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Freitag, 01. Juni 2018 23:52 Uhr

„Land unter“ in Ottbergen nach heftigen Regenfällen

Ottbergen (TKu). „Wie ein Sturzbach kam das Wasser vom Berg hinunter“, berichten Anwohner im Nethedorf Ottbergen am Freitagabend. Heftige Regenfälle verursachten aber nicht nur Sturzbäche sondern auch Schlammlawinen, die sich ihren Weg die Bahnhofstraße und die Derenbornstraße in Ottbergen hinunter auf ganzer Breite bahnten. Dadurch wurde die Bundesstraße 64 an der Kreuzung Nethestraße zum Teil komplett überflutet. Auch zahlreiche Keller standen unter Wasser. Einige Häuser waren auch von der Schlammlawine betroffen. Hier stand der Schlamm bis vor der Haustüre. Los ging der Spuk gegen 20:30 Uhr. Geregnet hat es hauptsächlich im Bereich Ottbergen, in Godelheim hingegen war und blieb es noch lange trocken, ebenso in Höxter. Die alarmierten Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Höxter aus Ottbergen, Bruchhausen und Godelheim halfen als erstes, die Gullideckel zu entfernen, damit das Wasser abfließen kann. Große Teile der Bundesstraße und auch die Bahnstrecke zwischen Brakel und Ottbergen standen so hoch unter Wasser, dass sowohl die Bahnstrecke als auch die Bundesstraße komplett gesperrt werden mussten. Auch vor dem Bahntunnel B64 am Ortseingang von Ottbergen stand eine komplette Fahrbahn völlig unter Wasser. Zur Unterstützung forderte Einsatzleiter Jürgen Schmits die Löschgruppen Amelunxen und Drenke aus dem Beverunger Stadtgebiet nach sowie die Löschgruppen Bosseborn und Ovenhausen. Auch der Einsatzleitwagen aus Höxter war vor Ort, um den Einsatz zu koordinieren. Die Wehren pumpten mehrere Keller aus und unterstützten die Anwohner gemeinsam mit den örtlichen Landwirten mit ihren Treckern beim Säubern der Gehsteige und der Straßen. Die Arbeiten dauerten noch lange bis tief in die Nacht hinein an.

Fotos: Thomas Kube

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