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Sonntag, 15. März 2026 Mediadaten
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Nuria Bucher und die HSG unterliegen dem BVB im Finale.
Blomberg/Dortmund (red). Trotz regnerischen Stuttgarter Wetters wartete ein hitziges Halbfinale auf die HSG im Halbfinale beim Haushahn Final4. Gegen Borussia Dortmund schaffte die HSG zwar eine
Aufholjagd, verlor dennoch mit 35:32 (17:15. Beste Blomberger-Torschützin war Nieke Kühne mit acht Treffern).

Intensives Halbfinale

Auf einen vollen Kader konnte die HSG im Halbfinale in der Porsche-Arena setzen. Auch Judith Tietjen, die in den vergangenen Monaten aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausgefallen war, stand Steffen Birkner wieder zur Verfügung. Lediglich auf die Langzeitverletzten Marie Michalczik und Amber Verbraeken musste der Tabellenzweite verzichten.

Im Kampf um das Finalticket im DHB-Pokal setzte Birkner zunächst auf Nicole Roth, Farrelle Njinkeu, Díana Magnúsdóttir, Elín Magnúsdóttir, Nieke Kühne, Ona Vegué und Maxi Mühlner. In der Defensive rückte zudem Andrea Jacobsen in den Innenblock. Direkt gelang es Elín Magnúsdóttir, sich gegen die Defensive des BVB durchzusetzen und den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Nach einer Parade von Roth kam die HSG erneut in Ballbesitz, konnte jedoch nicht nachlegen und kassierte stattdessen zunächst den Ausgleich durch Olsson und kurz darauf den Treffer von Van Maurik. Im Gegenzug setzte sich Mühlner am Kreis durch und stellte wieder auf 2:2.

Nach nur sechs Minuten hatten beide Teams im zweiten Halbfinale des Haushahn Final4 jeweils drei Treffer erzielt. Roth verhinderte kurz darauf die erneute BVB-Führung, doch auch Wachter blieb gegen Kühne aufmerksam. Die Blomberger Rückraumspielerin kassierte wenig später die erste Zeitstrafe. In Unterzahl verteidigte die HSG lange aufmerksam, musste schließlich jedoch das 4:3 hinnehmen, ehe Nestaker gegen Roth zum nächsten Treffer kam, nachdem Wachter zuvor ihre zweite Parade gegen Mühlner gefeiert hatte. Beim nächsten Versuch ließ die Kreisläuferin Wachter jedoch keine Chance und verkürzte nach zehn Minuten auf 4:5.

Auch in den folgenden Minuten pendelte sich der Rückstand der HSG bei ein bis zwei Toren ein – auch weil Njinkeu gegen Wachter gleich zweimal eiskalt blieb und auf 10:8 stellte. Als Vollebregt dann erstmals auf drei Tore erhöhte, nahm Steffen Birkner seine erste Auszeit und brachte für Roth Melanie Veith in die Partie. Zwar vergab Vegué anschließend ihren Dreher, doch die HSG provozierte ein Stürmerfoul, kam ins Tempo und traf erneut über Mühlner. Magnúsdóttir bekam von Bleckmann die Hand an den Hals und holte damit eine Zeitstrafe heraus, bei der Njinkeu den Raum nutzte und zum dritten Mal vor Wachter eiskalt blieb. Der Anschluss zum 12:11 war wiederhergestellt.

Doch erneut musste Kühne eine Zeitstrafe hinnehmen – ihre zweite innerhalb von 22 Minuten. In der zweiten HSG-Unterzahl zog der BVB wieder auf drei Tore davon. Mit Ablauf der Strafe gegen Kühne zog nun auch Magnúsdóttir eine Zeitstrafe gegen den BVB. In Lassources Abwesenheit war es erneut Njinkeu, die für die Blombergerinnen auf 12:14 verkürzte. Mit einer Parade von Veith im Rücken nahm die HSG wieder Tempo auf, und erneut war es Mühlner, die den Ball im Netz versenkte. Plötzlich wurde Veith zum Faktor: Die Torhüterin parierte auch den nächsten Ball, sodass Kühne zum 15:15-Ausgleich traf. Trotz einer weiteren Parade von Veith ging es für die HSG schließlich mit einem 15:17-Rückstand in die Kabine.

