Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Sonntag, 24. Mai 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Kreis Höxter (red). Günstige Kleidung, elektronische Geräte oder Haushaltswaren von Online-Plattformen wie Temu oder Shein wirken oft wie echte Schnäppchen. Doch bei Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern können ab dem 1. Juli 2026 zusätzliche Kosten auf Verbraucher zukommen. Grund sind neue Zollregelungen, die auch Pakete mit niedrigem Warenwert betreffen.

„Dadurch können hohe Kosten entstehen, die man im ersten Moment übersieht“, erklärt Ute Delimat, Leiterin der Verbraucherzentrale NRW im Kreis Höxter. „Eine Handyhülle, die eigentlich erschwinglich sein soll, kostet mit den ab Juli anfallenden Einfuhrabgaben dann schnell mehr als das Doppelte.“

Herkunft der Ware genau prüfen

Für Verbraucher ist auf den ersten Blick oft nicht erkennbar, aus welchem Land ein Produkt tatsächlich versendet wird. Viele Plattformen wirken wie europäische Shops, während der Versand häufig aus Drittstaaten wie China erfolgt. Hinweise darauf können lange Lieferzeiten, fehlende Anbieterangaben oder sehr niedrige Preise sein. Auch ein deutschsprachiger Online-Shop bedeutet nicht automatisch, dass die Ware aus der EU verschickt wird.

Ein Blick in das Impressum, die Versandinformationen, die Widerrufsbelehrung und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann helfen. Dort sollte erkennbar sein, wo das Unternehmen seinen Sitz hat und an welche Adresse sich Verbraucher bei Rücksendungen oder Reklamationen wenden können.

Zusatzkosten können Schnäppchen verteuern

Derzeit fallen auf Sendungen mit einem Warenwert unter 150 Euro keine Zollgebühren an. Mit den neuen Regelungen können ab dem 1. Juli 2026 jedoch zusätzliche Kosten entstehen. Neben einer pauschalen Zollgebühr von drei Euro je Kleinsendung kann je nach Produkttyp auch eine Einfuhrumsatzsteuer oder Verbrauchssteuer fällig werden.

Hinzu kommen mögliche Auslagen- oder Servicepauschalen der Paketdienste, wenn diese steuerpflichtige Sendungen abwickeln. Die Höhe legt jeder Paketdienst eigenständig fest. Bei der Deutschen Post beträgt diese Pauschale nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW beispielsweise 7,50 Euro. Verbraucher sollten deshalb vor einer Bestellung prüfen, welche Gesamtkosten am Ende tatsächlich entstehen können.

Daten schützen und Rückgabe prüfen

Bei Online-Bestellungen empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW, sparsam mit persönlichen Daten umzugehen und sichere Zahlungsmethoden zu nutzen. Werbeeinblendungen und personalisierte Angebote lassen sich häufig durch entsprechende Einstellungen in Apps oder Browsern reduzieren.

Auch bei Rückgabe und Gewährleistung sollten Verbraucher genau hinsehen. Bei Bestellungen außerhalb der EU gelten häufig andere Regelungen. Rücksendungen können teuer oder kompliziert werden, wenn die Ware ins Ausland zurückgeschickt werden muss. Das gesetzliche Widerrufsrecht innerhalb der EU greift nicht in jedem Fall. Deshalb sollten die Rückgabebedingungen vor dem Kauf geprüft werden.

Unter Umständen kann ein Produkt in einem Online-Shop, der innerhalb der EU versendet, trotz eines zunächst höheren Kaufpreises am Ende günstiger sein. Die Verbraucherzentrale NRW weist zudem darauf hin, dass bei einigen Verkaufsplattformen kein direkter Kontakt für Reklamationen besteht oder der Kundendienst schwer erreichbar ist.

Foto: Verbraucherzentrale NRW / adpic

Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg#joomlaImage://local-images/Platzhalter_WIN_Prinzip/HR_10-11-25_Eckfeld_Anzeige2.jpg?width=1229&height=1063
Anzeige