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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Donnerstag, 22. Februar 2018 07:20 Uhr
5. Steinheimer Bücher- und Spieleflohmarkt
Donnerstag, 22. Februar 2018 07:10 Uhr

Steinheim (red). Nach einem Jahr „Vorstand auf Probe“ wurde jetzt auf der Jahreshauptversammlung eben dieser Vorstand einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt. Der Vorstand wurde als 3 er-Team: es sind Brigitte Lödige, Elisabeth Hansmann und Ingeborg Brexel. Auf dieser Versammlung wurde auch der Ausblick auf das erste Halbjahr 2018 unter dem Motto "Bewährtes erhalten – Neues wagen" vorgestellt. Von A wie Altenheim-Spielenachmittag bis Z für Zugfahrt nach Hannover in den Zoo wurde einiges vorgestellt. Alle Informationen gibt es wie immer aktuell im KFD-Schaukasten an der Kirchenmauer oder über die Presse.

Eine hohe Auszeichnung gab es für Renate Wiethaup und Sefi Nowroth, die schon über 50 Jahre Mitglied der KFD-Steinheim sind. Wiethaup berichtete, dass man sich damals nicht selbständig im „Mütterverein“ -  so hieß der Verein zu der Zeit noch - anmeldete. Mit der Heirat war man ohne großes Aufheben in dem Verein. In der Sonntagsmesse wurde man von der 1. Vorsitzenden feierlich aufgenommen. Die freie Geldverfügung der Frau war zu dieser Zeit noch kein großes Thema, da viel es leichter, den Beitrag nicht auf einmal, sondern jeden Monat zu zahlen. Die Aktivitäten beschränkten sich auf gemeinsame Messfeiern, Prozessionen stolz in der KFD-Gruppe mit der Fahne zu gehen, und wie kann es in Steinheim anders sein, schon frühzeitig Frauenkarneval zu feiern. Privat gab es immer wieder Freundschaften, auch Familien fuhren gemeinsam in Urlaub. Heute nimmt Fr. Wiethap an allen angebotenen Aktivitäten teil. Ihr Hauptgebiet ist aber die Handarbeitsgruppe, in der schon viele gebastelte und gehandarbeitete Teile zum Verkauf in die vergangenen Weihnachtsbasare kamen. Neu in die Gemeinschaft wurden aufgenommen: Kirsten Bolte und Anja Wittfeld.

Foto: KFD

Mittwoch, 21. Februar 2018 06:46 Uhr

Steinheim (red). Kultur der härteren Art präsentiert die Junge Kultur Steinheim am Samstag, den 3. März in der Steinheimer Stadthalle. Dann geht das „Still Reaching for Darkness“-Festival laut und eindrucksvoll in seine mittlerweile 11. Runde. Sechs Bands stehen an diesem Abend auf der Bühne und das Line-up weiß auch dieses Mal wieder vollends zu überzeugen. 

Mit dabei sind „Past Insane“ (Death/Thrash Metal) aus Bad Pyrmont/Lügde, „Necrotic Woods“ (Black Metal) aus Steinheim, „Orphalis“ (Technical Death Metal) aus Dortmund, „Cyborg“ (Sci-Fi-Metal) aus Hamburg und „Hyems“ (Black Metal) aus Marburg. 

Als Headliner wird zudem die Paderborner Band „Bloodwork“ (Melodic Death Metal) für eine Show der Extraklasse sorgen. 2006 gegründet, spielten sie schon auf dem „Wacken“- und „Summer Breeze“-Open Air. Außerdem waren sie unter anderem mit Hatesphere, Drone und The Sorrow auf Tour.

„Past Insane“ werden das 11. „Still Reaching for Darkness“-Festival als Opener einläuten. Obwohl sich das Quartett erst 2017 gegründet hat, sind die Mitglieder keine unbeschriebenen Blätter. Zu ihnen gehören unter anderem ehemalige, aktive und Session-Mitglieder von A.M.E.S., Motsognir, Mania, Psychedelic Bullet und Necrotic Woods. Die Besucher des SRFD-Festivals erwartet also ein deftiges Line-up von über fünf Stunden, die Bandbreite reicht dabei von Thrash und Black bis hin zu Death Metal. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, die erste Band spielt um 18:45 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Wer früh kommt, kann noch 2 Euro sparen, denn bis 19 Uhr kostet der Eintritt nur 8 Euro.

Weitere Informationen gibt es auf der Festival-Homepage unter www.srfd-festival.de oder unter www.jungekultur.de.

Foto: Bloodwork, Cyborg

 

Mittwoch, 21. Februar 2018 05:49 Uhr

Höxter (as). Nach einer Rekord-Bauzeit von 10 Monaten wurde gestern das neue Kreisarchiv im Kreishaus Höxter eröffnet. „In diesen zehn Monaten sind in dem Erweiterungsanbau neben einer Magazinfläche mit 220 Quadratmetern auch ein Lese- und Rechercheraum sowie Büroräume entstanden“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker in seiner Eröffnungsrede.

„Zudem“, so Spieker weiter, „wurde ein barrierefreier Arbeits- und Beratungsraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicetheke errichtet.“ Damit erhalten Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ohne weitere Umwege direkt ihr Anliegen besprechen zu können. Dieser Einbezug ist besonders Elisabeth Henneke, Leiterin der Abteilung Interne Dienstleistungen und Gebäude beim Kreis Höxter wichtig.

„Wir wollten und mussten viele verschiedene Gesichtspunkte in die Planung und Umsetzung unseres Vorhabens einbeziehen. Der Erweiterungsbau sollte zum einen funktional, aber auch angemessen und klar sein. Er soll wirtschaftlich aber dennoch modern sein.“ Die Umsetzung dieser Ansprüche ist dem Team rund um Elisabeth Henneke und Markus Rüther gut gelungen.

