina Kosinski. „Wir möchten heute gemeinsam herausfinden, wie wahrscheinlich die vielen Szenarien sind, die wir täglich in den Nachrichten sehen. Und wir möchten untersuchen, was wir gegen den Klimawandel tun können“, machten sie in ihrer Begrüßung deutlich.

Viele der Beiträge des Klima-Schulkongresses wurden von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet und präsentiert. Damian Michels erläuterte etwa den Unterschied zwischen Wetter und Klima und durfte später einen Polar-Anzug vorführen, in dem Forscher an den kältesten Orten der Erde arbeiten. Sein augenzwinkerndes Fazit: „Ganz schön warm und die Schuhe sind etwas unhandlich!“

Erfahrungen mit dem Polar-Anzug hat Dr. Janine Schaffer vom Alfred-Wegner-Institut Bremerhaven. Mit beeindruckenden Bildern erläuterte sie als Fachreferentin den Schülern, wie man Klimadaten aus der Vergangenheit gewinnt. „Dazu sind kilometertiefe Eiskernbohrungen, die mehrere Jahre dauern, notwendig“, sagte sie. Dr. Schaffer ist physikalische Ozeanografin und für Expeditionsplanungen verantwortlich. Eines ihrer Forschungsgebiete sind die Meeresströmungen und deren Veränderung durch die Erwärmung. „Ozeane nehmen 90 Prozent der Wärme und 20 Prozent des Kohlendioxids auf der Erde auf. Ohne diese Effekte wäre es etwa 20 Grad wärmer auf der Welt“, erläuterte die Wissenschaftlerin. Aber: Durch den Kohlendioxideintrag ins Wasser sinke dessen pH-Wert, was negative Folgen für Lebensräume wie Korallenriffe habe.

Auch Timo Rohpeter hielt einen Vortrag, der sich mit CO2 beschäftigte. Dabei untersuchte er auch ganz selbstkritisch seinen eigenen „CO2-Fußabdruck“. Besonders interessant war dabei für viele seiner Zuhörer der Energieverbrauch durch die Smartphones und andere digitale Kleingeräte. „Nicht nur die Geräte selber, sondern auch die für die vielen Internetdienste benötigten Server verursachen klimawirksame Emissionen in erheblichem Umfang“, so das Fazit von Timo Rohpeter.

Der heimische Wald war ein weiteres Schwerpunktthema. Frank Florian Bitter vom Forstbetriebsbezirk Warburg, der sein Abitur am Gymnasium Marianum machte, zeigte faszinierende Bilder aus seinem Revier. Damit verdeutlichte er den Zustand des Waldes und die aktuellen Tätigkeiten der Förster. Gerade der Sturm Friederike Anfang 2018 und das sich anschließende Käferjahr hatten gravierende Auswirkungen auf viele große Waldbereiche. Jetzt nach einem weiteren trockenen und käferreichen Jahr sei immer noch „Aufräumen“ angesagt. Ein Film, den Lukas Hoppe und seine Mitschülerinnen Clara und Luisa sowie Lehrerin Christiane Kost gedreht haben, zeigte mit anhand von Drohnenaufnahmen die Aufgaben, die für Förster Florian Bitter und seine Kollegen jetzt auf dem Plan stehen.

Eine Podiumsdiskussion mit einer Verzichtsdebatte schloss den Schulkongress ab. Finanziell ermöglicht haben die Veranstaltung die EnergieAgentur NRW, Stadt Warburg, WestfalenWeserEnergie, der Landesbetrieb Wald und Holz - Waldinfozentrum Hammerhof- und der Kreis Höxter.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 14. November 2019 10:21 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein Kratzen im Hals ist häufig ein erstes Anzeichen für eine beginnende Erkältung. Dann wird auch im Kreis Höxter gern auf altbewährte Hausmittel zurückgegriffen. Doch ist Vitamin C tatsächlich ein Wundermittel gegen Erkältungen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die AOK-Faktenbox zum Thema ‚Vitamin C‘ im Internet unter www.aok.de/faktenboxen. „Zu Beginn der Erkältungssaison wollen wir darüber informieren, ob, wann und für wen eine zusätzliche Vitamin C-Einnahme zu empfehlen ist“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. 

