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Dienstag, 23. Juni 2026 Mediadaten
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Freuen sich wieder auf eine intensiver und spannende Festivalwoche vom 26. Juni bis 4. Juli: (von oben links) Elsa Lötzke, Frieda Beermann, Clara Beermann und Jean Lötzke.

Holzhausen (red). Sie opfern Urlaub, Semesterferien oder schlicht ihre Freizeit, um dafür zu sorgen, dass im Sommer beim Internationalen Stimmenfestival in Holzhausen alles reibungslos abläuft. Die sechs jungen Leute des Organisationsteams von VOICES wechseln bereits im dritten Jahr von Berlin, Hamburg oder Düsseldorf in die idyllische Ortschaft, um dazu beizutragen, dass ein Besuch bei VOICES zwischen dem 26. Juni und dem 4. Juli für das Publikum zum echten Erlebnis wird.

Clara und Frieda Beermann, Justus Juhl, Viktoria Henning, Elsa und Jean Lötzke haben inzwischen im Festivalmanagement Erfahrung gesammelt. Und die ist durchweg positiv. „Es macht viel Spaß selbst zu bestimmen und selbst zu organisieren“, meint Clara Beermann (24), die sich sonst in der Hauptstadt mit medizinischen Themen auseinandersetzt. Und sie ergänzt: „Wir lernen ständig neu dazu, es wird nie langweilig.“ Auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Teammitgliedern sei einfach, schließlich kennen sich die meisten sich ja von Kindesbeinen an und wissen genau, wie die oder der andere ticke.

Vertrauensvoller Umgang mit Schülerpraktikanten

Der Umgang mit den zwölf Schülerpraktikanten, die jedes Jahr beim Festival tatkräftig helfen, gestaltet sich dabei völlig unproblematisch. „Viele freuen sich, wieder mit  von der Partie zu sein und bringen sogar ihre Freunde mit“, berichtet Frieda Beermann, die im Alltag als Juristin tätig ist. „Natürlich ist die Woche in Holzhausen recht anstrengend, aber wir teilen die Jugendlichen immer in den Bereichen ein, die sie auch gut  meistern können“, sagt Jean Lötzke (23), die sonst Philosophie studiert.

Team-Event auf dem Hof

Denn die Organisatoren sehen ihre Aufgabe auch darin, aus dieser intensiven Woche des Miteinanders ein wirkliches Team-Event zu schaffen. Getränkekisten und Gläser für die Bar zu schleppen, den Konzertsaal angepasst an den Ticketverkauf immer neu zu bestuhlen, die genutzten Räumlichkeiten zu putzen, aufzuräumen und zu schmücken, das Publikum zu betreuen und an der Bar zu bedienen und bis spät in die Nacht Gläser und Geschirr zu spülen, das bedeutet wirklich viel Arbeit, Ausdauer und vor allem gute Laune. Damit diese erhalten bleibt, sind gemeinsam mit den Praktikanten regelmäßig Zeiten der Entspannung, des gemeinsamen Spielens oder Herumalberns eingeplant. „Strenge Hierarchie herrscht da auf keinen Fall, denn wir agieren auf Augenhöhe“, betont Clara Beermann. Schließlich sei man ja auch nicht soviel älter als die Praktikanten und wisse daher, was die jungen Leute so bewege. Das vertrauensvolle Verhältnis untereinander sei unerlässlich, denn „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, denn jedes Jahr entwickelt es sich tatsächlich zum echten Abenteuer, in wenigen Tagen aus einem landwirtschaftlichen Betrieb eine lebendige Festival-Location zu machen“, betont Frieda Beermann.

Kulinarisch Genießen als Erlebnis

VOICES bedeutet auch, mit allen Sinnen zu genießen. Und dazu gehört natürlich das Catering, das in den Händen des würzig studios liegt. Und die beiden Verantwortlichen, Elsa Lötzke und Viktoria Henning, haben auf der ganzen Linie überzeugt. Mit biologischen, saisonalen Zutaten und ausgefallenen Rezepten kreiiert das Duo köstliche Snacks und Fingerfood -gemeinsam und mit starker Unterstützung von regionalen Partnerbetrieben.

Kunstvoll und immer abstimmt auf das jeweilige Konzertthema, sorgen die beiden für ästhetische und appetitanregende Arrangements, die beim Publikum ankommen. „Die meisten Gäste entscheiden nach Augen“, sagt Elsa Lötzke und ergänzt: „Und erst nach dem Genießen fragen sie nach, was das denn genau war.“ Das Duo setzt auf vegetarisch-vegane Kreationen, aber ohne besondere Kennzeichnungen oder gar erzieherischem Aspekt. Genau das macht offensichtlich den Erfolg aus. „Selbst überzeugte Fleischesser haben Geschmack und Aromen gelobt, was kann man da mehr wollen“, so die leidenschaftliche Köchin.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Wie sieht die Zukunft von VOICES aus? „An uns soll es nicht liegen, wir können uns vorstellen, weiter zu machen und das Festival mit unseren Ideen zu bereichern“, gibt sich Frieda Beermann ganz optimistisch. Und auch die Mitstreiterinnen sagen da ganz eindeutig: „Wir möchten diese Aufgabe nicht missen, zumal wir die Organisation auf mehrere Schultern verteilen können.“ Es sei natürlich viel Verantwortung, und die Festivalwoche müsse sich auch immer an der Lebensrealität des jungen Teams anpassen.

Erste Resultate des frischen Windes in Holzhausen sind bereits abzulesen: Zunehmend jüngere Leute – auch aus den Metropolen Hamburg, Düsseldorf und Berlin – lassen sich von VOICES inspirieren und kommen im Sommer zu den Konzerten ins idyllische Holzhausen. „Die sind richtig begeistert“, sagt Frieda Beermann. Das macht Hoffnung. 

Eintritt zu VOICES: Um noch mehr junge Leute für das Festival zu gewinnen, erhalten Schülerinnen und Schüler auch dieses Jahr bei VOICES wieder freien Eintritt zu den einzelnen Veranstaltungen in der Kategorie III, Studierende und Auszubildende müssen lediglich acht Euro zahlen.

Kontakt, Karten, Fragen und Informationen: KulturGut Holzhausen, Gutshof 1, 33039 Nieheim, Tel. 0177 210 8040. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., im Netz: www.voices-holzhausen.de, www.klassik-in-owl.de, Tickets auch online auf der Plattform www.eventim-light.de

 Foto: KulturGut/M. Schäfer 

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