Für die Archivierung der verschiedenen Unterlagen mussten viele Aspekte in der Planung beachtet werden. Die Archivarien müssen bei einer Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad und einer bestimmten Luftfeuchtigkeit gelagert werden, um Substanzen des Papiers erhalten zu können. „Die täglichen Herausforderungen sind gewaltig“, macht Kreisarchivar Ralf-Oliver Kreie in seiner Rede deutlich. „Die Archivarien liegen nicht nur in den Regalen. Sie müssen erfasst, gesichert und ergänzt werden. Aber auch die Nutzung und Veröffentlichung wird in diesem Gebäude vorgenommen.“

Für die optimale Archivierung und Verarbeitung des Archivguts wurde eine Wärmepumpe mit Lüftung installiert. Damit wird die Umweltenergie optimal wirtschaftlich eingesetzt. Ein weiteres Highlight des Erweiterungsbaus: Die Dachbegrünung. Das geschwungene Kiesbett in rosé, beige und hellbraun soll an das Weserbergland erinnern. Bald sollen rund um das helle Kiesbett Pflanzen wachsen.

Besonders bedanken möchte sich Landrat Friedhelm Spieker bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreishauses, die während der Bauzeit durch eine Geräuschkulisse belastet wurden. Auch allen Planern, Fachingenieuren und Mitarbeitern spricht das Team rund um Bauleiter Markus Rüther seinen Dank aus.

 

Fotos: Alexandra Schodrowski

Dienstag, 20. Februar 2018 14:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Es geht um die Zukunft der Jugendarbeit im Kreis Höxter. „Wir wollen hören, was die Jugendlichen bewegt“, sagt Landrat Friedhelm Spieker, „niemand weiß besser, welche Maßnahmen sinnvoll sind, als die Jugendlichen selbst.“ Um diesen Bedarf ganz konkret zu ermitteln, wird das Projekt „Jugendarbeit 2.0“ ins Leben gerufen, für das am Samstag, 3. März, um 13.30 Uhr in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel der offizielle Startschuss fällt.

„Wir bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst wichtige Entscheidungsprozesse zu beeinflussen.“ Landrat Spieker hofft, dass möglichst viele diese Chance nutzen und sich in das Projekt einbringen. Bei der Auftaktveranstaltung warten unterschiedliche Aktionen auf die Teilnehmer. Spielerisch sollen dabei erste Argumente gesammelt werden, wie die Jugendarbeit im Kreis Höxter zukunftssicher aufgestellt werden kann. „In erster Linie geht es uns aber darum, die Jugendlichen aktiv an diesem Prozess zu beteiligen, nicht nur durch Fragebögen, sondern insbesondere auch durch Workshops und Jugendkonferenzen“, so Spieker. 

Bereits seit Anfang 2017 beschäftigt sich das Jugendamt des Kreises Höxter intensiv mit der Erstellung eines Kinder- und Jugendförderplans. Schnell stand fest, dass dazu erst einmal flächendeckend für den gesamten Kreis Höxter der Bedarf zu ermitteln sei. „Ein anspruchsvolles Unterfangen, das nicht so einfach umzusetzen ist“, erinnert sich Jugendamtsleiter Gerhard Handermann vom Kreis Höxter an die damalige Situation. „Genau zum passenden Moment erreichte uns das Angebot der Projekt Begegnung gGmbH, diese aufwendige Erhebung im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projektes vornehmen zu können.“ Mit einer Kooperationsvereinbarung sicherte sich der Kreis Höxter die Ergebnisse dieser Studie und sagte gleichzeitig seine finanzielle Unterstützung zu.

„Das Projekt ‚Jugendarbeit 2.0‘ geht neue Wege, indem es drei unterschiedliche Zielgruppen anspricht: die Jugendlichen, die Akteure der Jugendarbeit und die politischen Entscheidungsträger“, erläutert Freya Gittel von Projekt Begegnung. Sie leitet das Vorhaben und ist für alle Akteure die Ansprechpartnerin. „Die Zugänge zu den Jugendlichen werden in diesem Projekt breit gefächert, um so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen und zu aktivieren. Sie werden über die Schulen, die Jugendtreffs, die Vereine und Verbände sowie über das Internet durch Online-Befragungen und die für sie relevanten sozialen Netzwerke erreicht.“ 

Der Titel des Projektes sei in Anlehnung an den Begriff „Web 2.0“ gewählt worden, erläutert Gittel. „Im Web 2.0 können die Nutzer die Inhalte des Netzes aktiv mitbestimmen und selbst produzieren. Diesen Ansatz verfolgen wir für die Jugendarbeit im gesamten Kreis Höxter.“ Es lege den Schwerpunkt auf die Beteiligung der Jugendlichen und der Akteure der Jugendarbeit im Kreis Höxter. „Die Jugendlichen und die Akteure werden die Inhalte des Projektes mitbestimmen, produzieren und Demokratie kennen und verstehen lernen. Durch Arbeitskreise, soziale Netzwerke und regelmäßige Treffen werden sie sich untereinander produktiv vernetzen. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen durch das Projekt Unterstützung bei den Kommunikationsprozessen mit politischen Entscheidungsträgern“, so Gittel.

Genauso wie die Verantwortlichen beim Kreises Höxter hofft sie auf eine rege Beteiligung, zunächst für die Auftaktveranstaltung am 3. März im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel. Deren Moderation übernimmt Susanne Stork von Radio Hochstift, erwartet wird auch ein Vertreter vom NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Anmeldungen nimmt Freya Gittel bis zum Freitag, 23. Februar entgegen, telefonisch 05531/706-3005 oder per E-Mail unter f.gittel@projekt-begegnung.de.

Foto: Kreis Höxter

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Blaulicht
Mittwoch, 21. Februar 2018 18:44 Uhr
Fahndungsrücknahme - Jugendliche aus Heinsen im Landkreis Holzminden wohlbehalten zurück
Mittwoch, 21. Februar 2018 14:21 Uhr

Steinheim (red). Durch Anwendung eines Tricks ist es bislang unbekannten Tätern in einem Lebensmittelmarkt am „Lipper Tor“ in Steinheim gelungen das Portemonnaie einer 45 Jahre alten Steinheimerin zu entwenden. Nach Angaben der Polizei hat der Täter der Frau vorgespielt, er würde Hilfe beim Herausziehen von Ware aus einem Regal benötigen. Während die Frau mit der Hilfeleistung beschäftigt war, traten zwei weitere Männer hinzu. Einer nutze die Ablenkung der Frau aus und entwendete ihre Geldbörse aus ihrer Handtasche.