Eine heiße Zitrone ist ein altes Hausmittel, wenn die Erkältungszeit gekommen ist. Der Grund: Zitronen enthalten viel Vitamin C. Das Vitamin wird heutzutage gerne als Brausetablette eingenommen und soll, so die landläufige Meinung, vor einer Erkältung schützen. Aber stimmt das wirklich? Die Faktenbox der AOK sagt: prinzipiell nein. Denn bei normaler körperlicher Belastung gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich mit der routinemäßigen Einnahme von Vitamin C Erkältungen vorbeugen lassen. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Bei hoher körperlicher Belastung, etwa bei Leistungssport, könnte eine Extraportion Vitamin C von 0,25 bis 1 g Vitamin C durchaus präventiv wirken und einer Erkältung vorbeugen. 

Anders sieht es bei der Erkältungsdauer aus. Durch die vorbeugende Einnahme von Vitamin C von kann die Erkältungsdauer von zehn auf etwa sieben Tage reduziert und auch der Schweregrad einer Erkältung minimal vermindert werden. An der heißen Zitrone bei einer Erkältung ist also etwas dran. Mehr Informationen gibt es in der AOK-Faktenbox ‚Vitamin C‘ unter www.aok.de/faktenboxen

Foto: AOK/hfr

Blaulicht
Donnerstag, 14. November 2019 12:25 Uhr
Nieheim: In Kirche randaliert und Figur beschädigt
Mittwoch, 13. November 2019 12:26 Uhr

Nieheim (red). Zwei am Rande der Schäferstraße in Nieheim parkende Porsche sind am Dienstag, 12. November, durch ein weiteres, bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigt worden. In dem Zeitraum zwischen 7.00 Uhr und 12.45 Uhr ist ein Fahrzeug gegen das Heck eines abgestellten grauen Porsche Cayman gestoßen und hat diesen auf einen davor parkenden schwarzen Porsche 911 Carrera geschoben. Der Porsche Cayman wurde im hinteren Bereich und an der Front jeweils leicht beschädigt, der Porsche 911 hat leichte Beschädigungen am Heck. Der Sachschaden geht in den vierstelligen Euro-Bereich. Der Verursacher hat sich unerkannt von der Unfallstelle entfernt, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Deshalb werden Zeugen gebeten, mögliche Beobachtungen bei der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 zu melden.

Foto: Symbolfoto

Mittwoch, 13. November 2019 12:13 Uhr

Ovenhausen (red). In einer Linkskurve auf der L 755 kurz vor Höxter-Ovenhausen ist ein Mercedes nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet. Der Fahrer hatte einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen müssen, das ihm in der unübersichtlichen Kurve auf seiner Fahrspur entgegenkam. Der 20-Jährige war gegen 13:25 Uhr auf der L 755 aus Vörden kommend in Fahrtrichtung Ovenhausen unterwegs. Als ihm kurz vor dem Ortseingang Ovenhausen in einer langgezogenen Linkskurve ein anderes Fahrzeug auf seiner Fahrspur entgegenkam, bremste er stark ab und wich nach rechts aus. Dabei überfuhr er zwei Leitpfosten und ein Verkehrsschild und blieb seitlich im Graben liegen. Der Fahrer blieb unverletzt, der Sachschaden an dem Mercedes wird allerdings auf rund 10.000 Euro geschätzt. Zu dem entgegenkommenden Fahrzeug können keine näheren Angaben gemacht werden. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Dienstag, 12. November 2019 09:27 Uhr

Lügde (red). Zu einem Großbrand ist es in der vergangenen Nacht in der Altstadt von Lügde gekommen. Die Einsatzkräfte wurde gegen 23:30 Uhr mit dem Stichwort „Dachstuhlbrand“ in die „Vordere Straße“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, stand bereits der gesamte Dachstuhl in Vollbrand. Aufgrund der engen Bebauung entschied sich der Einsatzleiter auf Vollalarm für die gesamte Feuerwehr Lügde zu erhöhen. Zusätzlich wurde die Drehleiter Bad Pyrmont sowie der Atemschutzcontainer des Kreises Lippe angefordert. Die Anwohner aus den Nachbarwohnhäuser wurden durch die Einsatzkräfte zum Eigenschutz aus ihren Gebäuden geholt und zur Betreuung in das Rathaus der Stadt Lügde verbracht.