HSG geht die Zeit aus

Zur zweiten Halbzeit brachte Birkner Hauf und Bucher in die Partie. Doch erneut war es Dortmund, das den Vorsprung ausbaute. Mit Treffern von Mühlner, Vegué und Bucher gelang es den Blombergerinnen jedoch weiterhin, auf zwei Tore am BVB dranzubleiben. Bei den Dortmunderinnen landeten allerdings zu oft die Abpraller in den eigenen Händen, sodass sie ihre Chancen gegen Veith nutzen konnten.

Nun fand auch Magnúsdóttir wieder den Weg zum Tor und tanzte sich durch die BVB-Defensive zum 21:19. Nach Bleckmanns Wurf über das Tor vergaben die Blombergerinnen jedoch die Chance auf den Anschlusstreffer. Als anschließend Jacobsen an Szikora scheiterte, die für Wachter zwischen die Pfosten gerückt war, erhöhte Dortmund über Vollebregt erstmals auf vier Tore.

Szikora wurde zunehmend zum Faktor, doch beim Rückraumwurf von Magnúsdóttir war auch sie chancenlos. Nachdem die HSG rund zwanzig Minuten vor Schluss mit fünf Toren zurücklag, zog Birkner seine zweite Auszeit. Aus dieser kam die HSG mit einem Drehertor von Kühne zurück und verkürzte auf 21:25.

Auf der Torhüterposition wurde weiter rotiert: Für Veith kam Lepschi ins Spiel, die direkt den Gegenstoß von Olsson entschärfte. Über einen Durchbruch von Kühne rückte die HSG wieder auf vier Tore heran, ehe Egeling Lepschi überwand. Die HSG gab sich jedoch nicht auf: Erneut kam Njinkeu zum Zug und erzielte das 28:23.

Mit fünf Toren Rückstand und noch 15 Minuten auf der Uhr ging es in die Schlussphase des Halbfinals. Bucher scheiterte zunächst an Szikora, doch Sandberg eroberte den Ball in der Defensive für die HSG. Dennoch wirkten die Dortmunderinnen am Samstagabend in Stuttgart gefestigter, erhöhten beim 30:24 wieder auf sechs Tore und stellten die HSG besonders in der zweiten Halbzeit vor große Herausforderungen.

Weiterhin zuverlässig zeigte sich Njinkeu, die mit dem 30:25 den BVB zu einer Auszeit zwang. Mit Beginn der letzten zehn Minuten fand die HSG noch einmal besser ins Spiel: Lepschi parierte erneut, Vegué verwandelte ihren dritten Siebenmeter, und der Rückstand schrumpfte auf vier Tore. Doch der BVB ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn Kühne zum 31:27 traf.

Die Zeit lief den Blombergerinnen davon. Mit Paraden von Lepschi und einem weiteren Siebenmeter von Vegué kämpfte sich die HSG zwar noch einmal auf drei Tore heran, doch am Ende reichte die Aufholjagd nicht mehr. Die HSG verliert das Halbfinale und kämpft morgen gegen den Thüringer HC um den dritten Platz.

Stimmen zum Spiel:

„Gegen Dortmund gegenzuhalten hat heute nicht über die gesamte Spielzeit funktioniert. Ich kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie hat alles reingeworfen. Am Ende spielt Dortmund das routiniert herunter. Wir waren nicht bei 100 Prozent, sondern bei 98. Das hat den Unterschied gemacht“, fasst Steffen Birkner die Niederlage zusammen.

„Es war ein umkämpftes Spiel. Wir waren zwar immer dran, haben aber nie den Moment gefunden, das Spiel drehen zu können. Uns bleibt morgen noch ein Spiel, in das wir alles legen werden, um mit einer Medaille nach Hause zu fahren“, blickt Nieke Kühne bereits auf das Duell gegen den Thüringer HC voraus.

Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Szikora, Wachter; Grijseels (5), Kusian, Antl (1), Van Maurik (3), Langer, Nielsen (1), Lassource (7), Husebo, Olsson (1), Vollebregt (4), Nestaker (6), Egeling (6), Bleckmann (1), Menne

HSG Blomberg-Lippe: Veith, Lepschi, Roth; Rüffieux, Jacobsen, D. Magnúsdóttir (3), Kühne (8), Mühlner (6), Vegué (5), Jaron, Bucher (1), Tietjen, Sandberg, Hauf (1), E. Magnúsdóttir (1), Njinkeu (7)

Foto: Timon Peters

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