Anschließend wurde das darin befindliche Bargeld entnommen und mit der Bankkarte Geld vom Konto der Frau abgehoben. Das Portemonnaie wurde auf einem Parkplatz abgelegt. Die unbekannten Täter sollen sich in einem nicht näher bekannten Pkw entfernt haben. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen kleinen, dunkelgrauen SUV. Die mutmaßlichen Täter sollen augenscheinlich osteuropäischer Herkunft sein. Das Alter der Personen wird zwischen 35 und 50 Jahren geschätzt. Die Polizei in Höxter bittet unter 05271/9620 um Hinweise und fragt zugleich: „Wem sind diese drei Personen aufgefallen? Wer kann Angaben zu dem benutzten Fahrzeug geben?“

Mittwoch, 21. Februar 2018 05:30 Uhr

Steinheim (red). Anonyme Kontaktaufnahmen waren bis vor einigen Jahren nur über Printmedien möglich. Durch die Entwicklung des Internet ist die Verlagerung dieser Möglichkeiten - mit allen Gefahren - nun auch in der virtuellen Welt vorhanden. In sozialen Netzwerken oder beim Spielen von Online-Spielen kommt man mit ganz vielen anderen, einem selbst oft unbekannten Menschen in Kontakt. Den meisten geht es dabei wahrscheinlich nur um interessante Kontakte und das Online-Spiel. Aber ein paar dieser Personen haben ganz eigene Interessen und benutzen das Internet auch, um gezielt Kinder anzusprechen. Durch Kontaktaufnahme und Vertrauensaufbau über soziale Netzwerke kann es daher für einen potenziellen Täter ein Leichtes sein, eine Vertrauensbasis aufzubauen und ausgesuchte Opfer zu einem Treffen zu überreden.

Die Polizei gibt hierzu folgende Präventionsempfehlungen:

  • Gehen Sie sensibel mit Ihren persönlichen Daten in sozialen Netzwerken um
  • Wenn Sie sich mit einer Online-Bekanntschaft treffen wollen, bedenken Sie, dass Ihre Signale falsch verstanden werden könnten. Stimmen Sie keinem Treffen zu, wenn Sie sich dabei nicht wohl fühlen
  • Sprechen Sie zuvor mit jemandem, dem Sie vertrauen, zum Beispiel mit Ihren Eltern, einem guten Freund oder einer guten Freundin
  • Das Treffen sollte an einem öffentlichen Ort stattfinden. Planen Sie Ihre An- und Abreise selbstständig
  • Willigen Sie nicht in einen Ortswechsel/eine Verlagerung des Treffens ein, wenn Sie sich nicht sicher sind
  • Achten Sie während des Treffens auf Ihr Bauchgefühl. Wenn Sie sich nicht wohlfühlen, verlassen Sie das Treffen
  • Treffen Sie sich nie allein mit einem Ihnen nicht persönlich bekannten Chatpartner
  • auch nicht aus Neugier - bitten Sie eine Freundin oder einen Freund, evtl. abgesetzt mitzukommen oder verabreden Sie einen Telefonkontakt zu einem festen Zeitpunkt

Wenn Sie sich in einer für Sie bedrohlichen Situation befinden, rät die Polizei:

  • Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf sich und Ihre Lage. Durch lautes Schreien von Sätzen, wie "Fassen Sie mich nicht an!", "Ich werde überfallen!" oder auch den Einsatz von "Schrillalarmgeräten" oder Trillerpfeifen machen Sie auf sich aufmerksam und schaffen Öffentlichkeit
  • Fordern Sie unbeteiligte Personen, wie etwa Passanten, aktiv zur Hilfeleistung auf. Sprechen Sie diese Personen gezielt mit den beispielhaften Worten, "Sie mit der blauen Jacke! Ich brauche Hilfe!", an. Auf diese Weise ist es anderen möglich, Ihre Notsituation zu erkennen und über den Notruf 110 Hilfe von der Polizei anfordern zu können
  • Auch wenn Sie keine Bedrohung für sich persönlich sehen, sondern grenzüberschreitendes oder bedrohliches Verhalten von Einzelpersonen oder Gruppen gegenüber Ihren Mitmenschen beobachten, so zögern Sie nicht die Verständigung der Polizei über "110"!
  • Erstatten Sie in jedem Fall Strafanzeige bei der Polizei

Weitere interessante Themen und Informationen sind im Internet unter www.polizeifürdich.de zu finden.

Freitag, 16. Februar 2018 04:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kreispolizeibehörde Höxter richtet sich aktuell mit einem Appell an die Verkehrsteilnehmer im Landkreis Höxter: „Der Winter ist noch nicht vorbei. Die Lage auf den Straßen hat sich noch nicht entspannt. Es muss jederzeit mit Schnee oder Blitz-Eis gerechnet werden, auch wenn sich mancher Fahrzeugführer den Frühling herbeisehnt.“ Untermauert wird der Appell mit aktuellen Unfallzahlen in Bezug auf die winterliche Situation: „In diesem Winter haben sich im Kreis Höxter bereits 67 sogenannte ‚Glätte-Unfälle‘ ereignet. Hierbei wurden 15 Personen leicht- und sechs schwerverletzt.“

Damit alle Verkehrsteilnehmer sicher an das Ziel kommen, gibt die Kreispolizeibehörde den Verkehrsteilnehmern noch ein paar Tipps:

  • Vor Fahrtantritt das Fahrzeug von Schnee und Eis befreien. Hierbei sollte das Dach nicht vergessen werden, damit herunterfallender Schnee dem hinterherfahrenden Fahrzeug nicht die Sicht nimmt.
  • Auch Lastkraftwagenfahrer müssen das Dach Ihres Fahrzeuges und deren Anhänger von Eis befreien. Herunterfallende Eisplatten können zu schweren Unfällen führen.
  • Alle Scheiben sollten freigekratzt werden. Ein Guckloch reicht nicht aus, um das komplette Verkehrsgeschehen wahrzunehmen.
  • Es lohnt sich den Wetterbericht zu studieren. Gerade bei Temperaturen um null Grad können die Fahrbahnen glatt sein. Selbst bis vier Grad plus können Brückenbauwerke noch glatte Stellen haben.
  • Vor längeren Fahrten ist es ratsam warme Getränke und Decken ins Auto zu packen, damit man im Falle einer Panne oder eines längeren Staus gegen die Kälte geschützt ist.
  • Wichtig ist auch eine defensive Fahrweise. Da sich der Bremsweg auf glatten Straßen erheblich verlängert, sollte die Geschwindigkeit reduziert und ein größerer Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten werden.
  • Größere Straßen werden in der Regel schnell von Schnee und Eis befreit. Doch gerade auf Brücken, an Waldrändern und in der Nähe von Gewässern kann sich schnell eine neue Eisschicht bilden.
  • Bei diesen Wetterbedingungen müssen Verspätungen mit einkalkuliert werden. Wer also rechtzeitig losfährt, gerät nicht in Hektik und kommt gelassen und sicher ans Ziel.

Foto: Symbolfoto

 

Donnerstag, 15. Februar 2018 10:51 Uhr

Steinheim (red). Am Mittwoch, den 14. Februar, gegen 10.30 Uhr, ist auf der Hollentalstraße ein Kleinkraftrad mit einem Pkw zusammengestoßen. Nach bisherigen Erkenntnissen missachtete ein 36-jähriger Steinheimer mit seinem Audi A 6 beim Einfahren vom Parkplatz "Hinter der Mauer" auf die Hollentalstraße den Vorrang eines 15-jährigen Steinheimers. Dieser fuhr zeitgleich mit seinem Kleinkraftrad die Hollentalstraße in Richtung Rochusstraße. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge und der Zweiradfahrer verletzte sich, so dass er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Sachschaden beträgt 1100 Euro.

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Politik
Donnerstag, 22. Februar 2018 05:39 Uhr
SPD-Kreisvorstand sagt „Nein“ zu Antrag des Bilster Berg Drive Resort und nimmt Kreis Höxter in Verantwortung
Dienstag, 20. Februar 2018 12:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Juso Kreisvorsitzende Marcel Franzmann hat gemeinsam mit über 1200 Entscheidungsträger*innen aus der nordrheinwestfälischen Sozialdemokratie in einer Erklärung seine Ablehnung einer Neuauflage der Großen Koalition bekräftigt.

Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören Abgeordnete, Mitglieder des SPD Landesvorstandes, Kommunalpolitiker*innen und Mandats- und Funktionsträger*innen aus aller Ebenen sowie acht Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaften, Gewerkschafter*innen und Mitglieder von Wohlfahrtsverbänden. Aus dem Kreis Höxter haben neben dem Juso Vorsitzenden unter anderem der Warburger SPD Ortsvereinsvorsitzende Eric Volmert, der Borgentreicher Fraktionsvorsitzende Hubertus Eikenberg, das Warburger Ratsmitglied Julia Nitzbon, die Borgentreicher Ratsfrau Gaby Römer und Horst Franke, der Vorsitzende der AG 60Plus, die Erklärung unterzeichnet.

Das Papier setzt sich kritisch mit den Inhalten des Koalitionsvertrages auseinander. „Die SPD ist eine Programmpartei, deren Inhalte darüber entscheiden, ob und mit wem wir parlamentarisch zusammenarbeiten“, führt Marcel Franzmann aus und ergänzt: „Ich habe das Papier unterschrieben und werde gegen eine neue große Koalition stimmen, weil der Koalitionsvertrag für mich in wichtigen Zukunftsfragen keinen Politikwechsel darstellt. Gerade bei den sozialen Sicherungssystemen brauchen wir neue Antworten. Der Wohlstand und die Lasten in unserer Gesellschaft müssen wieder gerechter verteilt werden.“ 

Besonders angesprochen werden in dem Papier die Bereiche Rente, Arbeitnehmer*innenrechte und das Thema Familiennachzug. Darüber hinaus gibt es auch Kritik bei den Themen Steuern, Bürgerversicherung und Kinderarmut.

Die Unterzeichner*innen dieser Erklärung, lehnen deshalb eine erneute große Koalition ab. „Wir lehnen eine große Koalition aus inhaltlichen Gründen ab. Personaldebatten spielen dabei keine Rolle. Der vorgelegte Koalitionsvertrag bietet keine Grundlage für die notwendigen politischen Veränderungen in Deutschland“, erklärt Marcel Franzmann abschließend. Die Erklärung ist unter www.nogroko.nrw im Wortlaut zu finden und kann dort auch digital unterzeichnet werden.

Foto: Symbolfoto

Montag, 19. Februar 2018 06:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Der SPD-Kreisverband Höxter hatte kürzlich zu einem internen Gedankenaustausch zur möglichen großen Koalition geladen. In der Gaststätte „Driehorst“ fanden sich am Samstag in Godelheim 70 Parteimitglieder zu einem Frühstück ein. „Es war eine kontroverse, aber sachliche und faire Diskussion. Wir haben insbesondere über die Themen Familien, Bildung, Arbeit und Rente gesprochen. In allen Bereichen überwog die Meinung der Kritiker, aber es gab auch viele Befürworter des vorliegenden Vertrages“, berichtet der SPD-Kreisvorsitzende Christoph Dolle.

Als Gast war der Bundestagsabgeordnete aus Herford und Regionalvorsitzender der SPD-OWL, Stefan Schwartze, hinzugekommen, der in erster Linie interessiert war, die Meinung der Höxteraner Parteifreunde zu hören. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Rebekka Dierkes und Dolle selbst moderierten die Veranstaltung, auf der sich insbesondere die Parteibasis zu Wort melden konnte, wovon die 70 Teilnehmer auch rege Gebrauch machten.