Oberstes Ziel an der Einsatzstelle war, die Nachbargebäude durch eine Riegelstellung zu schützen. Das Gebäude, welches in Vollbrand stand, wurde durch massiven Einsatz über zwei Drehleitern und mehreren Strahlrohren gelöscht. Hierzu wurde eine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz sowie aus der nahegelegenen Emmer aufgebaut. Aufgrund der Wetterlage wurde für die Einsatzkräfte unter Atemschutz das Schnelleinsatzzelt durch die Löschgruppe Niese auf dem Marktplatz aufgebaut. Trotz des massiven Löscheinsatzes konnte das Gebäude nicht gehalten werden und brannte komplett aus. Die Einsatzleitung bei diesem Großeinsatz hatte der Leiter der Feuerwehr Lügde, der stellvertretende Kreisbrandmeister Wolfgang Kornegger. An der Einsatzstelle waren neben 125 Einsatzkräften der Feuerwehr Lügde die Polizei, Rettungsdienst, DRK-Rufbereitschaft, Ordnungsamt und Bürgermeister der Stadt Lügde sowie der Kreis Lippe Bevölkerungsschutz tätig.

Quelle: Feuerwehr Lügde

Sonntag, 10. November 2019 11:12 Uhr

Steinheim (red). Am Freitagabend, um 17.05 Uhr, beabsichtigte ein 33-jähriger Pkw Führer aus Steinheim vom Rewe Parkplatz in Steinheim auf die Straße "Am Piepenbrink" einzubiegen. Von rechts kam ein 9-jähriges Kind auf einem Fahrrad, welches beabsichtigte auf den Parkplatz einzubiegen. Das Fahrrad kollidierte mit der Beifahrerseite des Pkw. Das Kind klagte im Anschluss über leichte Schmerzen, der Einsatz eines Rettungsfahrzeuges war aber nicht notwendig. Es entstand geringer Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. In diesem Zusammenhang weist die Polizei vorsorglich auf Sicherheitsregeln für Eltern hin: "Bitte machen Sie das Fahrrad ihrer Kinder verkehrssicher und bitte achten sie darauf, dass ihre Kinder Helme tragen."

Politik
Dienstag, 12. November 2019 10:42 Uhr
Grundrente: SPD sieht den Kreis Höxter als Gewinner
Montag, 11. November 2019 13:08 Uhr

Würzburg/Kreis Höxter (red). Der Sprecher der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase MdB wurde am 9. November 2019 mit rund 99 Prozent der Stimmen erneut zum Bundesvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV) gewählt. Der ehemalige Bürgermeister aus Beverungen wurde damit für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Haase fordert seine Partei auf, die Kommunen besser zu unterstützen: „Wir dürfen die Kommunen nicht am langen Arm verhungern lassen. Die Regierungskommission zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse hat gute Vorschläge erarbeitet, wie Deutschland in der Fläche lebenswert bleibt. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Bundesregierung jetzt auch liefert. Aus den Handlungsempfehlungen müssen konkrete Gesetzesentwürfe werden, die die Dezentralisierung voranbringen und strukturschwache Kommunen und den ländlichen Raum ertüchtigen. Dafür muss der Bund Geld in die Hand nehmen.“ 

Arbeitsplätze in strukturschwache Regionen zu bringen ist aus Sicht der Kommunalpolitischen Vereinigung ein wirkungsvolles Instrument. Dazu muss eine umfassende und grundlegende Dezentralisierungsstrategie aufgesetzt werden, die die Bereiche Wirtschaft, Digitalisierung, Verkehr, Gesundheit, Bildung, Kultur und Verwaltung umfasst. Die Bundes- und Landesressorts sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, welche Anreize für eine Unternehmensansiedlung in strukturschwachen Regionen geeignet sein könnten. Unternehmen und Mitarbeiter können Vorteile erhalten, damit zumindest zeitweise in dezentralen Arbeitsplätzen, Büros oder Werkstätten Wertschöpfung erbracht wird. Zu den drängendsten Problemen im ländlichen Raum zählt für Haase der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „Wir müssen in Bus und Bahn investieren – unabhängig von betriebswirtschaftlichen Interessen. Wir wollen eine bedarfsunabhängige Erschließung nach Entwicklungschancen und ein besseres, schnelleres und einfaches Planungsrecht“, so Haase.

Foto: Haase

Freitag, 01. November 2019 11:22 Uhr

Marienmünster/Herne (red). Die Entwicklung des Haushaltes der Stadt Marienmünster stand im Mittelpunkt einer Prüfung der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (gpaNRW). Die wesentlichen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen dieser Prüfung wurden nun im Rat vorgestellt.

