Kreis Höxter (red). Der Biber ist nach seiner einstigen Ausrottung inzwischen wieder fest im Kreis Höxter und in ganz Nordrhein-Westfalen etabliert. Seit rund zehn Jahren breitet sich das zweitgrößte Nagetier der Welt erneut in der Region aus – mit deutlich sichtbaren Spuren in der Landschaft.
Vor dem Hintergrund steigender Bestandszahlen lädt die Landschaftsstation im Kreis Höxter gemeinsam mit dem Projekt „Kreisweite Kulturlandpflege“ zu einem Informations- und Diskussionsabend ein. Die Veranstaltung findet am 24. April um 18:30 Uhr im Bildungshaus Modexen statt.
Rückkehr des Bibers bringt Chancen und Konflikte
Im Mittelpunkt des Abends stehen aktuelle Entwicklungen rund um die Biberpopulation in Ostwestfalen-Lippe sowie speziell im Kreis Höxter. Neben Zahlen und Fakten zu den Beständen sollen auch die Auswirkungen der Rückkehr des Tieres beleuchtet werden.
Der Biber gestaltet als sogenannter „Wasserbauer“ seinen Lebensraum aktiv, etwa durch den Bau von Dämmen oder das Fällen von Bäumen. Diese Eingriffe können einerseits ökologisch wertvoll sein, andererseits aber auch Nutzungskonflikte mit sich bringen.
Austausch mit Fachleuten und Bevölkerung
Neben der Darstellung aktueller Managementmaßnahmen werden auch mögliche Prognosen zur weiteren Ausbreitung des Bibers thematisiert. Die Veranstaltung bietet ausdrücklich Raum für Fragen und den Austausch von Erfahrungen aus der Praxis.
Durch den Abend führt Dr. Peter Maciej, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter und Lehrbeauftragter an der TH OWL.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto: Bildungshaus Modexen