Der Kreisgeschäftsführer der SPD, Rainer Brinkmann, regte an, solche Veranstaltungen öfter durchzuführen, was den Zuspruch der Anwesenden fand. „Egal wie die Urabstimmung der Mitglieder am 2. März ausgeht, brauchen wir eine Erneuerung der Partei und dazu gehört in erster Linie eine breitere und bessere Beteiligung der Basis. Im Gegensatz zu allen anderen Parteien ringen wir im demokratischen Verfahren um die besten Lösungen“, so Dolle weiter. 

Trotz der intensiven Debatte über zwei Stunden sei es unmöglich, eine realistische Prognose für das Ergebnis der Abstimmung vorherzusagen. Es sei aber ein sehr gutes Gefühl über die die Gründlichkeit der Debatte. Auch viele alte „Haudegen“ aus der Partei waren vor Ort und haben ebenfalls die Gelegenheit genutzt, ihre Meinung vorzutragen. „Wir werden das Ergebnis der Abstimmung akzeptieren und anschließend an der Umsetzung arbeiten. Schon jetzt ist klar, dass die SPD die entscheidenden Punkte in der politischen Diskussion setzt und weiter an der sicheren Zukunft der Menschen in Deutschland arbeitet“, so Dolle abschließend.

Foto: SPD

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Wirtschaft
Donnerstag, 22. Februar 2018 05:36 Uhr
Mangels Nachfolger geschlossen: Unternehmensnachfolge – ein wichtiges Thema für kluge Unternehmensführung
Montag, 19. Februar 2018 13:32 Uhr

Vörden (mhn/r). Die Geschichte der Firma Egger in Marienmünster ist lang. Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen in der Region präsent und ist in Marienmünster mit mehr als 185 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber. Doch hinter dieser langen Historie in Vörden wird möglicherweise in Zukunft ein Schlussstrich gezogen, denn das Unternehmen plant womöglich mittelfristig eine Verlegung der Tätigkeiten nach Bevern im Landkreis Holzminden. Seit 2013, als Bevern und Marienmünster fusioniert sind, werden beide Standorte als ein Werk betrachtet. Nach Unternehmensangaben werden in Vörden die aus Bevern und Brilon angelieferten MDF-Platten zu fertigen Schrankrückwänden und Schubladenböden verarbeitet.

Egger äußert sich zu Berichten hinsichtlich der Schließung des Werkes in Vörden

„Es gibt in der ‚Egger‘-Gruppe Überlegungen, die Produktionsstätten aus dem Beschichtungswerk Marienmünster mittel- bis langfristig nach Bevern zu verlegen. Diese basieren auf technologischen und investitionsstrategischen Abwägungen. Jedoch gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt keine konkreten Entscheidungen hierfür“, erklärt eine Sprecherin der Unternehmenskommunikation auf Anfrage.

Das Unternehmen stellt zudem klar, dass die von einer potenziellen Verlegung betroffenen Mitarbeiter in Bevern und Marienmünster bereits im Jahr 2016 mit entsprechenden Überlegungen konfrontiert wurden. „Sollte es zu einer Standortverlegung nach Bevern kommen, würde keiner der aktuell rund 180 Mitarbeiter in Marienmünster freigesetzt, sondern alle Mitarbeiter aus Marienmünster gegebenenfalls im rund 26 Kilometer entfernten Standort Bevern - derzeit rund 70 Mitarbeiter – beschäftigt“, heißt es weiter.

Das Unternehmen macht zudem deutlich: „‚Egger‘ bekennt sich weiterhin klar zur Herstellung und Vermarktung von Dünn-MDF-Möbelrückwänden sowie zur Fortführung der Produktion im Weserbergland.“

Foto: Egger

 

Samstag, 17. Februar 2018 06:30 Uhr

Steinheim (red). "Ich kann mir keine bessere Vorbereitung aufs Examen vorstellen. So einen Stationsalltag selbst zu organisieren - mehr Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit geht nicht", resümiert Krankenpflegeschülerin Lea Löhr zur Halbzeit des Projekts "Schüler leiten eine Station". Insgesamt fünf Wochen lang haben Schüler im dritten Ausbildungsjahr das Pflegeregiment in der Akutgeriatrie des Klinikum Weser-Egge am Standort Steinheim übernommen, in drei Schichten an sieben Tagen in der Woche. Natürlich mit Netz und doppeltem Boden, denn die examinierten Kräfte bleiben im Hintergrund und stehen bei Fragen und Problemen jederzeit zur Verfügung. 

"Die Schüler sollen berufliches Selbstbewusstsein entwickeln, Verantwortung übernehmen und Teamarbeit lernen", fasst Schulleiterin Ute Pägel zusammen, die das Praxisprojekt am Bildungszentrum der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben hat und sehr stolz auf die Umsetzung ist. "Es gibt andere Ausbildungsstätten, die ähnliches anbieten, aber dann vielleicht ein bis zwei Wochen lang. So eine Praxisphase über fünf Wochen - das ist einmalig!"

Zweimal wöchentlich kommt Ute Pägel mit den Schülern zur Supervision zusammen und reflektiert die vergangenen Tage. Neben Unsicherheiten in der Patientenversorgung geht es bei den Besprechungen häufig um die Zusammenarbeit im Team. "Die Schüler müssen selbst die Dienste organisieren und auch den examinierten Pflegekräften Anweisungen geben - das ist natürlich für alle Beteiligten erst mal sehr ungewohnt,", erklärt die Pädagogin. Die Schülerinnen haben aus ihrer Klassengemeinschaft eine eigene "Bereichsleitung" und auch "Stationsleitungen" gewählt.

An der Klinik für Akutgeriatrie stehen das Pflegeteam unter der Leitung von Ulrich Drewes wie auch Chefarzt Norbert Pfundtner und sein Ärzteteam voll und ganz hinter dem Projekt. "Unsere Klinik eignet sich dafür hervorragend, denn die Schüler können aufgrund der längeren Liegezeiten unserer Patienten die Erfolge ihrer pflegerischen Maßnahmen direkt beobachten und erfahren", sagt Pfundtner. 

Auch bei den Patienten und deren Angehörige trifft das Projekt auf volles Verständnis: Sie werden von Beginn an informiert und freuen sich über die vielen jungen Leute auf Station. Oft merken sie auch gar nicht mehr, dass sie Auszubildende vor sich haben. "Die Schüler machen ihre Sache richtig gut und es ist schön zu sehen, dass sie immer sicherer werden," freut sich Ute Pägel. 