„In vielen Kommunen bestehen kaum mehr finanzielle Spielräume. Umso erfreulicher ist es, dass die Stadt Marienmünster mit einer guten Eigenkapitalquote im interkommunalen Vergleich aufwarten kann. Die Jahresergebnisse schwanken zwar, sind aber ebenfalls überwiegend positiv“, lobt Doris Krüger, Abteilungsleiterin der gpaNRW, zu Beginn der Präsentation. Ein dreiköpfiges Prüfteam der gpaNRW hat die Themenbereiche Finanzen, Schulen, Sport und Spielflächen sowie Verkehrsflächen auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wurden nun durch die Leiterin des Prüfteams Ute Ledebur, die gpa-Prüferin Anika Wolff sowie Abteilungsleiterin Doris Krüger vorgestellt. „Die Haushalte der Stadt Marienmünster schlossen seit 2009 mit Ausnahme der Jahre 2011 und 2014 mit Überschüssen ab. Die Eigenkapitalausstattung ist aktuell im Vergleich mit den übrigen kleinen kreisangehörigen Kommunen überdurchschnittlich. Die Übertragung von Aufgaben und die finanzielle Belastung der Bürgerschaft sind in der Stadt Marienmünster in vielen Bereichen geringer als in anderen Kommunen. Trotzdem ist die kommunale Finanzplanung stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Daher haben wir die Gebühren und Beiträge der Stadt näher untersucht und konnten hier noch Optimierungspotenzial aufzeigen“, führt gpa-Prüferin Anika Wolff zum Prüfgebiet Finanzen aus.

Bei vielen Kommunen leiden zurzeit die Instandhaltungen des Infrastrukturvermögens. Nicht jedoch so in Marienmünster. „Der Großteil der Verkehrsflächen ist in einem befriedigenden bis sehr guten Zustand, nur bei den Wirtschaftswegen sieht es etwas schlechter aus. Darüber hinaus haben wir in Marienmünster eine Straßendatenbank vorgefunden, die neben der Erfassung und Klassifizierung der Straßen auch deren Zustand dokumentiert. Allerdings müsste die körperliche Inventur mit Zustandserfassung regelmäßig durchgeführt werden, denn auf dem guten Straßenzustand ausruhen kann sich Marienmünster nicht. Die Verkehrsflächen werden derzeit mit geringem finanziellem Aufwand unterhalten. Dadurch kann in den kommenden Jahren ein Substanzverlust entstehen, dem entgegenzuwirken wäre“, so Anika Wolff.

Die gpaNRW hat darüber hinaus das Angebot zur Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) analysiert. „Bei der offenen Ganztagsschule entsteht in Marienmünster im interkommunalen Vergleich ein höherer Fehlbetrag je OGS-Schüler“, berichtet Projektleiterin Ute Ledebur, Ursächlich hierfür sind die hohen Aufwendungen.

Die Transferaufwendungen, die die Stadt Marienmünster an den freien Träger leistet, sind zwar ähnlich hoch wie bei der Hälfte aller Vergleichskommu- nen. Allerdings leistet die Stadt auch freiwillige Mehrleistungen über den pflichtigen Eigenanteil hinaus. Diese Praxis sollte überdacht werden. Bei der Elternbeitragsquote hat die Stadt mögliche Potenziale weitestgehend ausgeschöpft. „Die Stadt Marienmünster hat durch die Aufgabe von Schulstandorten nur noch eine Sporthalle, die für den Schulsport genutzt wird. Daneben gibt es zwei weitere Sporthallen im Stadtgebiet, die ausschließlich dem Vereinssport zur Verfügung stehen. Da allerdings die Stadt Marienmünster für die Unterhaltung dieser Hallen zuständig ist, sollten hier entsprechend von den Vereinen Nutzungsentgelte erhoben werden“, so Ute Ledebur weiter, „Bei den Sportplätzen stellt Marienmünster ihren Einwohnerinnen und Einwohnern die meisten Spielfelder im interkommunalen Vergleich zur Verfügung, sodass dieses großzügige Angebot hinterfragt werden sollte.“

„Marienmünster gehört zu den kleinen Kommunen mit den meisten Spiel- und Bolzplätzen in Bezug zur Anzahl und Fläche je Einwohner unter 18 Jahren. Die durchschnittliche Größe der Spielplätze ist ebenfalls vergleichsweise groß“, stellt Projektleiterin Ute Ledebur fest, „Die Aufwendungen für die Pflege und Unterhaltung sind entsprechend hoch. Zur Haushaltskonsolidierung sollte für eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Spielplätzen in der Zukunft vor allem die demographische Entwicklung mitberücksichtigt werden. Eine geringere Anzahl von Flächen, die gut frequentiert werden, wäre empfehlenswert.“

