Freitag, 11. Oktober 2019 10:21 Uhr

Französische Schüler erleben deutschen Schulalltag

Französische Schüler erleben deutschen Schulalltag.

Steinheim (red). Dass der europäische Gedanke an der Realschule Steinheim nicht nur im Unterricht mit Leben gefüllt wird, zeigt seit diesem Schuljahr der erstmals durchgeführte deutsch-französische Schüleraustausch. 19 Realschülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 und deren Familien nahmen jeweils einen französischen Gastschüler aus der Gemeinde Marquion auf. Marquion liegt im Nordosten Frankreichs und ist - wie die Region Ostwestfalen-Lippe - sehr ländlich geprägt. Mit diesem ersten Besuch der französischen Seite ist der Grundstein für eine durchaus nachhaltig angelegte und lang andauernde Schulpartnerschaft gelegt. Die französische Gruppe wurde begleitet von den beiden Lehrern Eric Demol und Caroline Guntz. Auf deutscher Seite betreuten den Austausch die drei Französischlehrer der Realschule Steinheim, Uwe Lorenz, Bettina Hagemeier und Ingrid Poinat. Ziel des Austausches ist es, so Uwe Lorenz, „die jeweilige Kultur des Gastlandes ungezwungen und ganzheitlich kennenzulernen. Deshalb sind alle Schüler auch in Gastfamilien untergebracht, so dass sie auch außerhalb des Unterrichts das alltägliche Leben erfahren.“ Die Gruppe weilte acht Tage in Steinheim und Umgebung und wurde bereits am zweiten Tag offiziell im Rathaus vom stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Heinz-Josef Senneka, mit freundlichen Worten und einem kleinen Geschenk aus der Emmer-Stadt empfangen. Neben der Teilnahme am Unterricht und neben gemeinsamen deutsch-französischen Ausflügen, unter anderem in das Freilichtmuseum nach Detmold und in das Heinz-Nixdorf - Museumsforum in Paderborn, waren auch die Erkundung von Steinheim und Umgebung wichtige Bestandteile des Rahmenprogramms. Der gemeinsam gesellige Abend mit Disco und einem von den Eltern erstellten tollem Buffet war für viele Schülerinnen und Schüler, aber auch für alle anderen Gäste, sicherlich einer von mehreren Höhepunkten des Austausches. Die Verständigung mit den französischen Partnern funktionierte während des Austausches von Tag zu Tag besser. „Am Anfang“, so Mia Welzel (14), Schülerin des 9fs- Französischkurses „fiel es uns nicht leicht, miteinander zu sprechen, weil uns irgendwie die richtigen Wörter fehlten. Aber mit gutem Willen, Herrn Google und einem deutsch-französischem Wörterbuch klappte das immer besser.“ Abschließend waren sich alle einig, dass so ein Schüleraustausch eine echte Bereicherung des Schullebens darstellt, so dass die deutschen Schülerinnen und Schüler mit Freude dem Gegenbesuch in Marquion im Mai 2020 entgegensehen.

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