Auf ins Berufsabenteuer: Rund 30 Krankenpflegeschüler des Bildungszentrums Weser-Egge haben beim Projekt "Schüler leiten eine Station" in der Steinheimer Akutgeriatrie für fünf Wochen das Pflegeregiment übernommen.

Foto: KHWE

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Sport
Mittwoch, 21. Februar 2018 05:40 Uhr
Steinheim ohne Chance beim Tabellenführer
Sonntag, 18. Februar 2018 20:12 Uhr

Steinheim (mhn). Die Luft für den HC Steinheim in der Bezirksliga wird immer dünner. Während die Konkurrenz wichtige Punkte holte, kassierte Steinheim eine bittere Niederlage. Durch die 24:22-Niederlage der Steinheimer bei der HSG Paderborn-Elsen und dem gleichzeitigen Sieg des FC Stukenbrock bei der HSG Blomberg-Lippe (24:26) tauschen beide Mannschaften in der Tabelle die Plätze. Steinheim rangiert nun nur noch auf dem vorletzten Platz der Tabelle, einen Punkt vor dem Tabellenletzten aus Leopoldshöhe. Doch trotz der Niederlage und der Tabellensituation liegt selbst Tabellenplatz acht in erreichbarer Nähe – 10:22-Punkte zu 13:19-Punkte.

Gastgeber zieht zu Beginn der Partie weg

Bis zur 6. Spielminute konnte der HC Steinheim das Spiel ausgeglichen gestalten (2:2). Doch nach dem Ausgleichstreffer durch Torsten Waltemate setzte sich Paderborn immer weiter ab und führte nach 15 Minuten bereits 10:5. Bis zur Pause holte Steinheimer jedoch wieder auf und konnte auf zwei Tore – 14:12 – verkürzen.

Die Phase nach dem Wiederanpfiff gehörte jedoch den Gastgebern. Über 16:14 und 19:14 zog Paderborn auf 23:16 davon. Ab der 52. Spielminute wusste Steinheim erfolgreich aufzuspielen. Dank dreier Treffer von Torsten Waltemate, einem Tor von Lennart Bredel, Yannis Schmiedeberg und Marten van der Heyden war Steinheim wieder zurück in der Partie – 23:22. Doch in den letzten eineinhalb Spielminuten konnte Steinheim diese Aufholjagd nicht mehr mit einem Treffer zum Ausgleich belohnen. Paderborn erzielte hingegen den 24:22-Siegtreffer.

Erfolgreichster Schütze auf Seiten des HC Steinheim war Torsten Waltemate mit neun Treffern.

Sonntag, 18. Februar 2018 13:24 Uhr

Steinheim (mhn/r). Mit einem angeschlagen und dezimierten Kader – der Kader umfasste nur acht Spieler - sowie ohne Stammtorhüter reisten die Emmerstädtler am vergangenen Samstag zum Tabellensiebten aus Sennelager. Immerhin konnte Leon Vlaanderen nach über vierwöchiger Verletzungspause wieder im Kader begrüßt werden. Zu seinem ersten A-Jugendspiel kam zudem Max.

Das Spiel gegen den Tabellensiebten begann aus Steinheimer Sicht sehr zerfahren. Viele einfache Fehler wurden gemacht. „Dies ließ sich darauf zurückführen, dass in Sennelager mit Harz gespielt wird, was wiederum in Steinheim nicht der Fall ist“, erklärte Trainer Jan Heisters.

Doch nach einer Eingewöhnungsphase stabilisierte sich die Leistung der jungen Steinheimer Handballer. Minute um Minuten fand das Team besser ins Spiel. Nachdem der HC Steinheim beim 8:7 in Schlagdistanz blieb, baute Sennelager die Führung zur Pause aus. Unkonzentriertheiten bestrafte Sennelager umgehend und mit einem 17:14-Rückstand musste Steinheim in die Pause gehen.

„Leider starteten wir ganz schlecht in den zweiten Durchgang“, erklärte Heisters. Die ersten vier Treffer der zweiten Halbzeit gehörten allesamt Sennelager, bevor Steinheim immerhin zum 21:15-Rückstand treffen konnte. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit hatte der Rückstand Bestand. Zwar kämpften die jungen Steinheimer, aber eben nicht alles wollte in dem Maß klappen, wie es gedacht war. In der Folge profitierte Steinheim jedoch von einer roten Karte des Gastgebers – eine deutliche Schwächung für Sennelager, denn fortan musste ein starker Akteur zugucken. Zu diesem Zeitpunkt für Sennelager 24:18. 

„Mit einer Abwehrumstellung versuchten wir Ballverluste zu provozieren, was uns auch gelang“, so Heisters weiter. Tor um Tor kämpften sich die Steinheimer zurück in die Partie und das Nichtaufgeben wurde Stück für Stück belohnt. Zwischenzeitlich kam der HC auf 29:27 heran, bevor Sennelager wieder zwei Tore am Stück erzielen konnte – 31:27. 

In dieser Phase des Spiels erzielte Steinheim zur Freude des Vereins ganz einfache Tore, indem ein sicheres Tempospiel über die Außenposition aufgezogen wurde. Und das ein Spiel erst vorbei ist, wenn die Uhr abgelaufen ist, sollte sich in diesem Spiel bestätigen. Bis zur 58. Minute kämpfte sich der HC auf 33:30 heran. Trainer Jan Heisters nahm seine letzte Auszeit und schwor seine Mannen noch einmal ein – und die Auszeit sollte Wirkung zeigen, denn 30 Sekunden vor dem Ende führte Sennelager nur noch 34:33.

„Nicht so gut war, dass Sennelager im Ballbesitz war“, so Heisters. Heisters forderte eine offensive Deckung seines Teams, um Sennelager zu einem Fehler zu zwingen, der schließlich auch provoziert wurde. Leon Vlaanderen erhielt den Ball und hatte die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Sennelager stoppte den jungen Steinheimer nicht den Regeln entsprechend – Siebenmeter für Steinheim!