„Die Stadt Marienmünster ist vergleichsweise gut aufgestellt. Gleichwohl gibt es noch Potenzial, die finanzielle Zukunft nachhaltiger und verlässlicher zu gestalten. Dabei sollte der Erhalt des Vermögens auch im Blick behalten werden“, schließt Abteilungsleiterin Doris Krüger den Vortrag der gpaNRW ab. Bürgermeister Robert Klocke erklärt abschließend zu den Ergebnissen der gpaNRW: „Die Prüfung bestätigt eindrucksvoll, dass wir in den letzten 10 Jahren mit Augenmaß gewirtschaftet und eine grundsolide finanzielle Basis für die Stadt gelegt haben. In vielen Bereichen können wir Spitzenwerte vorweisen. “Optimierungspotenzial“ bei den Gebühren und Beiträgen im Sprachgebrauch der gpa bedeutet aber auch, Anpassungen nach oben zu fordern. Damit wird sich der Rat zu befassen haben.“

Wirtschaft
Dienstag, 12. November 2019 11:04 Uhr
BeSte Stadtwerke informieren über Änderung bei der Zählerstandsablesung der Strom- und Gaszähler in Steinheim
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Montag, 11. November 2019 14:46 Uhr

Holzminden (red). Bei der diesjährigen Jahrestagung in Münster erhielt das ABACUS-Nachhilfeinstitut von Steffen Ludwig für seine Leistungen im abgelaufenen Schuljahr gleich zwei Auszeichnungen. Zum einen konnte Herr Ludwig den internen Marketingpreis entgegennehmen, zum anderen erreichte sein Institut wie schon im Vorjahr den 2. Platz in der Wertung "Franchisenehmer des Jahres". Somit stand das Institut von Herrn Ludwig nun drei Jahre in Folge unter den besten beiden ABACUS-Instituten bundesweit. Nach dem Sieg 2016/17 und dem 2. Rang im Vorjahr, reichte es diesmal also erneut zu Platz zwei von derzeit insgesamt 77 ABACUS-Instituten in Deutschland.

Entscheidende Kriterien für den Titel „Franchisenehmer des Jahres“ sind in jedem Jahr unter anderem die Notensteigerungen der Nachhilfeschüler im Anmeldezeitraum, die Qualität der Nachhilfe vor Ort, Erfolgsquoten, die Zufriedenheit der Schüler und Eltern sowie das Engagement des Institutsleiters im Gesamtsystem.

Für diese großartigen Erfolge im internen Wettbewerb wurde Institutsleiter Steffen Ludwig Mitte Oktober anlässlich der Jahrestagung in Münster mit einer Reise und zwei Urkunden durch den ABACUS-Geschäftsführer Daniel Garmaier sowie den Masterfranchisenehmer Nord, Frank Hopp, ausgezeichnet.

Vom Stammsitz in Uslar aus betreut das ABACUS-Team von Herrn Ludwig seit vielen Jahren neben den Landkreisen Holzminden und Höxter auch die Landkreise Göttingen, Goslar, Hameln-Pyrmont und Northeim. Im neuen Schuljahr sind nun auch noch die nordhessischen Landkreise Kassel und Hersfeld-Rotenburg sowie der Schwalm-Eder-Kreis und der Werra-Meißner-Kreis hinzugekommen. Allen interessierten Eltern bietet das Team von Herrn Ludwig an, sich in einem persönlichen Gespräch vor Ort beim Schüler ausführlich beraten zu lassen. Terminvereinbarungen können unter der Rufnummer (05571) 91 34 58 vereinbart werden. Vorab kann man sich im Internet unter www.abacus-nachhilfe.de informieren.

Foto: ABACUS

Samstag, 09. November 2019 09:03 Uhr

Brakel (red). Das Endoprothetikzentrum am St. Vincenz Hospital Brakel gehört zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Deutschland. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum vierten Mal in Folge von der medizinischen Fachgesellschaft "EndoCert" verlängert. Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Qualifikation des Personals, die technische Ausstattung sowie die Zahl der Eingriffe.

Am Brakeler Endoprothetikzentrum werden derzeit gut 950 Gelenkersatzoperationen jährlich durchgeführt. "Es ist erwiesen, dass die Qualität bei mehr als 500 Gelenkersatzoperationen deutlich steigt", sagt Chefarzt Prof. Rolf Haaker, der stolz auf die erneute Re-Zertifizierung ist. Dr. Jochen Bauer vom Qualitätsmanagement bestätigt: "Es gibt kaum Abweichungen von den Vorgaben, sondern lediglich Verbesserungshinweise der Auditoren. Das spricht für den hohen Qualitätsstandard und die sorgfältige Vorbereitung." Überprüft wurde auch die Ergebnisqualität, anhand von Komplikationsraten und stichprobenartigen Patientenfällen.

Die Patientenzufriedenheit steigern konnte die Klinik in jüngster Zeit vor allem im Bereich der Knieendoprothetik. In der kürzlich veröffentlichten Studie der AOK konnte das St. Vincenz Hospital mit 264 Eingriffen im Jahr 2018 hier sogar die meiste Erfahrung in Ostwestfalen-Lippe vorweisen und steht damit im Vergleich mit anderen Fachkliniken auf Platz 1.  

Das neue Verfahren der kinematischen Anpassung der Kniegelenke an den individuellen Bewegungsapparat der Patienten lockt unter anderem auch Medizinerkollegen aus dem In- und Ausland an das St. Vincenz Hospital, wie Prof. Haaker erklärt: "Wir hatten insgesamt bereits 28 Hospitationsgäste hier bei uns, aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Es kamen beispielsweise Chef- und Oberärzte aus Österreich, Italien und Südafrika, Brasilien und Argentinien, die sich neben den Knie-OPs auch für den minimal-invasiven direkt vorderen Zugang zur Implantation einer Hüftgelenksprothese interessieren."

Die Anzahl der Hospitationen belegt für Prof. Rolf Haaker das internationale Renommee und die hohe Expertise seines Teams. Er plant gemeinsam mit seinen Oberärzten und Spezialisten Dr. Motjaba Sakhaii, Hartmut Weniger, Dr. Dragan Jeremic sowie Adham Moussa, die orthopädische Abteilung am St. Vincenz Hospital Brakel verstärkt als Referenzzentrum für Hüft- und Knieendoprothetik zu etablieren, damit auch Patienten anderer Kliniken von den neuen und schonenden Verfahren profitieren. 

Foto: KHWE

Sport
Montag, 09. September 2019 10:09 Uhr
Trainingslager und Sommerfest 2019 des Karatevereins Steinheim
Donnerstag, 05. September 2019 10:26 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Freitag, 14. Juni 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Thema Kindeswohlgefährdung - Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen ist ein gesellschaftliches Querschnitts-Problem, dem sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft stellen muss und auch tatsächlich stellt. Es ist unser Schutzauftrag als Verbände und Vereine sowie als Trainerin oder Trainer, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema Kinderschutz im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren. Zum Schutzauftrag der Sportvereine und Sportverbände für die besonders zu schützende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen ist es wichtig, Maßnahmen zur Prävention und Intervention zum Kinderschutz im Sport zu erarbeiten, diese zu kennen und innerhalb der Vereinsstrukturen zu verankern.

Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter bietet daher Sportlern, Trainern und Mitarbeitern aus den Sportvereinen die Möglichkeit, sich beraten, fortbilden und im Verdachtsfall auch unterstützen zu lassen. Wir sehen "Kinder- und Jugendschutz im Sport" als Querschnittsaufgabe und setzen auf Vernetzung mit den örtlichen Fachberatungsstellen im Kreis Höxter.

Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt Höxter führt die Sportjugend im KSB Höxter zwei Informationsveranstaltungen in diesem Jahr durch. Die erste Veranstaltung wird am Dienstag, 25.06.2019 ab 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle des FLVW Kreis Höxter stattfinden. Anmeldungen sind über die Internetseite des KSB Höxter www.ksb-hoexter.de noch bis zum 23.06.2019 möglich.

Panorama
Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr
Sicherheit für die Kleinsten: Verkehrsministerium versorgt Kita-Kinder in Nordrhein-Westfalen mit reflektierenden Westen
Dienstag, 13. August 2019 12:18 Uhr

Willebadessen (red). Wegen einer Terminüberschneidung fällt das Treffen von FORUM SUCHT, Selbsthilfe- und Diskussionskreis für Angehörige von Suchtgefährdeten und Abhängigkeitserkrankten, an diesem Donnerstag, 15. August, aus. Neuer Versammlungstermin ist am Donnerstag, 22. August, von 19 bis 21 Uhr im Haus des Gastes, Eingang Rosengarten (gegenüber der Sparkasse) in Willebadessen. „Obwohl zwischenzeitlich rund 800.000 insbesondere junge Erwachsene als abhängig von digitalen Medien gelten, ist nicht jeder, der täglich mehrere Stunden im Netz unterwegs ist, suchtgefährdet“, sagt Moderator Wolfgang Laudage.  Symptome der Onlinesucht und die Vermeidung dieser mittlerweile von der WHO anerkannten Krankheit sind das Thema des Treffens. Weitere Informationen unter wolf-laudage@web.de und per SMS-Anfrage unter 0157-89728623.