Lennart Brendel zeigte keinen Nerven in dieser schweren Situation und setzte den Ball vier Sekunden vor dem Ende der Partie zum 34:34 in die Maschen. Ein verdienter Sieg, wenn man die Moral und den Kampfgeist der Steinheimer betrachtet. „Mit einer geschlossenen Teamleistung, bei der sich keiner aufgab, gelang es uns die Partie zum Guten zu wenden“, freute sich Heisters.

Co-Trainer Nils Busse zum Spiel: „Wir wussten, dass es in und gegen Sennelager ein schweres Spiel werden würde. Hinzu kommt die heutige Spielerkonstellation. Wir sind richtig stolz auf die Leistung der Jungs.“ „In Sennelager haben auch andere und besser platzierte Teams bereits verloren“, ergänzte Co-Trainer Matthias Mogge.

Trainer Jan Heisters zum Abschluss der Partie: „Zum Ende der Partie sah man, dass unsere Jungs noch die Kraft und den Willen hatten diese Partie zu drehen. Wir haben zwar keine zwei Punkte geholt, aber eine sehr, sehr starke Teammoral gezeigt. Hier konnte man gut sehen, dass die Jungs wirklich als Team auftreten und jeder für jeden kämpft. Das Trainerteam ist extrem stolz auf die Jungs.“

Team / Tore: M. Hoffmeister, M. Schmidt (1), L. Brendel (14), M.Hasubski (5), J. Deppenmeier(5), M. Mogge, L. Vlaanderen(4) und Y. Schmiedeberg(5)

Foto: HC Steinheim

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Panorama
Mittwoch, 21. Februar 2018 13:18 Uhr
Vortrag in Paderborn: Von der Landebahn zum Park
Montag, 19. Februar 2018 09:47 Uhr

Höxter (red). Seit dem 10. Januar dieses Jahres touren die weltweit besten Irish-Dance-Künstler im Rahmen von „Magic oft he Dance“ durch Deutschland. Jetzt kommt das weltbekannte und faszinierende Ensemble am 24. Februar zum Tour-Finale nach Höxter. Die gute Nachricht lautet: es gibt noch Karten, jedoch nur noch ganz wenige, die an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sind.

Die vielfach preisgekrönte, international erfolg- und traditionsreichste Irish Dance Show entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise auf die grüne Insel – das ist irisches Lebensgefühl pur, getanzt und gesungen, gefeiert und umjubelt.

In den beiden Hauptrollen agieren einerseits die dreimalige Irish Dance Weltmeisterin Megan Kerrigan und andererseits der aktuelle Shooting-Star der internationalen irischen Tanzszene, der 25-jährige Matt Smith.

Matt Smith stammt aus London und hat in Großbritannien sowie Irland alle wichtigen Wettbewerbe gewonnen. Seit seinem 17. Lebensjahr führten ihn Irish Dance Tourneen nach Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Höhepunkt waren Auftritte im legendären Caesar’s Palace in Las Vegas, dem Palais de Congrès in Paris sowie der Londoner Wembley Arena. Besonders stolz ist er auf seine virtuosen, begeistert aufgenommenen Tänze im Londoner West End.

Weitere bekannte Ensemblemitglieder sind Cathal Byrne, einer der bekanntesten und erfahrensten Stepptänzer der Welt, die irische Tänzerin Maxine Spelman, die alle internationalen, irischen und britischen Turniere gewonnen hat, sowie die australische Stepptänzerin Shea Bolton Gough, die nicht nur seit Jahren eine der Top Ten Irish Dance Künstlerinnen ist, sondern auch in Musicals wie Les Misérables, Cinderella, West Side Story und Sweet Todd zu sehen war.

Die neue Show wurde unter anderem von John Carey, der internationalen Irish Dance Legende und achtmaligem Weltmeister des Irish Dance, choreografiert: „Unsere Show ist eine explosive, rasante und temperamentvolle Inszenierung, die auf einer Liebesgeschichte zur Zeit der großen Hungersnot in Irland basiert. Das sind spektakuläre Rhythmen, die einfach anstecken und das Publikum rund um in die Welt begeistern – auch nach fast 20 Jahren.“

 Die Show vereint die besten Stepptänzer der Welt, mitreißende Musik, tolle Bühnen- und Pyroeffekte in atemberaubenden Choreographien. Bis heute hat die Erfolgsproduktion mit über 3.000 Shows Millionen von Besuchern in fast allen Großstädten der Welt wie Dublin, London, Berlin, Paris, Moskau, Wien, Madrid, Lissabon, Taipeh, Monte Carlo und Rio de Janeiro begeistert.

 Die getanzte Liebesgeschichte wird erzählt von der Stimme der unvergessen Hollywoodlegende Sir Christopher Lee, bekannt unter anderem aus der „Herr der Ringe“- und der „Krieg der Sterne"-Saga. 

Die zweistündige Show begeistert in vielen Städten nicht nur auf der Bühne, sondern kann auch auf großen Seiten-Bildschirmen live verfolgt werden – damit kann das Publikum noch tiefer in die Inszenierung eintauchen und die Details der atemberaubenden Fußarbeit beobachten: Die Wucht der Leidenschaft, mit der diese Tänzer von der ersten bis zur letzten Minute auf der Bühne agieren, drückt die Zuschauer in den Theatersitz. Scheinbar mühelos leicht tackern die Füße den Rhythmus in die Bühnenbretter, rasant wie ein Formel-1-Duell, mitreißend wie ein Sturmwind. Gänsehaut, es kribbelt in den Zehenspitzen, während das Auge kaum den unfassbar schnellen Fußbewegungen folgen kann.