Freitag, 02. August 2019 10:55 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Das Hautkrebs-Screening wird im Kreis Höxter immer weniger genutzt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach gingen im vergangenen Jahr lediglich 16,6 Prozent der AOK-Versicherten zur Früherkennung von Hautkrebserkrankungen. Der Anteil der Frauen lag mit 54,3 Prozent höher als der der Männer ( 45,7 Prozent). Über die Jahre ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2015 lag die Quote noch bei 18,0 Prozent. „Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Daher raten wir unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Nach den aktuellsten Zahlen des NRW-Krebsregisters erkrankten landesweit im Jahr 2015 mehr als 53.800 Menschen neu an Hautkrebs, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Außerdem wurden 775 Todesfälle registriert. Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät Wehmhöner. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NordWest bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an. Größter Risikofaktor für Hautkrebs ist zu viel und zu starke UV-Strahlung. Daher sollte im Freien immer an ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnencremes mit UV-A- und UV-B Filter mit Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) oder Sonnenschutzkleidung gedacht werden. Mehr Informationen zum Thema Hautkrebs und zur Früherkennung gibt es im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

 

 

Freitag, 26. Juli 2019 10:30 Uhr

Lemgo (red). Feiern ist beim „Lippe Open Air“ natürlich Dauerthema und Motto zugleich. Dieses Mal haben LOA-Organisatoren und Besucher noch einen Grund mehr zur Freude. Das Festival auf der Liemerheide wird 10 Jahre alt. Als Geschenk gibt es am Samstag, 3. August, die besten Bands der bisherigen Ausgaben komprimiert an einem Abend. Bei so viel Glanz und Gloria will auch der zweite Teil des Kult-Events nicht zurückstehen. Wenn es am Freitag, 2. August, wieder heißt „Mallorca meets Ibiza“, fliegen einige Szenegrößen direkt von den Urlaubsinseln ein. Hatte man in Lemgo sonst meist einen DJ von internationalem Top-Format am Start, ist bei der Jubiläumsausgabe gleich ein Star-Trio dabei. Angesichts dieses Line-Ups und ein entsprechendes Geburtstagswetter vorausgesetzt, scheint ein neuer Zuschauerrekord realistisch. Das Organisationsteam rät daher auch unbedingt, den Vorverkauf zu nutzen – vor allem für die Freitagsparty. Jeweils 3000 Menschen dürfen laut Sicherheitskonzept auf das Festivalgelände hinter dem Industriegebiet West in Lieme. Bereits im vergangenen Jahr sei man am Freitag quasi ausverkauft gewesen. „Die ,Mallorca meets Ibiza´-Party ist zuletzt richtig durch die Decke gegangen“, geht Michael Nolting das Herz auf, wenn er über sein „Baby“ redet. Kein Wunder – trägt der Lemgoer doch als „DJ Mino“ einen Teil zum musikalischen Programm bei und darf dabei selbst die für Lippe einmalige Atmosphäre in tiefen Zügen auf der Bühne inhalieren. Doch vor dem Vergnügen liegt die Arbeit. Der harte Kern um die LOA-Gründungsväter Andreas Kramp und Jobst Lenniger rackern schon seit Wochen und Monaten. Jetzt langsam geht es in die heiße Phase. Unter anderem gilt es, 25.000 Festivalflyer und 1000 Großplakate zu verteilen. Die mehr als 200 Helfer finden sich in ihren Teams zusammen und das ganze Dorf Lieme fiebert dem Start entgegen. Genau das ist es auch, was für die Veranstalter den Charme des „Lippe Open Air“ ausmacht und das Ganze, trotz der Größe, noch herzlich und familiär ist und jedes Jahr wieder Spaß macht. Es bleibt ein Festival für die ganze Familie, egal ob alt oder jung, ob heavy oder funk.“. Eine Besonderheit ist die Gemeinnützigkeit. „Das Festival ist nicht gewinnorientiert ausgelegt, sondern die Veranstalter möchten mit dem Erlös Gutes tun und regionale Projekte unterstützen. Dabei ist es ihnen wichtig, Lippe und seine Menschen kennenzulernen und dann konkret zu helfen“, berichtet Rüdiger Sturhahn vom Veranstalter. „Vielleicht können wir ja alle ein wenig helfen?“ In welcher Liga das „Lippe Open Air“ angekommen ist, zeigt ein Blick aufs Budget. Mittlerweile stemmen die Veranstalter eine sechsstellige Summe für das zweitägige Freiluft-Spektakel. Die Qualität auf den Bühnen ist entsprechend. Headliner am rockigen Samstag ist John Diva. Die schrille Formation im 80er Style reist mit der Empfehlung mehrerer Auftritte beim legendären „Wacken Open Air“, einem Top-20-Album und einer großen Pyro-Show im Gepäck nach Lippe. Ein weiteres Highlight sind „HEROcks“ mit der Frontfrau von Luxuslärm. Damit keine Umbaupausen die Stimmung bremsen, gibt es wieder zwei Bühnen, die im Wechsel bespielt werden. Lediglich die allererste der insgesamt neun Formationen hat in den vergangenen neun Jahren noch nie ihre Visitenkarte beim LOA abgeben: „Soul Crying Out“ aus Lemgo bekommen diesmal die Nachwuchsband-Wildcard. Für den Freitag hat Michael Nolting seine Kontakte in der europäischen DJ-Szene voll ausgespielt. So dürfte der Name Topic vielen Musikfans spätestens seit seinem Tophit „Home“ mit Nico Santos ein Begriff sein. Er ist zwei Wochen vor dem „Lippe Open Air“ noch beim „Parookaville“ im Einsatz, dem größten Festival für elektronische Tanzmusik in Deutschland. Auch Niels van Gogh ist normalerweise auf den ganz großen Festivals der Szene zu Hause. Dritter im Star-Trio ist Mashup Germany. Bis diese Dance-Acts den Ibiza-Part krönen, gibt es zu Beginn des Abends und der Nacht wie gewohnt die Partywelle im Mallorca-Style. Hierbei sorgen neben Isi Glück und Ikke Hüftgold von der Baleareninsel, wieder die besten DJs aus der Region für Stimmung.

Info: Die Tickets für das Lippe Open Air gibt es ab sofort im Vorverkauf für jeweils 10 Euro pro Tag und Person. Vor Ort kostet der Eintritt dann 15 Euro. Die Veranstaltung „Mallorca meets Ibiza“ am Freitag, 2. August 2019 beginnt um 17 Uhr, das „Lippe Open Air“ am Samstag, 3. August 2019 um 15 Uhr. Alle Infos zu Bands, Zeiten und Vorverkauf unter www.lippe-open-air.de.

 

Mittwoch, 26. Juni 2019 10:52 Uhr

Steinheim (red). Am 13. Juli ist es wieder soweit: Der Verein „Junge Kultur Steinheim e.V“ veranstaltet zusammen mit der Firma „Hanf-Zeit“ wieder das „Reggae im Hanffeld“ - ein Open-Air-Konzert und viele Informationen rund um das Thema Hanf. Viele internationale Reggae-Künstler werden auf der Bühne am Lipper Tor 6 in Steinheim für karibische Gefühle sorgen. In dem drei Meter hohen Nutzhanf ist diese Location einzigartig. Natürlich gibt es wieder viele Infos zum Thema Hanf und das beliebte Hanflabyrinth. Zahlreiche leckere Hanf-Food Stände, Info- und Verkaufsstände rund um das Thema Hanf warten auf Interessierte, und mit Aktionen wie Hüpfburg, Kinderschminken oder Zöpfe flechten ist auch für junge Gäste etwas dabei. In diesem Jahr startet das umfangreiche Musikprogramm bereits am Nachmittag. Einlass ist von 13 Uhr an. On Stage sind ab 14 Uhr: Jahcoustix, Ganjaman, Uwe Banton, The Evolution Band, Andrew Murphy & Band, ManaTapu, Yah Meek & The Uprising, Reggae Round Table feat. Ali Safari & Manda Bala & Jahco Dread, Passing Glance, Salossi & Selassikai. Die Workshops und Vorträge rund um Hanf als Medizin, Rohstoff, Ernährung, Baustoff, Faser oder Kleidung werden im Hanf-Zelt auf dem Gelände stattfinden. Es wird wieder ein großartiges Festival mit hochkarätiger Besetzung und tollen Acts. Tickets gibt es im Vorverkauf für 14€ direkt bei der Firma Hanfzeit am Lipper Tor oder über Eventim zzgl. Vorverkaufsgebühr oder für 19€ an der Tageskasse. Kinder und Jugendliche in Begleitung eines erziehungsberechtigten Erwachsenen haben übrigens den ganzen Tag freien Eintritt. Weitere Infos unter: www.reggae-im-hanffeld.de

 

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