Restkarten für die Veranstaltung am Samstag, 24. Februar, in der Residenz Stadthalle Höxter um 20 Uhr sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Foto: Star Entertainment GmbH

Sonntag, 18. Februar 2018 07:50 Uhr

Höxter (red). Mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am Freitagabend in das historische Rathaus nach Höxter gekommen, um die Einschätzung der Gutachter vom Landschaftsarchitektenbüro Heuschneider aus Rheda-Wiedenbrück zu hören, ob eine Landesgartenschau in Höxter realisiert werden kann. Beim Infoabend im Ratssaal rieten die Gutachter Laura Heuschneider und Elmar Pröbsting der Stadt Höxter dazu, sich für die Landesgartenschau im Jahr 2023 zu bewerben. Das ist das Ergebnis der sogenannten Machbarkeitsstudie, die von der Stadtverwaltung Höxter in Auftrag gegeben worden ist.

Ob die Stadt Höxter am ersten März seine Bewerbung in Düsseldorf abgibt, darüber entscheidet abschließend jedoch der Rat am nächsten Donnerstag, den 22. Februar in der Ratssitzung, die um 18:30 Uhr beginnt. Sowohl Bürgermeister Alexander Fischer als auch die Baudezernentin Claudia Koch sehen die Bewerbung positiv und rieten zu einem eindeutigen „Ja“. Bürgermeister Fischer sieht die Stadt Höxter sogar schon in der ersten Liga der Touristen-Magnete. „Stadtentwicklung braucht Mut, Kraft und einen festen Willen“, ergänzte die Baudezernentin Claudia Koch. Auch das zukünftige Landesgartenschau-Gelände stellten die Gutachter vor: Geeignet seien die Höxteraner Wallanlagen zwischen der Grubestraße und der Corbiestraße, die Welterbestätte Corvey sowie das Gelände an der Weserpromenade zwischen Corvey und dem R1 an der Stummrigen Straße.

Das Land wird pauschal sechs Millionen Euro als Zuschuss gewähren. Dennoch müsse die Stadt Höxter ebenfalls kräftig investieren, knapp fünf Millionen Euro beträgt der Eigenanteil der geschätzten 10,5 Millionen teuren Landesgartenschau. Bad Lippspringe habe von der Landesgartenschau profitiert. Ein Gewinn sei allerdings auch nicht garantiert, berichtet das Büro. Je mehr Besucher kämen, desto geringer würden aber die Kosten werden. Man rechne zurückhaltend mit etwas mehr als 400.000 Besuchern. „Das Risiko einzugehen“, dazu riet Claudia Koch auf der Infoveranstaltung. Für Höxter bedeute dieses Vorhaben auch eine nachhaltige Aufwertung an vielen Stellen der Stadt.

Der Rathaussaal war voll. Dicht drängten sich die Bürgerinnen und Bürger aneinander. Viele von Ihnen waren von den Details beeindruckt, die die Planer vorlegten. Es gab aber auch kritische Stimmen, welche die finanziellen Belastungen des städtischen Haushalts kritisierten.

Foto: Kube

Freitag, 19. Januar 2018 08:30 Uhr

Steinheim (dmd). Es liegt auf der Hand: Im Winter mit dem Auto unterwegs zu sein, ist eine komplett andere Sache als im Sommer. Und dabei geht es nicht nur um den Straßenzustand. Aus diesem Grund sollte man immer ein paar wichtige Dinge zur Hand haben, um auf Eventualitäten vorbereitet, geschützt und so sicher wie möglich zu sein. 

Schnee, Kälte, Eis und Dunkelheit. Die wintertypischen Wetterauswirkungen hinterlassen nicht nur während der Fahrt und auf dem Asphalt ihre Spuren. Im Grunde geht es schon los, wenn das Auto noch steht. Und zum Beispiel rundum eingeschneit ist. In diesem Fall ist es am praktischsten, mit einem im Kofferraum gelagerten Klappspaten die Räder, so weit es geht, vom Schnee zu befreien. 

Das Schneekleid rund um das Blech sollte mit sanfteren Mitteln entfernt werden. Neben einem Spaten gehören daher im Winter ein Handfeger sowie mindestens ein Eiskratzer zum absoluten Muss. Ebenso sinnvoll: ein Enteiser. Allerdings sollte dieser definitiv nicht im Fahrzeug, sondern in einer Tasche gelagert werden. Ansonsten wird es für ihn schwierig, seinen Auftrag zu erfüllen.

Die Chance, bedingt durch die winterlichen Umstände, auch mal komplett liegen zu bleiben oder in einen Unfall verwickelt zu werden, ist definitiv höher als im Sommer. Glücklich, wer dann eine Warnweste, ein Abschleppseil sowie Schneeketten zur Hand hat. Tritt der unerwünschte Stillstand schon morgens vor der Fahrt zur Arbeit ein, weil die Batterie den Dienst versagt hat, bringt einen im Normalfall ein freundlicher Zeitgenosse sowie ein im Auto gelagertes Ladekabel wieder in Fahrt. 

Geschieht dies sehr früh am Morgen, oder kommt es am frühen, aber schon dunklen Abend zu einer Situation, in der man einen Blick unter die Motorhaube werfen muss, hilft eine Taschenlampe. Ansonsten tappt man auch bei einer Panne, beim Auffüllen des Wischwassers oder beim Prüfen des Motorölstands ziemlich im Dunkeln.

Und wer sehr ländlich unterwegs ist, sollte darüber nachdenken, die ganze Wintersaison über mit Schneeketten unterwegs zu sein - und nicht nur, wenn es zum Skifahren in den Urlaub geht. Auch dann nervt es, vor dem Winter resignieren zu müssen und ohne Hilfe nicht mehr weiter zu kommen.

Foto: dtd/thx

Dienstag, 07. November 2017 17:51 Uhr

Beverungen (red). Einer 67-jährigen Frau ist am 11. Juli zwischen 10.50 Uhr und 11.50 Uhr, in einem Verbrauchermarkt in der Blankenauer Straße die Geldbörse entwendet worden. In der Geldbörse befand sich auch eine EC-Karte der Frau. Kurz darauf hob in einer Sparkassenfiliale in Höxter ein unbekannter Mann mit der entwendeten Kontokarte widerrechtlich Geld vom Konto der Frau ab.

Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn wurde die Veröffentlichung der Aufnahme der Überwachungskamera, die den unbekannten Tatverdächtigen zeigt, angeordnet. Hinweise zur Identität des mutmaßlichen Täters nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, entgegen.

Foto: Polizei

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